Allianz-Chef Manfred Knof: «Wir haben es uns nicht leicht gemacht»
Von Jon Mettler. Aktualisiert am 17.03.2010 2 Kommentare
Artikel zum Thema
«Der Entscheid, 320 Stellen von Bern nach Wallisellen zu verlagern, hat nichts mit den Mitarbeitern oder deren Leistung zu tun», sagte Knof. Der Entscheid habe auch nichts mit der Standortqualität von Bern zu tun.
«Ich kann Ihnen versichern, wir haben uns diesen Entscheid nicht leicht gemacht. Aber im Interesse der Zukunft der Allianz Suisse ist dieser Schritt notwendig und richtig», sagte Knof.
Die Allianz will den betroffenen Mitarbeitern den Umzug erleichtern. Geplant sind finanzielle Entschädigungen für die Reise nach Wallisellen und technologische Mittel fürs Arbeiten zuhause. Allianz-Mitarbeitern ist es gestattet, maximal zwei Tage pro Woche von zuhause aus zu arbeiten.
Personen im Übergangsalter sollen frühpensioniert werden, sagte Personalchef Rudolf Alves.
Zur Situation der Lehrlinge sagte Alves: «Die Allianz Suisse stellt sicher - so weit dies an ihr als Lehrbetrieb liegt -, dass alle Personen, die heute in Bern eine Lehre absolvieren, diese auch mit Erfolg abschliessen können.»
Knof und Alves betonten in der Fragerunde, dass im Rahmen der Stellenverlagerung von Bern nach Wallisellen keine Entlassungen vorgesehen sind. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 17.03.2010, 16:12 Uhr
Kommentar schreiben
2 Kommentare
... es hat nichts mit den Mitarbeitern zu tun - es ist rein strategisch!! So fühlt es sich an! Die Mitarbeiter haben sich bloss danach auszurichten - wem 4,5 h Reisen pro Tag zu viel ist soll von selber gehen oder umziehen - das ist die Übersetzung aus Sicht Mitarbeiter! Antworten
Die Allianz Suisse ist bereits heute ein total unattraktiver Arbeitgeber mit schwachen Leistungen und unterdurchschnittlicher Bezahlung. Nach diesem Entscheid nun hat es schon so viele Abgänge von langjährigen und kompetenten Mitarbeitern dass der Know-How-Verlust die Gesellschaft um Jahre zurückgeworfen hat. Immer nur neue Deutsche einstellen das wird auf die Dauer schief gehen. Antworten
Wirtschaft
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 26.05.2012Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 26.05.2012Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 26.05.2012UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
Wirtschaft
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 26.05.2012Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 26.05.2012Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 26.05.2012UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
Meistgelesen in der Rubrik Wirtschaft
Internet auf dem Fernsehen: Der Trend geht klar in diese Richtung. Werden Sie sich einen Smart TV kaufen?
Ja, auf jeden Fall
Nein, interessiert mich nicht
Erst wenn die Geräte billiger geworden sind
Ich habe schon einen
3308 Stimmen





















































































