Wirtschaft

4,3 Milliarden Verlust auf den UBS-Schrottpapieren

Noch immer sitzt die Nationalbank auf Risikopositionen im Umfang von 24,1 Milliarden Dollar aus der Rettungsaktion der Grossbank UBS. Der Betrag ist für die Schweizer Wirtschaft noch immer bedrohlich hoch.

Peter Kurer und Kaspar Villiger: Der Vorgänger und sein Nachfolger im UBS-Präsidium müssen sich nicht mehr um die Schrottpapiere kümmern. Sie liegen längst bei der Nationalbank.

Peter Kurer und Kaspar Villiger: Der Vorgänger und sein Nachfolger im UBS-Präsidium müssen sich nicht mehr um die Schrottpapiere kümmern. Sie liegen längst bei der Nationalbank.
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In der Schweiz scheint die Finanzkrise vorbei zu sein, den Banken geht es wieder deutlich besser. Dabei geht fast vergessen, dass die Steuerzahler als Inhaber des Nationalbankvermögens noch immer einem gewaltigen Risiko von insgesamt 24,1 Milliarden Dollar ausgesetzt sind. Das zeigen die heute präsentierten Zahlen der Schweizerischen Nationalbank SNB (SNBN 1090 0.00%) zum sogenannten «Stabfund». Dieser Sonderfonds der Nationalbank hat der UBS (UBSN 12.73 -2.75%) den grössten Teil ihrer Schrottpapiere abgenommen, um sie vor dem Untergang zu retten. Die Anlagen lauten auf die amerikanische Währung.

24,1 Milliarden Dollar ist nach wie vor ein enormer Betrag. Er entspricht rund 5 Prozent des Schweizerischen Bruttoinlandprodukts (BIP). Selbst die viel zitierte Rettungsaktion des Versicherers AIG durch die US-Regierung im Umfang von 180 Milliarden Dollar nimmt sich dagegen bescheiden aus, wenn man die Grösse der Volkswirtschaft mit in Rechnung zieht: Sie ist mit einem Anteil von 1,25 Prozent am US-BIP nur einen Viertel so umfangreich.

Risiken um rund 11 Milliarden Dollar vermindert

Immerhin ist es gelungen, die im «Stabfund» ausgelagerten Risiken durch die Bewirtschaftung der Anlagen deutlich zu mindern: seit der Installierung des Sonderfonds im September 2008 um rund 11 Milliarden Dollar. Das jetzt verbleibende Gesamtrisiko setzt sich aus dem verbleibenden Wert des Darlehens von 20,3 Milliarden Dollar plus so genannten Eventualverpflichtungen im Umfang von 3,8 Milliarden Dollar zusammen. Diese Eventualverpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus verbrieften Kreditversicherungen («Credit Default Swaps» CDS). Wenn ein versichertes Ereignis eintritt, wird die Verpflichtung fällig.

Anfänglich hat die SNB der UBS Risiken im Umfang von 38,6 Milliarden Dollar abgenommen und in den extra dafür geschaffenen «Stabfund» übernommen. Die Eventualverpflichtungen aus CDS hatten einen Anteil daran von 8,8 Milliarden Dollar. Finanziert wurde der Fonds durch ein Darlehen der SNB im Umfang von 25,8 Milliarden Dollar und einer Eigenkapitaleinlage der UBS von 3,9 Milliarden Dollar. Das entsprach der Vereinbarung, dass sie 10 Prozent an den Fonds beisteuern soll.

Fast eine halbe Milliarde Verlust auf dem Darlehen

Die Verluste auf den Positionen des Fonds haben dieses Eigenkapital allerdings bereits mehr als aufgezehrt. Die gesamten Abschreiber auf den übernommen Risikopapieren belaufen sich bisher auf 6,6 Milliarden Franken, 5,6 Milliarden der Wertberichtigung resultiert aus dem vergangenen Jahr. Der bisherige Gesamtverlust auf den Einlagen ist dennoch nicht ganz so gross: Er beläuft sich bisher auf 4,3 Milliarden Dollar. 2,6 Milliarden davon beziehen sich allein auf das Jahr 2009. Der Unterschied resultiert zum grössten Teil aus realisierten Zinseinnahmen von 1,7 Milliarden und sogenannten «Effektivzinsen» im Umfang von bisher total 1,65 Milliarden Dollar. Die «Effektivzinsen» hat der Fonds allerdings nicht wirklich eingenommen, sie entsprechen einer Schätzung von Erträgen, die auf einigen Anlagen noch erwartet werden können.

Der bisherige Totalverlust für die SNB übertrifft das von der UBS einbezahlte Eigenkapital um 418 Millionen Dollar – die UBS-Einlage von 3,9 Milliarden abzüglich dem Fonds-Gesamtverlust von 4,3 Millarden Dollar. Das heisst, um diesen Betrag ist das Darlehen der SNB nicht mehr gedeckt. Dennoch kann sich die Nationalbank noch immer schadlos halten. Als weitere Sicherung hat sie sich von der UBS für den Fall einer Unterdeckung ihres Darlehens eine Option zum Kauf von 100 Millionen UBS-Aktien zusichern lassen. Zum Jahresende schätzte die SNB den Wert dieser Option auf 1,216 Milliarden Franken. Die Hilfsaktion für die UBS belastet deshalb das Ergebnis bisher nicht. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 04.03.2010, 20:59 Uhr

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40 Kommentare

Patrick Natter

11.03.2010, 16:16 Uhr
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@ Urs Falk: ganz genau. Auf den Punkt gebracht. Bis die internationale Bankenregulierung dann endlich mal greift und die Spekulationserträge und Boni sinken, hab ich als Sofortmassnahme mein persönliches Ächtungsprogramm gestartet und mich von allen UBS-Kollegen getrennt. Sollen ihr Bier alleine trinken. Antworten


ruth leemann

05.03.2010, 10:49 Uhr
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Das Lohn-/Boni-System bei den Banken / Versicherungen ist nicht mehr zeitgemäss, und muss nach unten korrigiert werden, und hört entlich mit dem gejammer der Abwanderung auf. Wenn dieses Probleme von den Banken nicht gelöst werden kann, müssen es eben ander tun. Antworten


Christoph Kreuter

05.03.2010, 09:43 Uhr
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Wer sind die grössten Raubritter der letzten Jahren ? Sind es nur die Banker, wie in vielen Medien suggeriert wird. Sicherlich tragen die Banker eine Mitschuld , was ist aber mit unseren Politikern. Vergessen die Goldverkäufe der SNB in den 90 er Jahren z. G. der AHV und Kantonen bei Preisen von 400 USD pro Oz. Die SNB handelte im Auftrag der Politik. Verschenktes Volksvermögen 25 Mia. Fr. Antworten


Nora Martinek

05.03.2010, 00:08 Uhr
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Die Finanzkrise u.a. der UBS hat einen Vorteil: jeder, der bisher von Fussball nichts verstanden hat, aber natürlich immer wusste, welchen Spieler man hätte aufstellen müssen, kann nun behaupten, er würde auch was von Banking verstehen. Besserwissertum und Neid scheinen die neuen Tugenden diverser Schweizer zu sein. Antworten


thomas maluk

04.03.2010, 19:18 Uhr
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@UrsFalk: So genau sollte man es machen. Der UBS das "Giftige Geld" zurücküberweisen. Dann können sich diese Superbanker !!!daraus, gerne mit gierigen Händen Ihre wohlverdienten Gift-Bonis auszahlen. Vielleicht würden Sie dann in Zukunft ein bisschen intelligentere Geschäft machen, wenn es Konsequenzen auf ihren Lohn hätte... Antworten


Stefan Bucher

04.03.2010, 19:14 Uhr
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Hier wird bewusst falsch informiert. Punkt ist, wie im letzten (endlich) Abschnitt geschrieben wird, übertrifft das Result positive die Erwartungen bei Weitem und langfristig wird voraussichtlich ein Gewinn rausschauen. Bin sicher, dass dann (in 2-5 Jahren) sich niemand mehr an die populistische Anti-Nationalbank/UBS Kampagne erinnern mag (Journalisten/Blogger). Antworten


Hans Müller

04.03.2010, 18:36 Uhr
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@Hans Inauen - Mitarbeiter haben Füsse und können gehen. Den unterschiedlichen Verlauf der Jahre muss der Aktionär tragen, nicht der Mitarbeiter. Der Aktionär hat die Verluste auf der Aktie erlebt, und dassselbe bei der Dividende. Pech für ihn, aber wenn das die Mitarbeiter tragen sollen, dann gehen diejenigen, die gehen können. Antworten


rudolf lehnherr

04.03.2010, 18:16 Uhr
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Jetzt hätten auch die Bänker der SNB einen Bonus verdient. Antworten


Peter Minder

04.03.2010, 18:11 Uhr
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Falls die SNB wirklich jemals Gewinn macht, könnte man diesen ja für die Sanierung der IV, AHV, ALK einsetzen, das wäre wenigstens etwas sinnvolles. Und sonst? Wie abartig dass es ist, wenn der Staat die UBS retten muss und immer noch auf Hochrisikopapieren sitzt und diese Bank dann Milliarden an Boni ausbezahlt, an Leute in Lohnklassen, die das nicht nötig haben, muss man das nochmals erwähnen? Antworten


Andreas Schnyder

04.03.2010, 17:56 Uhr
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Die Nationalbank hätte nie die Papiere ohne eine langfristige Gewinnabschöpfungsmöglichkeit bei der UBS übernehmen dürfen. Wenn die UBS in Zukunft fette Gewinne einfährt und die Nationalbank fette Verluste (wegen Abschreiber), dann wird der Vertrauensschaden beim Bürger immens sein. Bleibt zu hoffen, dass es nicht soweit kommt. Antworten


Kurt Hauser

04.03.2010, 17:37 Uhr
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@Urs Falk: Sie bringen es auf den Punkt! Antworten


Josef Schwarz

04.03.2010, 17:35 Uhr
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@ Inauen - mein Kommentar war ein Vorschlag wie man die CDS wieder auf die UBS abwälzen könnte. Die UBS würde es sich dann gut überlegen ob und wieviel Bonis sie auschütten will wenn sie weiss, dass sie für denen Sfr Boni einen Sfr CDS Wert erhalten würde. Antworten


Hans Inauen

04.03.2010, 17:26 Uhr
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Josef Schwarz, bei der Bonifrage irren Sie, die gibt es immer weil sie nicht abhängig ist von Gewinn oder Verlust, für Normaldenkende zwar nicht nachvollziehbar; aber da ist die Logik halt anders. Antworten


Chris Castelmur

04.03.2010, 17:14 Uhr
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@Stefan Meier: Die SNB gehört nicht der Nation, 55 % sind im Besitz der öffentlichen Hand, der Rest bei privaten Aktionären. Allfällige Verluste gingen dann aber sicher auf das Konto der Steuerzahler (=Mittelklasse+Konsument) oder der Halter von Schweizer Franken. Antworten


Patrick Ryf

04.03.2010, 17:14 Uhr
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Wenn das ganze Finanz-Pyramidenspiel zusammenkracht, werden im Sozialismus für die Banker und Superreichen die Schulden einer trägen, schwachen und verblödeten Bevölkerung aufgebürdet werden. Ihre Kinder werden Schuld-Knechte sein und dürfen dann die Schulden, die Dank dem Zinses-Zins immer mehr werden, zurückzahlen. Die 3. Welt lässt grüssen. Die Freiheit ist leider nicht immer Gratis zu haben Antworten


Joseph Aecherli

04.03.2010, 16:59 Uhr
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Gut ist, dass wir wieder mal daran erinnert werden, dass immer noch Schrott der UBS bei der Nationalbank lagert. Viele UBS-Banker und auch Politiker tun so, als sei die Finanzkrise "Schnee von gestern". Alles neu macht der Mai offenbar bereits im März. Es sind übrigens die gleichen Leute, die eine Reduktion des BVG-Umwandlungssatzes von der Bürgerschaft einfordern! Antworten


Kurt Dubach

04.03.2010, 16:54 Uhr
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den kleinen presst man alles aus, und die Herren von UBS, laufen einfach so herum als wäre nichts geschen, wan kommt die umkehr, und Einsicht der Herren. Also Bank kleiner machen das man die Übersicht nicht verliert! Der BR sollte sich mal anstrengen! sonst verliert man den glauben an den BR! Leistung=Lohn so sollte es sein, keine pseudo Boni! Antworten


Josef Schwarz

04.03.2010, 16:30 Uhr
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Sobald die UBS wieder Gewinn schreibt, werden 1:1 von diesen CDS auf die UBS zurücküberwiesen. Und zwar folgendermassen: zB Gewinn 1 Milliarde, Bonis 2 Milliarden = Uebertrag von CDS an die UBS im Wert von 3 Milliarden. Somit würde die UBS über die nächsten 5-7 Jahre wohl kein Profit mehr machen und die Bonifrage wäre auch geklärt. Die UBS soll für das Problem zahlen, nicht der Steuerzahler ! Antworten


Claude Heman

04.03.2010, 16:30 Uhr
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4.3 Mia Verlust und 24 Mia Schrott ! Und dann wollen BR und bürgerliche NR uns eine Senkung der Renten schmackhaft machen und behaupten, es sei in paar Jahren kein Geld mehr da! Für die Banken gibt es Milliarden, für die zukünftigen Rentner senkt man die Pensionen! Das nennt man bürgerliche Politik. Deshalb Rentensenkung: NEIN ! Antworten


Herbert Berger

04.03.2010, 16:11 Uhr
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Hauptsache, man plagt IV-Bezüger und Arbeitslose, streicht Mittel für den ÖV und Forschung und Ausbildung... Unsere Politiker sollten sich mal einem Realitätscheck unterziehen. Antworten


Dani Kobler

04.03.2010, 16:10 Uhr
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@ Tom Kuhn: "sehr wenig Risiko. Die Chancen sind viel grösser" Sorry, das gibt es nun definitv nicht in der Finanzwirtschaft. Es sei den es hört auf Madoff oder Bering. Antworten


eugen bissegger

04.03.2010, 15:59 Uhr
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Und die Goldreserven liegen auch nicht mehr in der CH. Die wurden in die USA verfrachtet, Fort Knox. Dafür bekam die CH US - Staatsanleihen = Papier. Da tickt noch einiges mit wertlosen Papieren, wenn der Markt zusammenbricht. Antworten


Dani Kobler

04.03.2010, 15:54 Uhr
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@ Marc Raggenbass: Ein Dahrlehen mit einem attraktiven Zins beinhaltet immer ein Riskio. Je höher der Zins, desto höher das Risiko (und umgekehrt). Der Schuss hätte auch nach hinten losgehen können. Oder warum haben sich keine anderen gefundne die der UBS damals das Geld gaben? Diesen Betrag jetzt in dieses Geschäft reinzurechnen ist falsch. Antworten


Thomi Horath

04.03.2010, 15:52 Uhr
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Interessanter Bericht! Für die SNB ist meiner Meinung nach aber noch nicht alles ausgestanden. Marc Faber würde dazu wohl sagen: "Gewinne sind erst Gewinne, wenn man sie realisiert hat." Solange es mit den Finanzen wieder aufwärts geht, ist alles in Butter. Wehe aber, wenn der Trend kehrt.... Antworten


Josef Fischer

04.03.2010, 15:44 Uhr
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Ob am Schluss ein Gewinn oder ein Verlust resultiert, ist nicht das Problem. Fakt ist, dass wir die absolut unfähigen UBS Manager/Hintermänner mit einer Risikoübernahme von 38.6 Mrd. USD retteten. Mussten wir das wirklich, oder sind wir ihnen nur auf den Leim gegangen? Fakt ist, die UBS war in den USA kriminell tätig und sollte daher dort bestraft werden. Wir retten die Manger, dümmer geht's nicht Antworten


Hans Müller

04.03.2010, 15:41 Uhr
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Und wie sind dann die 40 bis 100 Milliarden einzuschätzen, die der Steuerzahler den staatlichen Pensionskassen einschiessen darf? (Das ist dann alles weg und futsch) Antworten


Alexandra Hamilton

04.03.2010, 15:38 Uhr
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Interessant ist auch, dass die SNB ihre Fremdwährungsreserven umd 100% aufgestockt hat. Da dürften noch ein paar Euro darunter sein. Hoffen wir, dass es den Euro nicht 'lupft'... Antworten


Stefan Meier

04.03.2010, 15:33 Uhr
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All die, die glauben, das Volksvermögen hätte keinen Rappen Verlust gemacht: Hat es sehr wohl, denn die SNB (welche ja der Nation gehört) kann jetzt in der einen oder anderen Form seinen anderweitigen Verpflichtungen oder Anlagestrategien nicht nachkommen. Das ist Milchbüchleinrechnung, die kann mir kein Banker madig machen. Antworten


Tom Kuhn

04.03.2010, 15:30 Uhr
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AIG hat keine grosse Bedeutung für die USA. UBS umso mehr für CH! Zudem schwankt der Wert der Schuldverschreibungen. Häuser, Grundstücke etc. gehören der SNB. Sobald die US-Wirtschaft anspringt, können diese mit hohem Gewinn verkauft werden. Der grösste Verlust hat die UBS bereits realisiert. Die SNB trägt sehr wenig Risiko. Die Chancen sind viel grösser. Wieso diese Hetze gegen die UBS? Antworten


Urs Falk

04.03.2010, 15:28 Uhr
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Bravo, den Schrott dem Staat, die Boni den Bankern. Warum verpflichtet die Finma die UBS nicht, für 3 Milliarden Schrottpapiere von der Nationalbank zurückzukaufen und diese als Boni für die herausragenden Leistungen der Banker zu verteilen ? Oder werden die Banker etwa dafür belohnt, dass sie den Schrott dem Staat verkauft haben ? Antworten


Hans Hörbliger

04.03.2010, 15:25 Uhr
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Lümmeleien können immer wieder passieren. Ärgerlich ist einig, dass die Parteien sich wieder ärgern. Dann haben wir die Bescherung. Na, sowas. Immer die kleinen. Da kann es doch einfach wirklich nicht Wurst sein. Antworten


Hans-Peter Amrein

04.03.2010, 15:20 Uhr
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Die UBS zahlt wieder hohe Boni, die ZKB ist gross im Optionsgeschäft tätig - nichts Neues auf der Andrea Doria! Antworten


Rolf Iseli

04.03.2010, 15:19 Uhr
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Dass der Bund einen Gewinn erwirtschaftet hat mit der Wandelanleihe begrüsse ich als Steuerzahler, es hätte aber auch ein Verlust daraus resultieren können, da das Engagement aus der Not eingegangen wurde und nicht aus Renditeüberlegungen. Ich geh mal davon aus, dass der UBS am Ende des Darlehens für die toxischen Papiere die aufgelaufenen Verluste verrechnet werden. Antworten


Juan Hurtado

04.03.2010, 15:14 Uhr
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Phantastisch, also reine Peanuts! Indem man es mit den noch Schlimmeren als der UBS vergleicht, erscheinen diese Risikopapiere geradezu als bilderbuchmässig. Die unverschämten CH-Abzocker haben ja sich immer mit den allerschlimmsten Gangstern in den USA verglichen und ihre fürchterlichen Lohnansprüche dadurch gerechtfertigt. Nun gilt dies auch für die Risiken. Bravo, ein dreifaches Hoch der UBS! Antworten


Marco Formoso

04.03.2010, 15:11 Uhr
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@ Murat Karasu: Die SNB hat Papiere im Umfang von 38,6 Milliarden USD und nicht von 60 Milliarden USD übernommen. Informieren Sie sich bitte gut. 60 Milliarden USD war der ursprüngliche vereinbarte Maximalbetrag, welcher die UBS jedoch nicht vollumfänglich nutzte. Und im Stabsfund sitzen auch UBS-Leute, nicht nur SNB. Antworten


Fritz Meier

04.03.2010, 14:59 Uhr
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Wieder typisch, in der grossen Schlagzeile steht etwas von "4.3 Milliarden Verlust" und im kleingedruckten wird geschrieben, dass die SNB und das viel besungene "Volksvermögen" noch keinen Rappen Verlust gemacht hat. Aber dank PUK Diskussion ist das UBS Bashing ja wieder hoch im Kurs. Antworten


Urs Holzapfel

04.03.2010, 14:49 Uhr
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die schw. bankenwelt ist aus den fugen geraten:zuerst das fiasko bei der ubs,dann macht deutschland endlich schluss mit dem schwarzgeldexport in die alpen.umdenken bei banken und politik ist gefragt,nicht aber so ein stuss wie eine klage gegen deutschland.jeder blamiert sich eben,wie er kann,liebe fdp,nicht wahr? Antworten


Marc Raggenbass

04.03.2010, 14:40 Uhr
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Auch geht oft vergessen, dass der Bund aus dem Verkauf der UBS Aktien im Herbst letzten Jahres einen Gewinn von 1.2 Milliarden Franken erwirtschaftete, umgerechnet auf das Jahr eine Traumrendite von 30%. Das Engagement des Bundes hat wesentlich zur Aufhellung des Bundeshaushaltes 2009 beigetragen. Damit steht die Schweiz im Management der Finanzkrise im Vergleich zu anderen Staaten sehr gut da. Antworten


Emanuel Meier

04.03.2010, 14:38 Uhr
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"In der Schweiz scheint die Finanzkrise vorbei zu sein..." - Offenbar hat da jemand andere Informationen als der rest der Medienwelt. Aber nach der PUK Geschichte etc. ists mal wieder an der Zeit mit dem UBS Bashing zu starten! Antworten


Murat Karasu

04.03.2010, 14:32 Uhr
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WoW, die Zenrtralbank hat gute arbeit geleistet, von den 60 Milliarden Sfr.- toxischen Papieren nur noch 24,1 Milliarden übrig, weiter so Zentralbank! auf das, dass ihr diese sogar noch mit gewinnen los werdet! Antworten



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