Wirtschaft
Steinreich aus der Krise
Von Cornelia Krause. Aktualisiert am 18.09.2009 3 Kommentare
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Statt in Aktien oder Optionen zu investieren kaufen mehr Menschen edle Steine für das Bankfach, wie Juweliere im Premiumsegment feststellen. «Genau wie in Kriegsjahren wird wieder in feste Reserven investiert», sagt Carlo Mutschler, Leiter der Schmuckproduktion des Zürcher Juweliers Beyer. Er bediene vermehrt Kunden, die in der Finanzkrise Geld verloren hätten und jetzt breiter investieren wollten. «Auch mit Diamanten kann man Geld verlieren, ein Grundwert bleibt aber immer», sagt Mutschler.
Von dem Trend profitiert die weltweite Diamantenindustrie, die zuletzt enorme Einbrüche erlitten hat. Weil die Nachfrage zusammengebrochen war, gab Russland fünf Monate keine Rohware auf den Markt. Nun spüren Grosshändler erste Erholungszeichen. Dieter Hahn, Inhaber der ältesten Diamantschleiferei Deutschlands, sieht positive Signale aus Asien und Europa. Besonders Juweliere mit eigener Werkstatt bestellten wieder mehr.
Anleger haben wieder Geld
Auch Erich Debrunner vom Zürcher Grosshandel Blue Peacock sieht einen Aufwärtstrend. Die Leute, die jetzt Edelsteine kauften, suchten Beratung und spezielle Ware. Hahn, Mutschler und Debrunner glauben, dass sich erste positive Konjunktursignale im leichten Aufschwung des Diamantenhandels spiegeln. Die Anleger hätten wieder Geld zum Investieren, setzten aber mit Diamanten auf Sicherheit, so Mutschler. (NEWS)
Erstellt: 18.09.2009, 07:17 Uhr
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3 Kommentare
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Nadine Binsberger
@Horath 14:21: tatsächlich? Das wusste ich nicht. Heisst das, man könnte sie wenigstens zum Heizen verwenden? Dann hätten sie sogar noch einen echten Wert. Wie lange brennt so ein Ding und wieviel Wärme gibt es ab, verglichen zB mit einem Holzscheit? Antworten