Wirtschaft

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

Chef der Notenbank half Goldman Sachs – und sass dort im Verwaltungsrat

Aktualisiert am 08.05.2009 2 Kommentare

Der Vorsitzende der New Yorker Notenbank, Stephen Friedman, ist mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Beziehungen zur Investmentbank Goldman Sachs wurden ihm zum Verhängnis.

Er selbst sieht keine Interessenkonflikte: Der zurückgetretene Stephen Friedman.

Er selbst sieht keine Interessenkonflikte: Der zurückgetretene Stephen Friedman. (Bild: Keystone)

Auslöser waren Berichte über Interessenkonflikte des Top-Bankers wegen Beziehungen zur Investmentbank Goldman Sachs.

Die New Yorker Notenbank ist die wichtigste unter den regionalen Notenbanken der USA. Sie spielt bei der Bankenaufsicht und im Kampf gegen die Finanzkrise eine zentrale Rolle. Während der Suche nach einem Nachfolger werde Vizechef Denis Hughes die Aufgaben des Vorsitzenden übernehmen, teilte die Notenbank am Donnerstag mit.

Friedman sass zum Zeitpunkt wichtiger Notenbank-Entscheidungen zu Goldman Sachs im vergangenen Jahr zugleich auch im Verwaltungsrat der Investmentbank. Einem Bericht des «Wallstreet Journal» zufolge hielt er damals zudem ein grosses Aktienpaket des Finanzhauses.

Friedman betonte gestern erneut, er sehe selbst keine Interessenkonflikte. Auch die Notenbank wirft ihm bisher keine Verletzung der Vorschriften vor. (mbr/sda)

Erstellt: 08.05.2009, 10:06 Uhr

2

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

2 Kommentare

Hans Ottmeisen

08.05.2009, 10:02 Uhr
Melden

Banken nützen den Vorteil des Staates voll aus und füllen sich die Taschen. Die Realwirtschaft hat gar nichts davon wie immer - warum ist unser Volk so dumm und lässt sich alles ja wirklich alles gefallen ? Antworten


Nadine Binsberger

08.05.2009, 14:50 Uhr
Melden

@Ottmeisen 10:02: Die Alternative (zum sich gefallen lassen) wäre m.E. ein struktureller Umbau der Wirtschaft: ein Wechsel vom Konkurrenz-Faustrecht zu einer umfassenden Demokratisierung. Das gesellschaftliche Wohl wird erreicht, indem (wie in der Politik) auch in der Wirtschaft die direktdemokratische Vernunft des mündigen Bürgers die wichtigen Entscheidungen fällt - direktdemokratisch. Antworten



Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre

Telefonbuch

Marktplatz


FÜR IHRE FREIZEIT

Für Ausgehtipps in der Region, nutzen Sie einfach unsere Agenda.

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Online-Wettbewerb

Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!

Remund führend in Werbetechnik

Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.