ABB entlässt Manager in Russland wegen Veruntreuungsverdacht
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Laut der ABB hat eine interne Rechnungsprüfung aufgedeckt, dass einige Mitarbeiter sich offenbar auf Kosten des Konzerns bereicherten. Der «Tages-Anzeiger» hat am Donnerstag über die Probleme des Konzerns in Russland berichtet.
Das Unternehmen habe eine Reihe von leitenden ABB-Mitarbeitern in Russland aufgrund gewisser fragwürdiger Praktiken entlassen, sagte Konzernsprecher Wolfram Eberhardt am Donnerstag. Nähere Angaben zu den möglichen Straftaten machte er jedoch nicht.
Im Zusammenhang mit diesem Fall hat der Konzern bereits Rückstellungen über 100 Millionen Dollar für mögliche Abschreibungen und Steuerzahlungen in Russland gebildet. Da der Konzern in diesem Fall jedoch das «Opfer» sei, sei die US- Börsenaufsicht SEC noch nicht benachrichtigt worden, hiess es weiter. ABB ist auch in New York gelistet und muss die US- Börsengesetze einhalten. (oku/sda)
Erstellt: 22.10.2009, 18:28 Uhr
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