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Euro über 1.21 Franken – SMI leicht im Plus

Aktualisiert am 08.09.2011 6 Kommentare

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Nachmittag nach der Rede von EZB-Präsident Trichet ins Minus gedreht, zum Handelsschluss aber erholt. Der Euro stieg auf 1.21 Franken.

Die Entwicklung des SMI am Donnerstag.

SMI


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Der Kurs des Euro hat nach den Ausführungen Trichets kräftig verloren und ist unter die Marke von 1.40 US-Dollar gerutscht. Im Nachmittagshandel stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3975 Dollar, nachdem sie zuvor ein Tagestief bei 1,3943 Dollar erreicht hatte. Zuvor hatte die EZB den Referenzkurs auf 1.4044 (Mittwoch: 1.4036) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0.7121 (0.7125) Euro.

Ein Euro kostet am frühen Abend 1.2157 Franken. Im Kampf gegen die Frankenstärke hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) damit die erste Runde seit der Ankündigung eines Wechselkurszieles für sich entschieden. Der Notenbank ist es gelungen, den Euro ohne grössere Devisenkäufe über der Zielmarke von 1.20 Franken zu halten. Bisher genügt ihr dazu offenbar die blosse Androhung umfangreicher Interventionen. Das aber könnte sich ändern, falls sich die Eurokrise weiter verschärft.

Börse leicht im Plus

Nach Aussagen des EZB-Präsidenten Trichet, der für 2012 mit einem verringerten Wachstum in der Eurozone rechnet, fiel die Börse am Nachmittag ins Minus, legte aber gegen Handelsschluss im Vorfeld einer Rede des US-Präsidenten Obama wieder zu. Die Auf- und Ab- Bewegungen der Indizes zeige, dass die Nervosität an den Aktienmärkten weiterhin hoch bleibe, sagte ein Händler.

Der Leitindex SMI (SMI 5865.19 0.22%) schloss 0,50 Prozent höher auf 5429 Punkten. Der breitere Swiss Performance Index (SPI) legte um 0,50 Prozent auf 5034 Punkte zu.

Mit 3,5 Prozent schlossen die Aktien des Tiefsee- Erdölbohrkonzerns Transocean erneut deutlich im Plus. Am späten Nachmittag hatten deutlich gefallene Rohöllagerbestände in den USA für ein Anziehen des Erdölpreises gesorgt. Die Papiere der ebenfalls im Erdölgeschäft tätigen Weatherford gewannen 1,8 Prozent.

Finanztitel im Plus

Zugelegt haben auch die Titel des Spezialchemiekonzerns Clariant ( 3,0 Prozent). Die Finanztitel verzeichneten ebenfalls Kursgewinne. Der Wert der Credit-Suisse-Aktien stieg um 1,2 Prozent, jene der UBS legten um 2,1 Prozent zu. Zu den Gewinnern gehören auch die Versicherer Swiss Life ( 1,7 Prozent), Zurich Financial Services ( 1,8 Prozent) und Swiss Re ( 1,0 Prozent).

Bei den zyklischen Papieren zeigte sich ein gemischtes Bild. Während die Aktien des Personalvermittlers Adecco mit 1,4 Prozent deutlich und jene des Industriekonzerns ABB mit 0,1 Prozent leicht zulegten, verloren die Holcim-Titel 1,4 Prozent. Die Aktien der Luxusgüterkonzerne Richemont und Swatch schlossen mit 1,7 Prozent bzw. 1,1 Prozent ebenfalls im Plus.

Die Aktien der Pharmariesen Roche ( 0,5 Prozent) und Novartis ( 0,8 Prozent) stiegen leicht im Wert, während jene des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé mit einem Verlust von 0,4 Prozent einmal mehr Federn lassen mussten.

Die grössten Verluste verzeichneten die Aktien des Zahnimplantateherstellers Nobel Biocare und des Riechstoffherstellers Givaudan, die jeweils 2,1 Prozent an Wert einbüssten.

Im breiteren Markt profitierten die Aktien der Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site ( 1,7 Prozent) von den veröffentlichten Halbjahreszahlen, ebenso wie jene des Versicherers Nationale Suisse ( 2,2 Prozent). (pbe/sda)

Erstellt: 08.09.2011, 18:37 Uhr

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6 Kommentare

Roland Tschäppeler

08.09.2011, 16:24 Uhr
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es ist immer noch alles im abwärtstrend, glaubt mir doch endlich...... Antworten


Ursula Jungo

08.09.2011, 16:46 Uhr
Melden 8 Empfehlung

2012 wird das Katastrophenjahr und kein Wirtschaftswachstum mehr,einmal ist die oberste Limite erreicht und weiter geht es nicht mehr!Europa wird zusammenfallen auch D und F,da ist die CH dabei,das Inseldasein schützt sie nicht weiter!Wäre da ein starker Franken schön! Antworten



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