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«Die Lage hat sich stabilisiert»

Aktualisiert am 24.02.2012 5 Kommentare

EZB-Präsident Mario Draghi warnt vor den Märkten und mahnt zur Budgetdisziplin. Insgesamt aber sieht er Anzeichen einer wirtschaftlichen Entspannung in der Eurozone.

«Das Bankensystem erscheint weniger anfällig als vor einem Jahr»: EZB-Chef Mario Draghi.

«Das Bankensystem erscheint weniger anfällig als vor einem Jahr»: EZB-Chef Mario Draghi.
Bild: AFP

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Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, sieht Zeichen für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der Eurozone. «Die Lage ist in den einzelnen Euroländern sehr unterschiedlich, hat sich aber insgesamt stabilisiert», sagte Draghi der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». In einem Interview mit dem New Yorker «Wall Street Journal» sagte Draghi, viele Regierungen hätten Entscheidungen für Haushaltskonsolidierungen und Strukturreformen getroffen. «Das Bankensystem erscheint weniger anfällig als vor einem Jahr.»

Draghi ermahnte die Krisenstaaten der Eurozone, den strikten Sparkurs fortzusetzen. «Haushaltskonsolidierung ist unvermeidbar unter den gegebenen Bedingungen, und durch sie wird Zeit für Strukturreformen gewonnen.» Wenn die Haushaltskonsolidierung vernachlässigt werde, reagierten die Märkte umgehend, warnte Draghi.

Mit Blick auf Griechenland warnte der EZB-Präsident in der FAZ vor Risiken bei der Umsetzung des Hilfspakets und forderte eine strikte Überwachung des Programms. Die bevorstehenden Wahlen in Griechenland seien von grosser Bedeutung, sagte der Italiener. «Es ist entscheidend, dass die neue Regierung genauso zu dem Programm steht wie die alte.» (ami/AFP)

Erstellt: 24.02.2012, 08:58 Uhr

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5 Kommentare

Peter Kaegi

24.02.2012, 09:29 Uhr
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Was unterscheidet den Präsidenten der EZB vom früheren IWF Präsidenten? Nichts, beider Stärken ist der Buchstabe "H". Graghi hat Humor, Strauss-Kahn hat zuviel Hormone. Antworten


Josef Nemecek

24.02.2012, 09:49 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Während vordergründig eitel Sonnenschein herrscht, werden im Hintergrund eifrig die Messer gewetzt, Felle zerlegt und Pläne geschmiedet. Niemand kann im Ernst davon ausgehen, dass Griechenland zum ersten Mal seit über 30 Jahren einen positiven Staatshaushalt vorweisen wird. Die neue Regierung wird wohl ohne PASOK und ND auskommen. Ende März wird es viele lange Gesichter und lange Nasen geben. Antworten



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