Wirtschaft

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

Ex-CS-Händler bekennen sich schuldig

Aktualisiert am 02.02.2012 8 Kommentare

Zwei frühere Händler der Credit Suisse, die in den USA wegen Betrugs angeklagt sind, haben sich schuldig bekannt. Sie haben nach dem Immobilien-Crash ihre Zahlen geschönt.

Nach dem Gerichtstermin: Einer der beiden Ex-CS-Banker (l.) mit seinem Anwalt.

Nach dem Gerichtstermin: Einer der beiden Ex-CS-Banker (l.) mit seinem Anwalt.
Bild: Reuters

Artikel zum Thema

Bildstrecke

Chronologie: Steuerstreit mit den USA

Chronologie: Steuerstreit mit den USA
Die USA verlangen von der Schweiz die Namen von Kunden, die ihr Geld vor dem Fiskus versteckt haben. Das Bankgeheimnis gerät massiv unter Druck. Eine Chronologie.

Stichworte

SwissquoteExklusiver Trading-Partner

[Alt-Text]

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Zwei in den USA des Betrugs angeklagte frühere Händler der Grossbank Credit Suisse (CSGN 19.09 -1.39%) haben sich des Betruges schuldig bekannt. Ihnen drohen Haftstrafen von bis zu fünf Jahren. Insgesamt wirft die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) vier ehemaligen Investment Bankern und Händlern der Credit Suisse Betrug vor. Die vier hätten die Preise von so genannten Subprime Bonds im Volumen von 3 Milliarden Dollar auf dem Höhepunkt der Krise in betrügerischer Absicht überbewertet, um Verluste im US-Immobilienmarkt zu verstecken.

Gemäss Börsenaufsicht haben zwei der Männer die anderen Händler regelmässig dazu angehalten, die Bond-Preise so zu verändern, dass Tages- und Monatsgewinnziele erreicht und Verluste versteckt werden konnten. Die mutmasslichen Betrüger hätten sich dadurch höhere Boni und einer sogar eine Beförderung erhofft. Den beiden geständigen Bankern drohen Haftstrafen von bis zu fünf Jahren. Beide gaben an, sie seien von ihrem Chef, der ebenfalls angeklagt wurde, zu dem Betrug angehalten worden. Die zwei Männer wurden bereits im Jahr 2008 von der Credit Suisse entlassen.

2008 hatte Credit Suisse überraschend hohe Verluste bei Ramsch- Anleihen gemeldet und eine Gruppe von Händlern verantwortlich gemacht. Diese hätten vorsätzlich Preismanipulationen vorgenommen, hiess es damals bei Credit Suisse. (ami/sda)

Erstellt: 02.02.2012, 08:46 Uhr

8

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

8 Kommentare

Gerhard Mächt

02.02.2012, 10:41 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Wer sein Internes Kontrollsystem nur noch als Häkchenübung begreift, die meisten Tätigkeiten nach Indien auslagert und sich mehr um KPI Reporting kümmert (wieviele Häkchen in welcher Farbe) als um echtes Risikomanagement und relevante (wichtige, nicht proforma!) Kontrollhandlungen darf sich eben nicht wundern wenn MA das ausnutzen. Z.B. hat's hier auch Delta1 business, Mr. Adoboli lässt grüssen. Antworten


Mike Muller

02.02.2012, 10:27 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Im Gegensatz zum Sozialhilfebetrüger in dieser Ausgabe wird dem bösen CS Banker keine Anonymität (Gesichtsschutz) gewährt. Nur wahre Täter werden offensichtlich an den Pranger gestellt. Antworten



Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre

Telefonbuch

Marktplatz


Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

FÜR IHRE FREIZEIT

Für Ausgehtipps in der Region, nutzen Sie einfach unsere Agenda.

Online-Wettbewerb

Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!

Remund führend in Werbetechnik

Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.