Wirtschaft
«Davos ist tot»
Von Vincenzo Capodici. Aktualisiert am 22.01.2010 54 Kommentare
«Jetzt steht der ‹Davos Man› nackt da»: Bruce Nussbaum.
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Beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos geht es darum, die Lehren aus der Finanz- und Wirtschaftskrise zu ziehen. Rund 2500 Führungspersonen aus Politik und Wirtschaft reisen an die am Mittwoch beginnende Veranstaltung. Das Motto lautet: «Den Zustand der Welt verbessern: überdenken, umgestalten, erneuern». Von solchen Slogans mag Bruce Nussbaum, Mitglied der Chefredaktion von «Business Week», nichts mehr hören. Der in den USA bekannte Autor der renommierten Zeitschrift war in den letzten zwölf Jahren immer Gast am WEF. Dieses Jahr bleibt er lieber zu Hause.
«Der ‹Davos Man› hat nichts mehr zu sagen», schreibt Nussbaum in einem Leitartikel. Der vom bekannten US-Politologen Samuel Huntington erfundene Begriff des «Davos Man» steht laut Nussbaum für transnationale und marktliberale Leader der Finanz- und Geschäftswelt. Der «Davos Man» werde nächste Woche wieder eine grosse Bühne erhalten. Dies täusche aber nicht darüber hinweg, dass er sich im «Endstadium der Irrelevanz» befinde. «Der Tod des ‹Davos Man›, Davos ist tot», überschreibt Nussbaum seinen Beitrag.
Glänzende Fassade
Die grosse Rezession in den letzten zwei Jahren habe gezeigt, dass die Globalisierung, die Ideologie des «Davos Man», nie mehr gewesen sei als eine glänzende Fassade eines wieder aufkeimenden Nationalismus. «Letztlich waren es die Nationalstaaten und die Steuerzahler in den jeweiligen Ländern, die die Banken vor der totalen Zerstörung durch den ‹Davos Man› gerettet haben.»
Die Globalisierung, so Nussbaum weiter, verbesserte das Leben von vielen Millionen Chinesen, sie führte aber zur Verelendung der Mittelklasse in den USA und zur Verschlechterung der Situation der Armen. Die Theorie der Markteffizienz in einem System des schrankenlosen Welthandels sei widerlegt worden. Es stimme nicht, dass alle Menschen von der Globalisierung profitieren würden.
Zunehmende Ungleichheit
Nussbaum nennt Zahlen und Fakten zur Situation in den USA. Die Familieneinkommen seien in den letzten 20 Jahren nicht gestiegen, ja sogar um vier Prozent gesunken in der letzten Dekade. Jeder fünfte erwerbsfähige Amerikaner sei heute ohne Job. Die amerikanischen Aktienmärkte - als Indikator für Wachstum und Wohlstand - hätten in den letzten zehn Jahren stagniert. Die Ungleichheit bei den Einkommen habe seit 1970 stetig zugenommen - parallel zur zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft. Einen grossen Teil der Einkommen und Vermögen habe der «Davos Man» für sich abgezweigt.
«Jetzt steht der ‹Davos Man› nackt da - ohne überlegene Wirtschaftstheorie und ohne Instrumente, die notwendig sind, um die Weltwirtschaft zu steuern.» Der «Davos Man» müsse so ehrlich sein und zugeben, dass die Globalisierung für Millionen von Menschen nicht funktionieren, schreibt der «Business Week»-Autor. Davos sei tot. Die Aussagen von Nussbaum erinnern an die grundsätzliche Kritik, die Globalisierungskritiker und Linke seit Jahren äussern.
(Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 22.01.2010, 14:14 Uhr
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54 Kommentare
Im Nachhinein ist es einfach, mit der grossen, vernichtenden Kritik aufzufahren. Wo waren die bissigen Kommentare von Mr. Nussbaum, als noch alles anscheinend rund lief? Die normalen Mittelklasse-Menschen wären schon seit Jahren auf solche Leitartikel angewiesen. Doch die Kommentatoren angeblich renommierter Zeitschriften trauten sich nicht, die schamlosen Lügengeschichten zu entlarven. Antworten
Seit 40 Jahren gibt es das WEF und vor 40 Jahren gab es ein Umdenken in der Wirtschaftspolitik: Die Großunternehmung rückte als die scheinbar verlässlichste Quelle von Innovation, Wachstum und Beschäftigung in den Fokus. Konzerne sollten entstehen und große Banken, die sie unterstützen können. Das Modell ist real geworden, aber es funktioniert nicht. Das ist die simple Wahrheit von Davos 2010. Antworten
Ohne das WEF können Milionen von Litern Treibstoff für Helikopter, Kampf- und Luxusjets eingespart werden. Warum schweigt und bezahlt der Bürger diesen Unsinn der Wirtschaftsbosse und politischen Selbstdarsteller? Übrigens, ...Bundesrat Leuenberger, wo bleibt dabei dein Klimagewissen?? Antworten
Wir brauchen die Häme nicht über Nussbaum + USA ergiessen, die Schweiz wird folgen - just too soon! In China sind Millionen Menschen billig ausgebeutet worden - die "Organisatoren" aber kassieren ab - werden immer versuchen abzukassieren. Die Einzelstaaten waren stets nur relevant fürs bereitstellen des Handlungsumfeldes, evtl. Sicherheiten, damit der Mächtige sein Spiel ungehindert spielen kann. Antworten
Welch ein Unsinn: Davos hat mit der Globalisierung nicht das Geringste zu tun und die Globalisierung ist ebenso wenig ein Grund für den wirtschaftlichen Abstieg der USA. Es ist vielmehr das eigene Versagen der Amerikaner mit ihrer Schuldenwirtschaft, dem Finanzkrisen-Desaster, einer serbelnden Autoindustrie und der endlosen Kriegswirtschaft. Selbstkritik war ja noch nie eine Stärke der Amerikaner. Antworten
Also bitte solange die Globalisierung gut war fuer Amerika resp. man davon profitieren konnte solange war sie gut. Jetzt, wo andere, v.a. Schwellenlaender auch einen Teil des Kuchens haben wollen ist die sie ploetzlich was schlechtes. Fakt, ist die westliche Welt, v.a. die USA haben Jahrzehnte ueber ihren Verhaeltnisse gelebt (und tuns immer noch), jetzt ist "time to pay" u. d.habens keine Antwort Antworten
Nun realisieren es auch die USA, dass sich die von ihnen erfundene Globalisierung gegen sie selber wendet, nachdem sie am Anfang die ganze Welt ausgenommen haben, vorallem die Unterentwickelten Länder. Zudem ist eine rein materialistische Betrachtung von der Güterproduktion nicht vernünftig, weil die Umwelt Schäden ausgeklammert werden. Antworten
Die Globalisierung ist nicht schuld am Niedergang der USA, sondern die verfehlte Politik der Regierung Bush. Natürlich kann man nicht auf dem Billiglohnmarkt mit China konkurrenzieren. Die USA erhalten sich ein grosses Heer an ungebildeten armen Schichten. Sie verlieren in der globalisierten Welt. Aber die grösste Wirtschaftsmacht der Welt hätte wohl Zeit gehabt, ihr Bildungssystem zu verbessern. Antworten
Davos ist nicht tot. Die Elite ist tot. Kriege und Hunger, Plünderung der Ressourcen, Armut und Elend, Wasser und Luft, Bildung, Korruption Arbeit haben oder nicht usw. Weder WEF noch sonst irgendwelche Eliten-VIP-Meetings haben einen entscheidenden Beitrag zur Lösung der wirklichen Probleme dieser Welt beigetragen. Gelöst wurden die Luxusprobleme der Reichen und Superreichen und das Global. Antworten
Herr Schwab und die ganze Veranstaltung ist durch den anfänglicihen Erfolg eben etwas sehr selbstgefällig worden. Erneuerung der Leitung und Ideen sind mehr als angebracht. In diesem Sinne erachte ich das demonstrative Fernbleiben prominenter Vertreter als positives Signal das in Davon hoffentlich gut verstanden wird. WEF hat durchaus eine Zukunft, aber eben etwas effizienter und klarer. Antworten
Nicht der Davos Man steht nackt dar. Vielmehr der US Man. Nussbaum, als Vertreter des alten, gescheiterten Establishments steht als Verlierer da. Und er setzt noch immer die USA mit der ganzen Welt gleich, blendet Europa, BRIC und den Rest der Welt aus. Nussbaum ist irgendwo in den frühen 80ern stehen geblieben. BTW: Hat er überhaupt für dieses Jahr eine Einladung ans WEF gekriegt? Antworten
Ein paar Herren, wie Da Silva, Perses, Gates, Ackermann, und Bill Clinton werden wieder kommen. Grösstenteils nur, weil Schwab sie geschickt zu Ambassadoren des WEF gemacht hat. Sonst tote Hose. Was ist mit den Amerikanern, die, so hiess es vor Monaten, hochrangig und in grosser Zahl vertreten sein werden? Die Staatschefs haben ein Gipfeltreffen nach dem andern. Da brauchts Davos wirklich nicht. Antworten
Das WEF ist nicht dazu da Lösungen für unsere Probleme zu finden, sondern um zu sehen und gesehen zu werden, um von einem Kaviarhäppchen zum nächsten zu springen, um unter seinesgleichen zu sein und vielleicht noch ein gutes Geschäft abzuschliessen - eben Lobbying in seiner reinsten Kultur. Antworten
Die Chinesen und andere Drittweltländer haben sich auch dank dem freien handel aus der Armut selber hochgkeämpft. Sie leisten heute mehr als die verwöhnten Leute in der westlichen Welt. Wir müssen uns nicht wundern, dass unser Wohlstandn sich immer mehr in diese Länder verlagert. Wir sind etwas fett und behäbig geworden, wahrschienlich sollten wir wieder etwas schlanker werden. Antworten
Schwabs Globalisierung hat im Herbst 2008 endgültig Schiffbruch erlitten! Dass dieser Mann, welcher den Grossbankern, Grossspekulanten und anderen sich schamlos an den Völkern bereichernden Unersättlichen Tür und Tor für ihre Triebe öffnende Mann sich nun auf einmal als Wohltäter hinstellen und andere anprangern will ist der Gipfel der Frechheit! ...und das CH-Militär bewacht das Ganze weiterhin! Antworten
Das WEF hat jahrelang applaudiert, als die Banken und andere Grosskonzerne wie Versicherungen oder Pharma usw. sich über alles hinweggesetzt haben. Das zeigt, das WEF ist gar nicht fähig, proaktiv irgendetwas vorausschauend zu bewirken. Das WEF ist wohl das Überflüssigste, was es gibt. Und verschlingt immer wieder Millionen. "Furt mit Schade" kann ich da nur sagen. Antworten
Jetzt sollen noch die armen Chinesen schuld an der amerikanischen Misere sein! Man lebt jahrelang vom Neugeld der Druckmaschine und die andern finanzieren es, (inkl. unnütze Kriege ) Obschon man technisch in vielen Bereichen nichtmehr konkurenzfähig ist, leistet man sich alles auf Pump. Das hat nichts mit der Globalisierung zu tun, eher mit roter Geldverteilerei und keiner will richtig arbeiten. Antworten
Schon bald wird diese illuminierte Verbrecherbande vom Amerikanischen Wiederstand zur Rechenschaft gezogen werden. Die Wahrheit über Ihre Agenda und Verbrechen gegen die Menscheit dringt unaufhaltsam ans Tageslicht. Der Tag der Abrechnung ist schon sehr nahe. Wenn das Anglo-Amerikanische Imperium zerfällt wird es auch ihren Vasallen, Die die Schweiz verraten haben an den Kragen gehen. Antworten
@Pierre Graf: Nicht übertreiben! Es geht effektiv nur um wenige bis zig Mio. und die lebten vorher schon nicht schlecht. Falls es doch Mia. werden sollen, wo sind dann die Heere der Verlierer? In Afrika? Glauben sie wir werden einfach zusehen wenn die nach Europa marschieren? Da sollten einige mal die Gedanken zu Ende denken, dann sieht man dass Nussbuamer nicht ganz falsch liegt. Aber frustriert! Antworten
jaja, 12 Jahre lang war ihm Davos gut und recht. Jetzt wo der populistische Wind gedreht hat, hängt auch sein Windfähnchen in die andere Richtung. Bravo, starke analytische Leistung! Hätte er die Entwicklung vorausgesehen, DANN wäre er ein crack; so jedoch nur ein weiterer polemisierender Schreiberling unter vielen... Schade, da dürfte man mehr erwarten. Antworten
Seit Jahren werden aus den westlichen Industrieländer die Produktion und damit auch das "Know-how" in Billiglohnländer wie China ausgelagert. Nicht nur die USA - auch wir in der Schweiz werden diese Art "Globalisierung" bald einmal zutiefst bereuen. Somit können die nächsten Generationen kaum mehr einen "Mehrwert" bewirtschaften und werden schuldlos in die Armut abgleiten - wie bereits in den USA. Antworten
Ich verstehe den Herrn Nussbaum nicht; Da hatte Amerika den grössten Rausch in den Boomzeiten und jetzt den entsprechenden Kater. Alle die Angst haben vor der Globalisierung haben Angst vor der Zukunft, denn die Zukunft ist eine globale, egal ob wir uns mit Händen und Nationalistischen Gebährden dagegen zu wehren versuchen. Antworten
Ohne auf irgend eine Weise die Exzesse der Banker verteidigen zu wollen: falls die Globalisierung es tatsächlich schafft Milliarden Chinesen aus der Armut zu helfen, war sie dann so schlecht? Wären wir denn froher, wenn es (dem global gesehen relativ reichen) Mittelstand in den USA heute deutlich besser gehen würde, und Brasilien und China weiterhin in der Armut stecken? Antworten
Solange man sich hierzulande von Minarettverboten ablenken lässt und es nicht gelingt, die soziale Frage und die konkreten Folgen der Finanzkrise, nämlich eine rasant verstärkte Umverteilung von unten nach oben, ins Zentrum der politischen Auseinandersetzung zu rücken, wird sich gar nichts ändern. Da werden nur jene noch mehr Zulauf erhalten, die Sündenböcke zum Dampfablassen anbieten. Antworten
Wo es Winner gibt, müssen Verlierer den Kopf senken. Wenn die USA mal verlieren, wird Davos für tod er erklärt? Die Welt wird auch ohne USA überleben. Mr. Nussbaum soll die Teilnahme ablehnen. Who cares? Weniger C02 etc. Je weniger US-Einfluss, desto besser für die Welt. Schlechte Verlierer beklagen sich über die falschen Regeln. Langsam zeigt sich das wahre Gesicht der US-Journalisten. Antworten
Ein wichtiger Beobachter des Neoliberalismus und dessen Auswirkungen redet Klartext. Bravo. Der Davoser Auflauf der Geldsäcke ist also Schnee von gestern, und das sagt nicht etwa nur ein linker Hetzer gegen die Marktwirtschaft. Hoffentlich merken das auch bald die vielen Steigbügelhalter der Mächtigen und Pseudo-Mächtigen, die sich in Davos ebenfalls gern Stelldichein geben. Antworten
Die aufgedrängte USA - Globalisierung / Abhängigkeit bekommen wir nun alle voll und ganz zu spüren, und genau aus diesem Grund sollte man dieser Globalisierung keine grosse Aufmerksamkeit mehr schenken -denn jetzt wo das Geld knapp wird / die Macht pröckelt, lässt die USA alle fallen - d.h. man geht über Leichen um sich und die USA selbst zu retten. Am WEF sollten klare Worte gesprochen werden Antworten
Nun, der Davos Man mag im Sterben liegen, aber nun kommt der Beijing Man! Und der ist grausamer als alles davor. Was wird dann geschrieben? Heute Lobeshymnen und morgen die Kriegserklärung? Der Beijing Man ist seit einigen Jahren eben auch in Davos. Gut dass genug kritische Zeitgeister das immer wieder bekämpfen. Davos eignet sich besser fürs Skifahren. Bosse geht doch heim. Antworten
Auf der einen Seite ist da sicher der ganze Frust der aus Nussbaum spricht. Die USA als einer der ganz grossen Verlierer der Wirtschaftskrise sind verängstigt das die freie Marktwirtschaft sogar im Rückwärtstrend aufgeholt hat. Auf der anderen Seite hat er natürlich Recht mit der glitzernden Welt in Davos, wo die Kosten/Nutzen Rechnung nicht mal annähernd aufgeht! Antworten
Endlich wird bestätigt, was ich schon die ganze Zeit gesagt/gedacht habe: die Globalisierung hat soviele Nachteile für uns, dass wir von diesem Modell schnellstmöglich abrücken sollten. Wie dumm müssen wir sein, uns weiterhin an die Chinesen zu verkaufen die sich weder um Menschenrechte noch um Geschäftsethik scheren? Das ist reinste Wirtschaftsprostitution des Westens. Antworten
China hat sich von einer hungrigen Basis dank Globalisierung emporgearbeitet. Die westliche Freizeitgesellschaft ist gesättigt, Globalisierung hin oder her. Offene Märkte werden den Tüchtigen auch in Zukunft mehr nützen. Zunehmender Protektionismus wird für alle schädlich sein. Immerhin gibt es in Davos auch Teilnehmer, die nicht nur kommentieren, sondern auch schon Taten vollbracht haben. Antworten
Da hat wohl jemand ein grosses Miteilungsbedürfnis und hat die Veränderungen in den USA vom Wirschaftsmotor zum Bremsklotz noch nicht verarbeitet. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, dass aus dem geschehenen gelernt wird und die Wirtschaft sich wieder selber führen lernt damit sich die Politik daraus zurückziehen kann. Antworten
Es ist schon richtig, dass eine globalisierte Wirtschaft auch Verlierer hervorbringt. Nur: Es gibt nachweislich auch eine grosse Anzahl Gewinner. Etwa in Brasilien, Indien, China, Vietnam, ja sogar in Teilen Afrikas, wenn man nicht gerade die notorischen Problemländer zum Vergleich heranzieht. Probleme sind da um überwunden zu werden. Dazu braucht es auch einen Dialog jenseits aller Ideologie. Antworten
Verstehe ich Sie richtig, Herr Nussbaum? Hatten also all die Globalisierungskritiker schlussendlich recht, die gewaltsam und durch den massiven Einsatz von, aus Steuergeldern finanzierten, Sicherheitskräften ihrer Stimme beraubt wurden? Aber wer konnte das schon vorher wissen… Antworten
hoffentlich hat er recht. ich wundere mich sowieso, warum ich als Steuerzahler am Schwab seine Privatparty mitfinanzieren soll. Oder kann jemand von etwas Positivem berichten, welches auf Grund des WEF stattgefunden hat? Eben. Dümmliche Selbstinsenierung, mehr ist es nicht Antworten
Herr Nussbaum's Knacknuss ist, dass er erst jetzt realisiert, das die USA in den letzten Jahrzehnten ihren Wettbewerbsvorsprung verspielt hat. Der Niedergang Autoindustrie als Beispiel. Statt auf die Märkte zu schimpfen, könnten die amerikanische Wirtschaft mit attraktiven Angeboten die Märkte erobern und Gewinne machen. Antworten
Man findet immer eine kritische Stimme, wenn man sucht. Schon komisch, dass 2500 Peronen, inkl. allen NGO's, der Erklärung von Bern, dem Publc Eye etc. nicht derselben Meinung wie Hr. Nussbaum sind. Wenn ich mit Freunden aus Afrika rede, sind alle der Meinung, dass man Handel treiben sollte und dass endlich alle Zugang zu Internet und Mobiltelephon haben sollten. Hat Hr. Nussbaum bessere Ideen? Antworten
Das diesjährige Davos als Banker-Reinwasch-Institut - NEIN DANKE ! Was mich ärgert ist die Tatsache, dass dazu wieder Steuergelder verschwendet werden und das nicht zu wenig! Selbstbeweihräucherung ist bestimmt nicht mehr zeitgemäss - liefern statt lavern ist angesagt. Und der WEF-Chef Klaus Schwab hat ja seine Tandiemen bestimmt schon im trockenen und gut angelegt. Antworten
Wenn Nussbaum ein Amerikaner ist sollte er vor allem vor seiner Tür wischen. Die USA haben und leben immer noch von ihrer Schuldenwirtschaft. Sie zerstören den US$ und lassen die Welt zurück mit wertloser Währung. Sie haben sich ausdem Goldstandard ausgeklinkt und gewusst, dass sie lügten, als sie die Mär verbreiteten der Dollar sei "as good as gold". Aber Gold ist jetzt 4x mehr wert als 2001. Antworten
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Stefan Grau
schafft das noten-und hartgeld ab - führt ein punktesystem ein, bei welchem man für leistung punkte erhält. wer nichts leistet wie einige zocker, verschwindet so sehr schnell. Antworten