Zwei Tote und fünf Vermisste nach Unglück in Glencore-Mine

Ein Erdrutsch hat die Kupfermine Katanga in der Demokratischen Republik Kongo verschüttet. Dabei stürzte eine Mauer ein und begrub sieben Arbeiter unter sich.

Besitzerin der Katanga-Mine im Kongo: Hauptsitz des Rohstoffhändlers Glencore in Baar ZG.

Besitzerin der Katanga-Mine im Kongo: Hauptsitz des Rohstoffhändlers Glencore in Baar ZG. Bild: Urs Flüeler/Archivbild/Keystone

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In einer Kupfer- und Kobaltmine des Schweizer Rohstoffhändlers Glencore ist es zu einem geotechnischen Unfall gekommen. Nach einem Erdrutsch stürzte auf der Nordseite der offenen Grube in der Katanga-Mine in der Demokratischen Republik Kongo eine Wand ein. Zwei Arbeiter wurden getötet, sieben werden noch vermisst.

Glencore bestätigte den Zwischenfall. «Wir bedauern zutiefst, mitzuteilen, dass zwei Menschen starben und fünf weitere vermisst werden», schreibt das Unternehmen in einem Communiqué. die Angehörigen der Opfer seien kontaktiert worden, sie erhielten Unterstützung. Ausserdem seien zwei Rettungszentren vor Ort errichtet worden, ein weiteres für die Angehörigen in der nahegelegenen Stadt Kolwezi, so Glencore weiter.

Der Börsenkurs des Unternehmens stürzte in London vorübergehend bis zu 16 Prozent ein. Erst letztes Jahr hatte Glencore die Arbeiten in Katanga eingestellt, wie das «Wall Street Journal» schreibt. Die Mine musste nach einem Rückgang der Kupfer-Preise ums Überleben kämpfen. Nun plant das Unternehmen 880 Millionen Dollar in die Einrichtung zu investieren, um die Mine 2017 schliesslich wieder zu eröffnen.

(bee/sda/afp)

(Erstellt: 08.03.2016, 18:50 Uhr)

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