Wirtschaft
Dank Chinesen und Indern: Coca-Cola sprudelt kräftig
Vor allem der wachsende Durst von Chinesen und Indern auf die koffeinhaltige Brause beflügelte im Schlussquartal das Geschäft. Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 55 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar, wie Coca-Cola am Dienstag in Atlanta mitteilte. Der Umsatz legte um 5 Prozent auf 7,5 Milliarden Dollar zu.
Coca-Cola habe Marktanteile gewonnen, sagte Konzernchef Muhtar Kent. Er hat ehrgeizige Wachstumspläne. Bis zum Jahr 2020 soll Coca-Cola mehr als doppelt so viele Getränke verkaufen und damit in jedem wichtigen Marktsegment die Nummer eins werden. Dabei will der Konzern an jedem einzelnen Getränk auch noch mehr verdienen als derzeit.
Die Wirtschaftskrise hatte diesen Plan zuletzt gefährdet. Hauptrivale Pepsi konnte aufholen. Beide Konzerne hatten in der Krise die Kosten gesenkt. Pepsi legt seine neuesten Zahlen am Donnerstag (11. Februar) vor. (sam/sda)
Erstellt: 09.02.2010, 15:52 Uhr
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