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Secondos haben auf dem Arbeitsmarkt gleiche Chancen

Aktualisiert am 15.10.2009

Eine OECD-Studie widerlegt die gängige Meinung, Nachkommen von Einwanderern hätten es auf dem Arbeitsmarkt schwerer. Im europäischen Vergleich ist die Schweiz sogar Spitze.

Integriert, auch was die Arbeitssituation betrifft: Secondos in der Schweiz.

Integriert, auch was die Arbeitssituation betrifft: Secondos in der Schweiz.
Bild: Keystone

Die Integration der «zweiten Generation» auf dem Arbeitsmarkt gelinge in der Schweiz im Vergleich zu beispielsweise Deutschland und Österreich gut, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit. Ihre Studie vergleicht die Perspektiven der Nachkommen von Migranten in 16 OECD-Ländern.

In den meisten europäischen Staaten haben die so genannten «Secondos» auf dem Arbeitsmarkt schlechtere Karten als ihre Kollegen ohne ausländische Wurzeln. Die Schweiz ist eine Ausnahme, wie die Verfasser der Studie hervorheben. Hierzulande seien, unabhängig vom Bildungsniveau, kaum Unterschiede in den Beschäftigungsquoten festzustellen.

Praktisch gleiche Perspektiven für die berufliche Zukunft haben auch die jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund in nicht- europäischen Ländern der OECD wie Australien, Canada, Neuseeland und USA. (cpm/sda)

Erstellt: 15.10.2009, 11:17 Uhr

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