Dreht Trichet heute an der Zinsschraube?
Aktualisiert am 07.07.2011 3 Kommentare
Liver-Ticker
Bernerzeitung.ch/Newsnet berichtet heute Nachmittag live von der Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank.
Artikel zum Thema
- China erhöht den Leitzins erneut
- Australien belässt Leitzins bei 4,75 Prozent
- US-Notenbank tastet Leitzins nicht an
- «Das Risiko am Immobilienmarkt hat sich verschärft»
- SNB-Präsident Hildebrand: Schuldenproblematik ist Risiko
- Nationalbank belässt Leitzins auf Rekordtief
Stichworte
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Mit dem zweiten kleinen Zinsschritt binnen drei Monaten wird die EZB ihren allmählichen Ausstieg aus der Krisenpolitik des extrem billigen Geldes wohl fortsetzen. Experten erwarten ungeachtet der lodernden Staatsschuldenkrise in Griechenland und anderen Euroländern eine leichte Erhöhung des Leitzinses um 0,25 Punkte auf 1,5 Prozent.
Der wichtigste Zins zur Versorgung der Kreditwirtschaft mit Zentralbankgeld im Euroraum war in der Wirtschafts- und Finanzkrise im Mai 2009 auf 1,0 Prozent gesenkt worden und verharrte bis April 2011 auf diesem Rekordtief. Experten erwarten, dass die Währungshüter im laufenden Jahr mindestens ein weiteres Mal an der Zinsschraube drehen.
Kampf gegen die Inflation
Vor allem die Preise für Energie und Nahrungsmittel waren zuletzt kräftig gestiegen. Dadurch betrug die jährliche Teuerungsrate in den 17 Euro-Ländern im Juni 2,7 Prozent und lag deutlich über dem von der EZB formulierten Stabilitätsziel von knapp unter 2 Prozent.
Höhere Zinsen helfen im Kampf gegen die Inflation: Kredite werden tendenziell teurer, das mindert die Neigung von Unternehmen und Konsumenten, auf Pump zu investieren und zu konsumieren. Andererseits könnten höhere Zinsen die Wirtschaftserholung in den europäischen Schuldenländern zusätzlich erschweren, wo rigide Sparauflagen den Aufschwung ohnehin bremsen. (jak/sda)
Erstellt: 07.07.2011, 07:33 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
3 Kommentare
Die europäischen Gremien retten heute den Euro und merken morgen, dass ihr Beschluss von gestern nicht mehr zu retten ist. Sie reden von Regieren und können doch nur reagieren. Wie wäre es zur Abwechslung mit Glaubwürdigkeit? Denn sie wissen nicht, was sie tun !!!
Komisch: Seit über einem Jahr wird „der Euro gerettet“, aber die Finanzmärkte scheinen davon nichts zu merken.
Antworten
Wirtschaft
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 26.05.2012Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 26.05.2012Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 26.05.2012UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
Remund führend in Werbetechnik
Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!


Bitte warten
