Der Helsana laufen die Versicherten davon
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Das Minus sank aber gegenüber dem Vorjahr von 215 Millionen auf 58 Millionen Franken. Die Prämieneinnahmen verharrten mit 5,49 Milliarden Franken praktisch auf Vorjahresniveau, wie die Helsana am Freitag weiter mitteilte.
Die massive Prämienerhöhung auf Anfang 2010 um durchschnittlich 9,3 Prozent führte zu einem Aderlass: Rund 165'000 Grundversicherte kehrten der Helsana den Rücken. Mit knapp zwei Millionen Versicherten bleibt die Gruppe nach eigenen Angaben aber der führende Kranken- und Unfallversicherer der Schweiz.
Börse hilft beim Kapitalertrag
Mit der Erhöhung seien die Prämien auf ein kostendeckendes Niveau angehoben worden. Die drei grössten Kostenblöcke in der Grundversicherung bildeten die stationären Kosten (Kostenanstieg allein im 2009 von 6,1 Prozent), die Arztpraxen (+ 2,5 Prozent) und die Medikamente (+4,5 Prozent).
Während die Defizite in der Grundversicherung anhielten, verbesserte sich das Ergebnis mit Kapitanlagen im Zuge der Erholung an den Finanzmärkten deutlich: Es resultierte ein Plus von 278 Millionen Franken nach einem Minus von 229 Millionen Franken im Vorjahr. Auch das Zusatzversicherungsgeschäft und die Unfallversicherung entwickelten sich positiv.
Sparprogramm?
Der Betriebsaufwand stagnierte mit 568 Millionen Franken auf dem Niveau von 2008. Im laufenden Jahr will ihn der rund 3000 Mitarbeitende zählende Konzern «kritisch durchleuchten», um die Effizienz zu erhöhen. (cpm/sda)
Erstellt: 29.01.2010, 09:56 Uhr
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