Wirtschaft
Schweizer Wirtschaft ist weiter geschrumpft
Das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) sank im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mitteilte. Gegenüber dem Vorjahresquartal machte der Rückgang sogar 2,0 Prozent aus. Der Blick auf die einzelnen Komponenten des BIP zeigt, dass die Schweizer Wirtschaft weiterhin vor allem vom Aussenhandel nach unten gezogen wurde.
Nach zwei Quartalen mit aussergewöhnlich starken Rückgängen hat sich die Abwärtsdynamik der Warenexporte allerdings etwas verlangsamt. Sie nahmen - ohne Berücksichtigung der Wertsachen - um 2,0 Prozent ab. Die Importe dagegen sanken beschleunigt um 5,4 Prozent. Im gleichen Rhythmus wie im Vorquartal hat sich der Rückgang der Dienstleistungsexporte fortgesetzt, nämlich um 4,6 Prozent. Dagegen nahmen die Dienstleistungsimporte um 1,5 Prozent zu. Weiterhin positiv entwickelt haben sich die Ausgaben der privaten Haushalte, welche gegenüber dem Vorquartal um 0,6 Prozent zulegten.
Der Anstieg bei den Anlageinvestitionen von 1,1 Prozent war vor allem auf die Ausweitung der Bauinvestitionen zurückzuführen, die Ausrüstungsinvestitionen erlitten einen weiteren, aber abgeschwächten Rückgang von 0,8 Prozent. Auf der Produktionsseite hat sich die negative Dynamik bei den Finanzmarktdiensten im Vergleich mit den vergangenen Jahren verlangsamt. Der Rückgang in diesem Bereich betrug noch 0,2 Prozent. (sam/ap/)
Erstellt: 01.09.2009, 09:58 Uhr
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