So viel verdient ein Fachhochschul-Absolvent

Aktualisiert am 08.06.2009

Absolventen einer Schweizer Fachhochschule verdienen laut einer Studie von FH Schweiz 2009 im Schnitt 120'800 Franken.

Das Studium zahlt sich aus: Je nach Fachrichtung verdienen die Absolventen durchschnittlich zwischen 98'100 und 124'800 Franken.

Das Studium zahlt sich aus: Je nach Fachrichtung verdienen die Absolventen durchschnittlich zwischen 98'100 und 124'800 Franken. (Bild: Keystone)

Dies sind fast sechs Prozent mehr als noch vor zwei Jahren, wie der Dachverband der Fachhochschul-Absolventen am Montag mitteilte. Über 70 Prozent arbeiten nach erfolgreichem Abschluss im Kader.

Die alle zwei Jahre durchgeführte FH-Lohnstudie beleuchtet im laufenden Jahr die Lohn-, Arbeits- und Weiterbildungssituation von Diplomierten der Fachrichtungen Wirtschaft und Dienstleistungen, Technik, Informatik, Architektur, Chemie, Life Science, Landwirtschaft und Angewandte Psychologie. Dabei zeigte sich, dass Absolventen eines Studiums an einer Fachhochschule 2009 je nach Fachrichtung durchschnittlich zwischen 98'100 und 124'800 Franken verdienen. Dies ergibt einen Lohn von durchschnittlich 120'800 Franken, fast sechs Prozent mehr als im Jahre 2007, wie FH Schweiz schreibt.

FH-Absolventen im oberen Kader verdienen dabei durchschnittlich 157'400 Franken, auf Stufe Sachbearbeitung sind es 92'900 Franken. Insgesamt sind rund 70 Prozent der Absolventen auf Kaderstufe tätig. Das Einstiegsgehalt nach Studienabschluss liegt mehrheitlich unter 90'000 Franken, wer älter als 40 Jahre ist, rechnet im Schnitt mit einem Lohn von 140'800 Franken. Fast 80 Prozent der Ingenieurinnen, Architekten und Informatikerinnen seien dabei mit ihrem Lohn zufrieden beziehungsweise sehr zufrieden. Bei den Betriebsökonomen sind es 75 Prozent.

Kaum Probleme bei Stellensuche

Kaum Probleme gebe es bei der Stellensuche nach Studienabschluss. Laut FH Schweiz-Geschäftsführer Toni Schmid finden fast 90 Prozent der frisch Diplomierten gleich oder kurz nach Studienabschluss eine geeignete Stelle. Zwei Drittel der Ingenieure, Architekten und Informatiker seien in einem kleinen und mittleren Unternehmen mit maximal 500 Mitarbeitenden tätig. Bei den Betriebsökonomen sind es 48 Prozent. Nur gerade vier Prozent machten sich selbstständig. Eine Ausnahme bilden dagegen die Psychologen. Hier sind rund ein Viertel in der eigenen Praxis tätig. Rund 65 Prozent der FH-Absolventen sind seit mindestens drei Jahren beim gleichen Arbeitgeber tätig. Jeder zweite Absolvent belegt nach Studienabschluss zudem entweder einen Führungs- oder Fachkurs. 16 Prozent haben einen Weiterbildungsmaster besucht, zudem haben sich 20 Prozent sprachlich fortgebildet. Laut der Studie bilden sich gegenwärtig 40 Prozent der FH-Absolventen weiter.

Die FH-Lohnstudie 2009 wird Ende des laufenden Monats als Broschüre erscheinen. Die Daten wurden vom Marktforschungsinstitut Ampuls erhoben. Insgesamt wurden 23'000 Absolventinnen und Absolventen in die Umfrage eingebunden, 4610 haben den Umfragebogen beantwortet zurückgeschickt. (mbr/ap)

Erstellt: 08.06.2009, 15:42 Uhr

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