Wirtschaft
Ende der Entlassungen ist nicht in Sicht
Aktualisiert am 03.09.2009 4 Kommentare
Kurzarbeit sei kein Alheilmittel, auch wenn sie auf 24 Monate verlängert werde, hiess es am Donnerstag an einer Medienkonferenz in Bern. Entschieden lehnen die Arbeitgeber zusätzliche Konsultationsrechte der Arbeitnehmer und eine gesetzliche Sozialplanpflicht bei Massenenentlassungen ab, wie sie der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) verlangt.
Die Personalmassnahmen, so die Arbeitgeber, seien stattdessen Gegenstand der Gesamtarbeitsverträge, in denen sich die Sozialpartner auch auf das Aushandeln von Sozialplänen geeinigt hätten.
Mit Blick auf die kommenden Lohnverhandlungen stellt sich der Arbeitgeberverband gegen pauschale Forderungen. Besonders in Rezessionszeiten müssten sich Lohnanpassungen an den unterschiedlichen Verhältnissen in den Branchen und Unternehmen orientieren. Wer diesen Grundsatz missachte, schwäche die Unternehmen mit zusätzlichen Kosten in ihrem «Durchhaltekampf». (raa/sda/)
Erstellt: 03.09.2009, 09:59 Uhr
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4 Kommentare
Wir stehen erst am Angang der Entalssungswelle. Die Krise hat die Schweiz noch kaum getroffen ausser der UBS. Tausende Mitarbeiter in Industriebetrieben werden auf die Strasse gestellt und werden mit ausländischer Arbeitskraft um die letzen noch offenen Stellen kämpfen müssen. Es geht um dei Wurst. Es lebe die bilaterale Verträge! Danke dem Bundesrat! Antworten
Hier schreibt man, dass das Ende der Entlassungen nicht in Sicht ist. Mag so richtig sein. Man sollte sich jedoch die Frage stellen, ob es weiter so möglich ist mit den Entlassungen. Alles endet einmal an einem Punkt, wo das Fass überläuft. Auf der einen Seite protzen bereits wieder einige Investbanker mit riesigen Bonis und auf der anderen Seite wissen Leute nicht wie weiter. Ob das gut ist? Nein Antworten








Marc Dimanch
Toller "brain - drain" die letzten jahre. da we(u)rden hunderte fachkräfte aus dem ausland billig angeworben, die öffentliche hand mischt kräftig mit... es ist ein erfolgsmodel->aber nur dann, wenn es"aufwärts"geht. die sozialkosten explodieren, der arbeitsmarkt wird ellbogiger, die mietpreise& der gleichen bleiben hoch.. herzlichen dank an die weitsichtige, wirtschaftsfreundl. bürg. politik! Antworten