«Europa ist Epizentrum einer weltweiten Krise»
Aktualisiert am 24.09.2011 62 Kommentare
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Die Risiken für die Stabilität des europäischen Finanzsystems hätten in letzter Zeit drastisch zugenommen, sagte Trichet am Freitag am Rande der IWF- Jahreskonferenz in Washington. Der Präsident der Europäischen Zentralbank forderte die politisch Verantwortlichen auf, diesen Gefahren mit raschem Handeln entgegenzutreten. Das Zentrum der aktuellen Krise um ausufernde Staatsschulden bilde die Euro-Zone. Die Probleme hätten sich aber inzwischen darüber hinaus ausgeweitet.
«Wir stehen vor einer globalen Krise der öffentlichen Finanzen, und wir (die Euro-Zone) sind das Epizentrum dieser Krise», sagte Trichet. Die aktuelle Situation sei dabei noch prekärer als beim Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers im Jahre 2008, der die Weltwirtschaft in einen tiefen Abgrund gestürzt hatte.
«Die Märkte verlieren den Glauben an die Schlüssel-Länder»
An den Märkten sei inzwischen der Glaube verloren gegangen, dass Schlüssel-Länder nicht zahlungsunfähig werden können. Belegt werde die Krise durch die Spannungen auf den Anleihemärkten in Europa und die heftigen Schwankungen an den Aktienmärkten rund um den Erdball. (pbe/sda)
Erstellt: 24.09.2011, 08:16 Uhr
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62 Kommentare
Die Banken dürfen nicht mehr gerettet werden! Ich fordere den Staat auf nun jene zu retten die wirklich to big to fail sind, nämlich die verschuldeten Staaten mit ihren Bürgern. Die Banken haben diese Krise durch Aufblähen riskanter Wertpapiere heraufbeschworen, zusammen mit ihrer politischen Lobby in der Politik. Die Statistik beweist, auch die PIIGS sind das Opfer von Banken und Geldgier. Antworten
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