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BP findet Hilfe in Russland

Aktualisiert am 15.01.2011 3 Kommentare

Die Ölpest im Golf von Mexiko brachte BP in finanzielle Not. Mit einem milliardenschweren Abkommen kommt der britische Ölkonzern zu frischem Kapital – und zu neuen Ölquellen.

Gemeinsam an die russische Arktisküste: BP-Chef Bob Dudley (links) und Rosneft-Präsident Eduard Khudainatov.

Gemeinsam an die russische Arktisküste: BP-Chef Bob Dudley (links) und Rosneft-Präsident Eduard Khudainatov.
Bild: Keystone

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Der britische Ölkonzern BP (BPAM 5.1 -0.10%) und der staatliche russische Konzern Rosneft haben einen Vertrag über die gemeinsame Erschliessung von Ölfeldern vor der russischen Arktisküste unterzeichnet. Nördlich von Sibirien wollen die beiden Unternehmen Ölvorkommen auf dem Kontinentalschelf anzapfen. Das erste Projekt soll in der Karasee starten, wie am Freitag in London mitgeteilt wurde.

Besiegelt wurde die Kooperation durch einen Aktientausch. Dadurch bekommt Rosneft einen Anteil von fünf Prozent an BP. Im Gegenzug erhält BP 9,5 Prozent der Rosneft-Aktien. Der Rosneft-Vorsitzende und stellvertretende russische Ministerpräsident Igor Setschin erklärte, das Geschäft habe einen Wert von rund acht Milliarden Dollar.

Kritik aus den USA

Die Ankündigung der britisch-russischen Kooperation wurde in den USA, wo BP im vergangenen Jahr durch die Ölpest im Golf von Mexiko in die grösste Umweltkatastrophe in der Geschichte des Landes verwickelt war, argwöhnisch getrachtet. Zur Begleichung der Schadenersatzforderungen musste BP schon Unternehmensteile verkaufen. Durch die Kooperation mit Rosneft hat BP nun Zugriff auf frisches Kapital. Zudem hat der Konzern Alternativen, sollte die Ölförderung im Golf von Mexiko durch Auflagen schwieriger werden.

Der US-Abgeordnete Edward J. Markey forderte, es müsse geprüft werden, ob die Kooperation die nationale Sicherheit der USA beeinträchtige.

(mrs/dapd)

Erstellt: 15.01.2011, 15:13 Uhr

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3 Kommentare

Ulrich Kaiser

15.01.2011, 08:52 Uhr
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Es gibt halt oft einen lachenden Dritten, und das ist nun Russland. Man kann BP nicht in den Ruin treiben, wie Obama das will. Da muss sich ja BP andere Quellen suchen. Oelbohrungen sind nun mal riskant, und die ganze Erde braucht Oel, da muss die Gemeinschaft schon auch ein Risiko tragen. Die Forderungen von Obama sind reiner Wahlkampf, der grüne Präsident, und Russland lacht. Antworten


silvie kuemmin

15.01.2011, 09:35 Uhr
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Das ist sicher eine abgemachte Sache zwischen der BP USA und britische,diese kooperation zwischen btitisch-russischer BP.Denke: Dieser Deal wäre die letzte Rettung der BP,nach dieser verheerenden Ölkatastrophe der USA. Es ist traurig aber wahr,solche Firmen Chefs kommen trotz allem ungeschoren davon.BP wird durch den Deal noch gerettet vom russischen Staatskonzern Rosneft. Glück! für Hayward. Antworten



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