Wirtschaft
Kommt jetzt eine neue Schockwelle?
Aktualisiert am 12.12.2008 59 Kommentare
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Der US-Senat hat der maroden Autoindustrie einen dringend benötigten Überbrückungskredit verweigert. Der Fraktionschef der Demokraten im Senat, Harry Reid, befürchtet das Schlimmste: «Ich wage mir nicht auszumalen, was nun an der Wallstreet geschehen wird», sagt er. «Es wird kein hübscher Anblick sein.»
Das Scheitern des Hilfsprogramms erinnert an das Nein des Repräsentantenhauses zum staatlichen 700-Milliarden-Dollar-Paket zur Rettung der Finanzmärkte im September. Damals reagierte die Wallstreet mit Rekordverlusten. Das Gesetz wurde nach mehreren Änderungen schliesslich doch verabschiedet und von Präsident George W. Bush unterzeichnet.
So sieht die Ausgangslage aus: Finanzkrise und Rezession haben die Autoverkäufe weltweit einbrechen lassen. In den USA, dem nach wie vor grössten Markt, werden rund ein Drittel weniger Neuwagen abgesetzt. General Motors (GM), Ford und Chrysler sind besonders hart von dieser Entwicklung betroffen. Sie haben mit ihren grossen Benzinfressern die falschen Produkte. Und sie haben zu hohe Kosten – hauptsächlich wegen Pensions- und Krankenkassenzahlungen. GM verliert derzeit rund zwei Milliarden Dollar pro Monat. Chrysler gibt als nicht-öffentliches Unternehmen keine Zahlen bekannt, soll aber kurz vor dem Bankrott stehen. Ford könnte das nächste Jahr allenfalls ohne Hilfe überstehen.
Gründe für eine Rettung der Autoindustrie
Nach der Weigerung des US-Senats ist ein unmittelbarer Bankrott ein realistisches Szenario geworden. Das sind die Gründe, weshalb dieser Bankrott mit allen Mitteln verhindert werden sollte.
- Die Autoindustrie ist nach wie vor von eminenter volkswirtschaftlicher Bedeutung. In den USA beschäftigen die drei Autogiganten zusammen rund 200'000 Mitarbeiter. Viel wichtiger sind jedoch die indirekten Effekte. Rund 70 Prozent eines Autos werden heute von Zulieferfirmen gebaut. Dort arbeiten rund 800'000 Menschen. Diese Zulieferer sind oft kleinere und mittlere Betriebe. Sie haben wenig Reserven und könnten einen Ausfall eines der grossen Drei kaum verkraften. «Ich glaube nicht, dass die meisten Zulieferer mehr als einen Monat ohne Zahlungen aus Detroit überstehen können», sagt Neil De Koker, CEO des Branchenverbandes in der «New York Times».
- Ein Bankrott wäre das Todesurteil für die Hersteller. Die Kunden würden erst recht keine Produkte von GM, Chrysler oder Ford kaufen, weil sie Angst haben, keine Ersatzteile mehr geliefert zu bekommen.
- Ein Überbrückungskredit bis Ende März würde es der neuen Regierung von Präsident Obama ermöglichen, in Ruhe einen langfristigen Sanierungsplan für die US-Autoindustrie auszuarbeiten.
Gründe dagegen, Autokonzerne sollen kollabieren
Es gibt jedoch auch gewichtige Gründe, die gegen ein Bailout von Detroit sprechen:
- Die Sanierung ist bei den amerikanischen Steuerzahlern sehr unbeliebt. Rund Zwei Drittel sprechen sich in Meinungsumfragen dagegen aus.
- GM & Co. haben jahrzehntelang ihre Unfähigkeit bewiesen. Ein Überbrückungskredit wäre deshalb bloss Geldverschwendung, eine finanzielle Brücke nach nirgendwo.
- Ein Bankrott wäre nicht das Ende der US-Autoindustrie, sondern eine Chance für einen zukunftsträchtigen Neuanfang. Gerade das amerikanische Konkursrecht (Chapter 11) erlaubt eine geordnete Restrukturierung.
- Selbst ein Untergang der grossen drei aus Detroit wäre nicht der Untergang der amerikanischen Autoindustrie. Toyota, Nissan, BMW & Co. haben längst eigene Produktions- und Forschungsstätten in den USA. Sie stellen auch die Autos her, die von den Kunden gewünscht sind.
Erstellt: 12.12.2008, 12:55 Uhr
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59 Kommentare
Vielen dank Herr Löpfe, Sie sind der erste der endlich einmal schreibt, wie es im englischen dargestellt ist. Ausser, dass rund 2'ooo'ooo Menschen allein in der USA durch Zuliefer-Firmen betroffen sind. Hier in der Schweiz sollten sich die Leute vielleicht einmal gedanken machen , was für ein Sturm kommen wird, die meisten werden wohl zu arrogant sein, um dieses zu verstehen! Antworten
Bei hunderttausenden von Arbeitslosen in den USA besteht ein enormes Konfliktpotenzial. Besonders in Detroit das jetzt schon eine der grössten Verbrechensraten der USA hat kann es gefährlich werden. Von hier aus kann sich Anarchie und Chaos ausbreiten. Brennende Städte, Plünderungen, Gewalt. Da kommen noch gewaltige Probleme auf Obama zu. Antworten
wer sich von der wirtschaft gewuenschtem globalen markt nicht behaupten kann,hatt da nichtsu suchen.gilt fuer alle.auch fuer ch firmen.vogel friss oder stirb!!!die einen gehen andere kommen!auch von der politik hochgejubelt wir jezt mit milliarden unterstuetzt.auch kranke banken gehoeren weg sie sind ein virus!!es hat genug gesunde banken die ihr geschaeft verstehen.die gesunden wachsen!! Antworten
es ist wie ein grosser sturm der ueber die weltwirtschaft fegt.angefacht von schwerst wirtschaftskriminellen verbrechern in der halben welt.ja wirtschaftsgloabalisierung ist das wort.alle wollten am grossen rad drehen aber es wachsen keine baueme in den himmel.kein geld fuer kranke firmen.so reguliert sich der markt neu.eine harte zeit,aber die welt wird ev.besser werden mit mehr verstand u.anstan Antworten
Die Detroit-Firmen haben sehr lange Miswirtschaft gemacht. Besser, das unter Chapter 11 zu restrukturieren. Die 'Auslaender' wie Toyota, BMW etc bauen hier in den USA gute Qualitaet. Die Detroit 3 lassen in Mexiko bauen, mit lausiger qualitaet. Von wegen Arbeitsplaetze schuetzen. Sogar die Dems im Kongress waren meist dagegen. Antworten
Wir sind ganz nahe an einer Weltwirtschaftskrise und keiner wills bemerken!Das ganze ist eine riesige Awärtsspirale je mehr angst ich um meinen Job habe desto weniger gebe ich aus.Wen so viele Arbeiter in den usa ihren job verlieren hat das auch auswirkungen auf ihr konsumverhalten .Die Pleite von Lehmann hat einen dominoefect erzeugt der nur schwer aufzuhalten ist Antworten
ich verstehe ja auch, das mann die Autoindustrie nicht unterstützen sollte....aber man muss auch sehen das es WELTWEIT sehr viele Autozuliefer gibt (auch viel in der Schweiz) die nicht länger existieren können wenn die US Autoindustrie Konkurs gehen würde. Antworten
Die Hybrid Verkäufe sind in den USA um 50% eingebrochen. Zum Glück für Detroit produzieren sie nicht so viele Hybrids. http://www.greencarcongress.com/2008/12/us-sales-of-hyb.html Solange die Republikaner eine Benzinsteuer verhindern, machen effiziente Autos wenig Sinn. Antworten
Weshalb brauchen wir so viele Autobauer?Weshalb setzen die USA jetzt nicht auf die Bahn.Dieser vernachlässigte Sektor hat enormes Potential,besonders in Ameika.Man könnte endlose Schienennetze mit superschnellen Loks bauen,die Autobauer hätten wieder Arbeit.Europa hat das leider auch zu spät begriffen!Ich habe noch nie ein Auto besessen,bin aber stets dort angekommen,wo ich auch ankommen wollte Antworten
Auch in Deutschland wird es in dieser Rezession/Depression hunderttausende von Arbeitslosen geben. Die kommen dann in der Schweiz günstig arbeiten, mit dem Resultat, dass am Ende in der Schweiz hunderttausende von Schweizern auf der Strasse stehen werden. Deshalb: Erweiterung Bilaterale/Personenfreizügigkeit: NEIN! Antworten
Seit Jahren leidet diese Industrie an Überkapazitäten. Dass die amerikanischen Autobauer am Markt vorbei produzieren, wurde schon gesagt. Ein Überbrückungskredit verbessert die Marktchancen der jetzigen Modellpaletten in keiner Weise. Die Nachfrage wird nicht im Ausmass der Produktionskapazität von Ford, GM und Chrysler zurückgehen. Andere Hersteller springen in die Bresche. Antworten
Das Problem in der US- Autoindustrie gibt es schon sehr lange. Jetzt ist halt der "Gipfel" erreicht. Nebst den schlechten Produkten (SUV/Benzinfresser) sind v.a. die Gewerkschaften ein Problem. Ich finde es richtig, dass der Staat nicht einfach subventioniert. Es wird viele hart treffen und nach dem Kahlschlag kann man von neuem beginnen. Neue Vision, neue Ideen und neue Perspektive. Zyklen eben. Antworten
Warum sollte man grundsätzlich eine Unternehmung künstlich am Leben lassen nur um ihr "Grounding" zu verzögern? Warum sollten für gewisse Firmen die Martkregeln nicht spielen? Das Risiko Konkurs zu gehen ist einfach "Part of the Game". Neue Player werden dank Innovation und Fortschritt die Lücke schliessen, welche die Dinosaurier hinterlassen haben - so wie eh und je schon. Antworten
Lacht nur ueber Amerika. Europa wird die genau gleichen Probleme haben wie wir sie haben. Die europaeischen Autofabriken leben nur, weil sie von den jeweiligen Laendern subventioniert werden. Fiat,Renault,VW,Alfa Romeo etc sind Staatsbetriebe. Also? Antworten
Das Bild von Keystone hier ist total unpassend für das Thema Das Rettungspaket für die US-Autokonzerne ist im Senat gescheitert. Ich habe einen guten Freund durch eine solche Autobrückenkatastrophe verloren und ihr verbindet dies mit Bonzenfirmen die endlich mal bluten, nachdem sie Milliarden eingesteckt haben. Ihr hättet einen grossen Autoschrottplatz fotografieren können, aber das! Schweinerei!! Antworten
Die Gewerkschaften haben in den letzten Jahrzenhnten die Macht über die Autokonzerne übernommen. Mittels unzähligen Streiks haben sie exorbitante Lohn- und Sozialkosten erzwungen und so klar zum Crash mitbeigetragen. Im Gegensatz zu den Ausländern, welche keine gewerkschaftlich org. Mitarbeiter angestellt haben und 3x tiefere löhne zahlen. Benzinschlucker stellen die auch her- aber mit mehr Gewinn Antworten
So hart er auch ist - der Entscheid ist richtig. Einmal mehr haben US-Topmanager versagt und eine einst blühende Industrie mit Arroganz und Unfähigkeit in den Ruin getrieben. Die Arbeiter wird es wieder wie immer am härtesten treffen. Vielleicht hat man für ein Mal den Mut und das soziale Verantwortungsbewusstsein, wenigstens die Hälfte der Milliarden für Sozialpläne der Arbeiter aufzuwenden? Antworten
Warum soll man in dieser kritischen Zeit ausgerechnet diese Oeldreckschleuderindustrie retten? Wegen der Arbeitsplätze? Das wäre doch hirnrissig, denn umweltfreundliche Mobile schaffen ebensoviele Arbeitsplätze! Nein, die oberen Kader haben versagt und sollten die Hauptlast des Debakels tragen und die Angestellten könnten in neuen Betrieben mit zukunftsträchtiger Tech arbeiten. Aber eben.... Antworten
Die Autoindustrie hat genau das produziert was die Amerikanische Publikum kaufen wollten. Verschwendung war bis von kurzem total „in“. Auch in Europa verkauften sich Hummer, Porsche, Maserati und co sehr gut. Was kannst du sonst mit deiner aber-Millionen machen wenn du CEO eine Grossfirma bist? Nein schuld an die Autoindustrie sollte man anderswo suchen. Antworten
Geld geben hin oder her, die Erkenntnis aus der Finanzkrise ist das wichtigste. Wir müssen endlich merken und verinnerlichen, dass die Wirtschaft sowieso vom Staat abhängig ist. Die Wirtschaft ist nur im Dienst des Volkes (der Politik)! Eine wirtschaft die zwar viel Geld macht aber gleichzeitig den Leuten Schadet oder sie einschränkt ist keine gute Wirtschaft, weil der Mensch vor dem Geld kommt!! Antworten
Wenn der Markt schrumpft muss auch das Angebot schrumpfen. Es macht Sinn, dass die Hersteller welche PW's mit veralteter Technologie produzieren über die Klinge springen müssen. Dies kommt denjenigen Herstellern entgegen, welche sich seit Jahren grösste Mühe geben, moderne PW's zu produzieren. Bei Konkurs von GM u. Chrysler müssen wir wohl nochmals mit Bankabschreibern rechnen (UBS???)...... Antworten
Nicht nur die Manager dieser Firmen, sondern auch deren Produkte sind schlecht. Das sagen sogar die Amerikaner von ihren eigenen Autos. Ein Bakrott wäre die Beste Lösung. Grösse spielt dabei keine Rolle. Entweder wähl man freie Marktwirtschaft, oder man lässt es bleiben. Antworten
Um die Markenidentitätsvernichter von GM wäre es echt nicht schade. Mir graute es jedes Mal, wenn GM eine neue Marke dazukaufte und z.B. auf einen technisch rückständigen US-SUV den Saab Badge draufpappte und dachte, dass mit etwas anderem Design "nun alles gut" ist. Ich hoffe, dass der Käufer der Anlagen von GM die sicherlich vorhandene Substanz besser nutzt und dann sinnvolle Autos produziert Antworten
Richtig so, denn mit dem Überbrückungskredit hätten sich die Manager ja ohnehin zuerst selbst saniert und sich dann einen Deut um die Arbeiterschaft gekümmert. Der Entscheid ist richtig und es wird weiterhin Autos geben, sowie auch neue Jobs. Wir haben es bei Swissair erlebt und die Flugzeuge fliegen immer noch. Die Katastrophe blieb auch da aus. Antworten
Wenn es wenigstens Anzeichen dafür gäbe, dass diese Dinosaurier der Autoindustrie daran wären, sich zu ändern, der heutigen Welt anzupassen. Aber nein, nichts. Die wollen und werden so weitermachen, wie schon immer. Die Milliarden wären verschwendet. Besser, man fängt neu an und setzt das Geld dafür ein. Antworten
Strukturwandel schmerzt - aber ist nötig, damit die besseren Produkte sich verbreiten können. Sonst lebten wir noch heute in den Höhlen und hätten einen Zustand wie im ehemaligen Kommunismus: keine Produkte oder veraltete, verseuchte Böden, keine Rechte zur Mitgestaltung... KEIN Bailout, weder bei uns noch anderswo! Antworten
Bei derart viel Arroganz, Inkompetenz und Realitätsferne wie sie durch das GM-Management über viele Jahre an den Tag gelegt wurde, erscheint mir die Insolvenz der Big 3 die einzige logische Lösung zu sein. Zu erwähnen bliebe, dass der aktuelle Irakkrieg mit rund 3'000 Milliarden $ zu Buche schlägt-Geld welches zweifelsfrei einer sinnvolleren Verwendung hätte zugeführt werden können. Antworten
@ Roly Brunner: Ihr Unternehmen beschäftigt sicher auch 1000de von Mitarbeitern und ist eklatant wichtig für die Welt... "klar". Wenn eine Firma wie Nestle, Novartis, oder sonst ein Grossunternehmen untergeht (und sie sind gross weil sie gross sein müssen um in diesen Mengen zu produzieren), dann ist das wohl ein volkswirtschaftlich bissel grösserer Schaden als wenn es eine KMU trifft! Antworten
Klar, das Ganze beängstigend, und die hohe Arbeitslosigkeit, die daraus resultieren würde, katastrophal. Andererseits leidet die Autoindustrie seit Jahren. Innovationen gibt es nur wenige, und auf alternative, umweltfreundlichere Antriebe hat man bisher auch verzichtet Der Niedergang der heutigen Autoindustrie ist nicht aufzuhalten. Das aber schafft Raum für neue Unternehen mit mehr Innovation! Antworten
Das wird auch heftige Auswirkungen auf die Schweiz haben. Leider vergessen das viele. Die ganze Zulieferinsdustrie hängt ja da auch mit drin und alle die von den Zulieferen leben, also bis zum Bäcker, der in dem Ort seine Pausenbrote in die Fabrik liefert. Wie war das jetzt mit "Welche Krise? Es gibt keine Krise!" in einer Zeitung vor wenigen Wochen.... Antworten
Natuerlich muss Bankrott erlkaert werden. Was der Schreiber erwahenen sollte: Der Grund, weshalb ein Keredit nicht gewaeht wurde: Die Unionen haben sich gewehrt ,einen tieferen Stundenlohn anzunehmen. Jetzt darf man guten Gewissens Bankrott anmelden, und es ist auch Zeit dafuer. Uebrigens dasselbe wird in einigen Staaten, wie NJ, NY und CA passieren. Bankrotterklaerung und Neuanfang Antworten
ohh! diese armen autobauer! wenn's meinem unternehmen nicht so toll geht, kann ich dann auch bitte kohle haben.. ? geht's den unternehmen gut, ist's wirtschaft und es geht den staat nix an. geht's aber nichtmehr soo gut, dann ist's plötzlich nicht mehr privat! komisch. an die presse: ihr macht einen riesen wirbel und heizt das ganze auch noch an! hört doch auf mit diesen reisserischen schlagzeilen Antworten
Lasst sie sterben! Das ist die Chance für einen "richtigen" Neuanfang. Ein Teil der Leute die entlassen werden müssen werden bestimmt bei der Konkurrenz unterkommen. Die Nachfrage nach "ökologischen und preiswerten" Fahrzeugen ist gross. Autofahren ist auch in 10 Jahren noch wichtig und beliebt. Aber jetzt brauchts wohl einen radikalen Schnitt. Mit allen Schmerzen die damit verbunden sind. Antworten
Lassen wir doch nun endlich das kapitalistische System seine Probleme auf seine von ihm jahrzehntelang beschworene Art lösen: Der Markt ist Gott, der Markt wird es richten. Und wenn das nicht gelingt, ist das vielleicht doch endlich die Chance für eine gerechtere, solidarischere Welt- und Wirtschaftsordnung. Antworten
Die Löhne der Arbeiter sind im Vergleich zu anderen Autoherstellern hoch, die derzeitigen Produkte ökologischer Unsinn, das Management miserabel. Soll man in solche Firmen Geld stecken? Entweder verstaatlichen und eine ökologisch sinnvolle, staatliche Autoindustrie aufbauen oder sonst von Grund auf an restrukturieren und zukunftstauglich machen. Da Management muss durch Kreative ersetzen. Antworten
Was noch vor Monatsfrist nur wenige für möglich gehalten hatten, dürfte nun tatsächlich geschehen.Die Weltwirtschaft droht abzustürzen.Leider hat man auf die wenigen zu wenig gehört.Vor lauter Terrorhysterie haben wir nicht beachtet, von welcher Seite wirklich Gefahr droht.Es sind die smarten Herren aus dem Teppichetagen,die uns dieses Schlamassel eingebrockt haben. Antworten
Die drei Konkurs gehen lassen und die kurzfristigen volkswirtschaftlichen Schäden in Kauf nehmen. Die Krise als Chance auf einen Neuanfang und eine Neuausrichtung der Industrie auf Nachhaltigkeit nutzen. Der geplante Kredit von USD 15bn kann besser genutzt werden, indem den Betroffenen direkt geholfen wird, anstatt die Gelder über die unfähigen Manager durchzuschleusen. Antworten
Hier wird mit ungleichen Ellen gemessen. Die Banken werden erstklassig mit Steuergeldern bedient und den Bossen saftige Bonuse ausbezahlt. Alle anderen Firmen die Arbeiten (Handwerk) werden einfach sausen gelassen. Hoffentlich wird das einfach arbeitende Volk an den nächsten Wahlen wo auch immer zu dies würdigen wissen. Antworten
Wirtschaft
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Andres Rogenmoser
Die GM & Co. und die US Armee sind in keiner Weise miteinander verbunden. Das letzte Fahrzeug von GM für die US Army war der Hummer H1 HMMWV eingeführt Ende der 80er und zur Zeit eher im Ausmusterungsprozess. Antworten