UBS-Ökonomen warnen vor Inflation
Aktualisiert am 31.03.2009 8 Kommentare
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Das Verhältnis zwischen der öffentlichen Verschuldung und dem Bruttoinlandprodukt (BIP) werde grösser, erklärte Andreas Höfert, Chefökonom der UBS-Vermögensverwaltung (Wealth Management), am Dienstag vor Medienvertretern in Zürich anlässlich der Präsentation der Studie «Die Finanzkrise und die Zeit danach».
Regierungen dürften als Folge davon eine höhere Inflationsrate als Mittel gegen die steigende Staatsverschuldung teils begrüssen, so die Studie. Dies werde sicher zu einer weiteren Abwertung des Dollars führen, da die US-Regierung derzeit enorm Dollar-Liquidität in die Märkte pumpt und an dieser Praxis weiter festhalten werde.
Die Überwindung der Finanzkrise dürfte laut Höfert von den USA ausgehen: «Die Krise der Finanzindustrie endet, wenn die USA einen Plan zur Sanierung dieses Sektors vorlegen», so der Experte. Je länger die USA aber zögerten, desto eher sei der Plan zum Scheitern verurteilt. (bru/sda)
Erstellt: 31.03.2009, 13:30 Uhr
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8 Kommentare
Die Inflation kommt dieses Mal auf ganz leisen Sohlen! Ich beobachte intensiv was in Afrika vorgeht und sehe schon die ersten Zeichen, aber auch in Indien scheint sie Fuss zu fassen. Bei uns sieht es nach Gegenteil aus, aber das soll uns jetzt nur verwirren, sonst könnten wir Arbeiter wieder einmal organisieren und davor fürchten sich die Reichen und Mächtigern. Wir sind mehr als die! Antworten
ha ha ha, wie manchen Gelddruckplan noch? und EZB, BoJ, SNB machen mit. Wenn alle Währungen inflationieren und der Goldpreis nach unten manipuliert wird merkt es niemand, so die Rechnung der Gelddruck-Kriminellen. Gewünschte Inflation: so bezahlen die ehrlich Arbeitenden die Bailouts! Und wenn die Geld-Umlaufgeschwindigkeit wegen anziehender Inflation hochschnellt, hat man sie nicht mehr im Griff! Antworten
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