Mehr als 160'000 ohne Arbeit

Aktualisiert am 09.12.2009 33 Kommentare

Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ist im November erneut angestiegen – auf den höchsten Stand seit fast sechs Jahren. Ausländer waren besonders betroffen.

Arbeitslosigkeit 2009

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Ende Monat waren bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren 163'950 Menschen als Arbeitslose registriert, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Mittwoch mitteilte. Das waren 5812 Arbeitslose mehr als im Oktober. Die Arbeitslosenquote stieg von 4,0 auf 4,2 Prozent. Höher war die Arbeitslosigkeit letztmals im Februar 2004 gewesen.

Die weitere Zunahme im November war aus saisonalen Gründen erwartet worden. Die saisonbereinigte Quote stieg entgegen den Voraussagen der Bankökonomen aber nicht weiter an, sondern verharrte auf dem Stand der beiden vorangegangenen Monate von 4,1 Prozent. Auch die Jugendarbeitslosigkeit blieb unverändert bei einer Quote von 5,3 Prozent. Gemäss vorläufiger Angaben der Arbeitslosenversicherungskassen wurden im Verlauf des Monats September zudem 2216 Personen ausgesteuert.

Über acht Prozent bei den Ausländern

Stark überdurchschnittlich nahm aber erneut die Zahl der arbeitslosen Ausländer zu. Hier erreichte die Quote 8,1 Prozent oder 0,5 Prozentpunkte mehr als im Oktober. Bei den Schweizern erhöhte sich die Quote von 2,9 auf 3,0 Prozent. Regional wuchs das Gefälle zwischen der lateinischen Schweiz und der Deutschschweiz weiter. Die Arbeitslosenquote in der Romandie und im Tessin betrug 5,7 Prozent, jene in der Deutschschweiz 3,6 Prozent.

Von Kurzarbeit waren im vergangenen Monat laut dem Seco 53'795 Menschen betroffen, 6859 mehr als im Vormonat. Die Zahl der betroffenen Betriebe stieg um 14,2 Prozent auf 3561. Laut vorläufigen Angaben der Arbeitslosenversicherungskassen wurden im Verlauf des Septembers zudem 2216 Personen ausgesteuert. (raa/sda/ap)

Erstellt: 09.12.2009, 11:32 Uhr

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33 Kommentare

Hans Blatter

09.12.2009, 11:50 Uhr
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Anstatt sich über die zu vielen Ausländer aufzuregen die den Schweizern die Jobs wegnehmen und die mit "70% des üblichen Lohns zufrieden sind" sollte man sich überlegen warum dies so ist. Kein Unternehmen wird gezwungen Ausländer einzustellen oder 70% des üblichen Lohns zu zahlen! Antworten


Stefan Glaser

09.12.2009, 09:07 Uhr
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Frage an Hedvika Post: Und wie genau stellen Sie sich das vor? Und was sollte das den "Armen" bringen? Trost? Das bezahlt deren Rechnungen auch nicht? Arbeitsstellen? Denke ich eben auch nicht! Wenn man in dieser momentan aussichtslosen Situation steckt, nutzt es nichts, wenn man sich mit denen zusammenschliesst, die in der selben Lage sind. Antworten



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