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Trüber Konjunkturausblick drückt Tokioter Börse

Aktualisiert am 22.09.2011 3 Kommentare

Der düstere Konjunkturausblick der US-Notenbank hat zu deutlichen Kursverlusten an den asiatischen Börsen geführt. Auch negative Zahlen aus China verdarben den Investoren die Kauflaune.

Wie sich der Nikkei-Index im vergangenen Monat entwickelt hat.

Nikkei


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Die wichtigsten asiatischen Indizes sanken deutlich. In Hongkong betrug das Minus mehr als 4 Prozent. In Japan schloss der Leitindex Nikkei mit einem Minus von 2,1 Prozent auf 8560 Punkte. Der breiter gefasste Topix gab um 1,7 Prozent auf 744 Stellen nach. Auch alle anderen Leitbörsen gaben deutlich nach. So betrug das Minus in Südkorea und Taiwan rund 3 Prozent.

Marktteilnehmer in Tokio führten die Schwäche auch auf terminliche Gründe zurück. Vor Ablauf des von April bis September dauernden Halbjahrs nähmen manche Investoren Gewinne mit, hiess es. Zudem dürfte es nach dem 27. September zu weiteren Verlusten kommen, da für viele japanische Aktien dieses Datum als Stichtag für die Dividendenberechtigung gilt.

Softbank im Mittelpunkt des Interesses

Im Interesse der Anleger standen Aktien des Mobilfunkanbieters Softbank, der einem Bericht zufolge die Exklusivrechte für das erwartete neue iPhone von Apple verliert. Demnach kommt der Konkurrent KDDI ab November beim iPhone 5 zum Zug. Die Aktien von Softbank verbilligten sich um 12,3 Prozent, während jene von KDDI mit einem Verlust von 0,8 Prozent besser als der Markt insgesamt abschnitten.

Auch Finanztitel gerieten wie zuvor in den USA unter Druck. Hintergrund ist die Herabstufung der Bonitätsnote mehrerer US- amerikanischer Banken durch die Agentur Moody's. In Folge dessen gaben die Papiere von Nomura Holdings um 4,75 Prozent nach, wogegen sich die Aktien von Sumitomo Mitsui und Mitsubishi UFJ mit einem Minus von 1,8 beziehungsweise 1,5 Prozent relativ gut schlugen. (pbe/dapd)

Erstellt: 22.09.2011, 10:05 Uhr

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3 Kommentare

Roger Sieber

22.09.2011, 08:43 Uhr
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hallo
wie schon in früheren kommentaren erwähnt, der smi ist ende jahr bei 4200 punkten, der dollar/chf bei 0.7525 und der euro/chf bei 1.0925, da gibts nichts zu rütteln, auch nicht von der snb
Antworten


Nadine Bisegger

22.09.2011, 10:00 Uhr
Melden 1 Empfehlung

nix neues am börsenhimmel: wenn politik oder notenbank "intervenieren", sacken die kurse ins bodenlose. die letzten monate bieten bestätigungen en masse für diese these. Antworten



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