Wirtschaft

Die Renten sinken trotz Nein des Volks

Abstimmung hin oder her: Die meisten Pensionskassen finden Wege, den Umwandlungssatz und damit die künftigen Renten zu senken. Eine Notwendigkeit, sagen die Kassenverwalter.

Abstimmung kann nicht so viel ausrichten: Die Renten werden trotzdem sinken.

Abstimmung kann nicht so viel ausrichten: Die Renten werden trotzdem sinken.
Bild: Keystone

Deutlich wie selten haben die Stimmbürger ihren Willen bekundet, dass die Renten nicht sinken sollen. Zwei Tage später ist klar: Die Abstimmung hat für viele angehende Pensionäre gar keine Wirkung. Ihre künftigen Renten werden trotzdem gekürzt.

«Man wird Massnahmen treffen, um den Umwandlungssatz zu senken, ohne dabei das Gesetz zu verletzen», sagt Pensionskassenexperte Martin Janssen. Und Direktor Werner Hertzog von der Bundespensionskasse Publica ergänzt: «Sehr viele Pensionskassen müssen sich gar nicht speziell um das Obligatorische in der beruflichen Vorsorge kümmern.» Wie andere angefragte Kassenchefs sagt er: «Wir werden den Umwandlungssatz weiter senken.»

Nur eine Minderheit der Arbeitnehmenden ausschliesslich obligatorisch versichert

Was nach dem Abstimmungssonntag paradox klingt, hat eine einfache Auflösung: Die berufliche Vorsorge ist aufgeteilt in einen obligatorischen und einen überobligatorischen Teil. Nur für den obligatorischen Bereich (Löhne bis 82 000 Franken) gilt der durch das Gesetz vorgeschriebene Umwandlungssatz. Im Moment beträgt er 7 Prozent. Pro 100 000 Franken angespartes Geld in der zweiten Säule erhält ein Pensionär demnach 7000 Franken Rente jährlich. Zahlreiche Berater und Verwalter erachten dies wegen der steigenden Lebenserwartung als zu viel. Um ihre Kasse nicht in Schieflage zu bringen, senken sie im Gegenzug den Umwandlungssatz für den überobligatorischen Bereich. Hier haben sie Spielraum.

Und das betrifft fast die ganze Schweiz: 660 Milliarden Franken waren Ende 2008 in der beruflichen Vorsorge angespart worden. Nur knapp die Hälfte davon fällt laut der Beratungsfirma Complementa in den obligatorischen Bereich. 55 Prozent ist überobligatorisches Kapital. Das Bundesamt für Sozialversicherungen schätzt, dass nur eine Minderheit von einer halben Million Arbeitnehmenden ausschliesslich obligatorisch versichert ist.

Schweizer Durchschnitt: 6,7%

Und so machen die Pensionskassen für viele der übrigen 3,1 Millionen Versicherten eine Mischrechnung. Bei der Publica beträgt der Umwandlungssatz 6,53 Prozent, beim Nahrungsmittelhersteller Hügli 6,4 Prozent, bei der römisch-katholischen Vorsorge des Kantons Luzern 6,3 Prozent. Schweizweit liegt der Durchschnitt laut Swisscanto mit 6,7 Prozent bereits unter der Obligatoriumsvorgabe. «Es gibt eine Tendenz in diese Richtung», sagt Michael Brandenberger von Complementa.

So schmerzlich das Absenken künftiger Renten für die Betroffenen ist, möglich ist es nur, weil in all diesen Fällen das angesparte Kapital zum Beispiel wegen Sondereinlagen über dem Obligatorium liegt. «Bei uns fährt ein Versicherter immer noch besser als einer, der nur das gesetzliche Minimum erhalten würde, aber dafür zu einem Umwandlungssatz von 7 Prozent», sagt etwa Hügli-Finanzchef Andreas Seibold.

Zweite Säule minimal halten

Die Quersubventionierung vom überobligatorischen in den obligatorischen Bereich hat trotzdem Konsequenzen: Sie macht das überobligatorische Sparen weniger attraktiv. «Durch die Senkung des Umwandlungssatzes im überobligatorischen Bereich werden Verteilungswirkungen zugunsten kleiner Einkommen erzielt. Das führt in der Tendenz zu einer Stärkung von Alternativlösungen», sagt Janssen. Mehrere Pensionskassenverwalter raten ihren Versicherten bereits heute, die zweite Säule auf das Minimum zu beschränken und den Rest privat anzulegen. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 09.03.2010, 09:43 Uhr

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87 Kommentare

Osci Neira

31.03.2010, 14:52 Uhr
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Seht ihr? Darum hat es keine Umwandlungssatzreduktion gebraucht! Sollte dieser auch noch reduziert werden, würden wir in wenigen Jahren einen Durchschnitt von um die 5.5% haben!! Denkt daran!!! Antworten


Christian Jaussi

29.03.2010, 15:36 Uhr
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Herr Lardi, Wenn Sie mal Ihr Vermögen auf einer Bank anlegen möchten, bezahlen Sie dafür eine Verwaltungsgebühr, vielleicht noch eine Depotgebühr, zusätzlich eventuell noch Abschlusskosten und Transaktionsgebühren. Nehmen Sie das Vermögen von 660 Mia. CHF in der 2. Säule. Wenn Sie die die 800 Mio. VK in Relation setzen, sind das 1,455%. Das ist im Normalbereich. Auch bei der Migrosbank! Antworten


Walter Guidon

09.03.2010, 22:27 Uhr
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PK Swisslife unterschreitet gesetzlichen Umwandlungssatz von 6.8% massiv! Bei 60% überobligatorischem Teil ergibt das den Umwandlungssatz von 6.22%. Ist folgender Reglementsartikel gesetzeskonform? Durch den Bezug eines Kapitalbetrages werden der obligatorische und der überobligatorische Teil des vorhandenen Altersguthabens nach ihrem prozentualen Anteil am gesamten Altersguthaben gekürzt. Antworten


Marco Lardi

09.03.2010, 20:19 Uhr
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Der Verwaltungsaufwand aller Pensionskassen in der Schweiz beläuft sich auf 800Mio MONATLICH !!!. Diese Pensionskassen gehören verstaatlicht. Auch das ist Geld mit denen sich die Versicherungen, Banken etc. vollstopfen, dabei ist es UNSER Geld! Wenn dann noch Banken melden, sie haben den Reingewinn um 45% erhöht, dann kann es uns gar nicht so schlecht gehen wie uns weisgemacht wird! Antworten


Bruno Berger

09.03.2010, 19:54 Uhr
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Da gab's nicht die wieder heraufbeschworenen Fronten von links und rechts. Das Volk hat weit über die Parteigrenzen hinweg gesprochen. Dieses Schweizervolk will eine anständige (und nicht laufend reduzierte) und sauber finanzierte (was durch die Politik noch zu lösen ist!) Altersvorsorge. An sich ist's klar: die laufenden Beiträge an die PK müssen für künftige (!!!) Renten erhöht werden! Antworten


Nora Martinek

09.03.2010, 19:47 Uhr
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Rechts, Links, usw. - das bringt alles nichts. Fazit ist: man kann nicht mehr verteilen als vorhanden ist, ausser man will umverteilen. Und wer Geld anlegt nach allgemeinen Kriterien (Risiko, Rendite, Diversifikation, Sicherheit, keine Spekulation), wird im Durchschnitt über eine lange Periode nicht mehr als 5% Rendite erzielen. Antworten


Otto Frischknecht

09.03.2010, 19:36 Uhr
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Dann ist ja ein grosses Ziel erreicht, dass die kleinen Einkommen gegenüber den grossen Einkommen beforzugt werden. Es ist ja auch so, dass wenig Verdienende die kürzere Lebenserwartung haben, als Mittel und Grossverdiener. Mann muss den Satzt der Beschäftigungsgruppe anpassen, Bauarbeiter sollen mehr bekommen als Staatsdiener. Antworten


Marco Weber

09.03.2010, 17:41 Uhr
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Das Schweizervolk hat NEIN gestimmt. Ganz demokratisch. Wie es sich gehört. Jetzt der Knaller. Die Pensionskassen werden Wege finden den Umwandlungssatz trotzdem zu senken. Vorbei am Volkswillen. Hoffentlich kriegen das unsere ausländischen Nachbarn nicht mit. Die lachen sich langsam aber sicher kaputt über die Eskapaden der Schweiz. Demokratie, Bankgeheimnis, Souveränität. Quo Vadis Helvetia? Antworten


Rudolf Kunz

09.03.2010, 17:39 Uhr
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vor 10 Jahren haben viele Rentner das Kapital bezogen in der Annahme, dass sie durch ihr Besserwissen eine höhere Rendite / Kapital erwirtschaften können. Mit einer Rendite von heute 1,5 - 2 % knappern sie aber am Kapital ! Es ist leicht die Schuld immer den Kassen zuzuschieben. Warum schlagen Rechsteiner & Co. ihren Getreuen nicht vor einfach das Kapital zu beziehen und selbst zu verwalten ? Antworten


Adolf Gyger

09.03.2010, 16:49 Uhr
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Eine Frechheit sondergleichen. Dabei haben wir durch die Geldentwertung schon genug verloren, gegenüber dem, was wir einbezahlt haben. Was sind das für Gauner, die so einfach über unser Rentenkapital verfügen! Antworten


Mark Hauser

09.03.2010, 16:00 Uhr
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@ANita Fisker Wieso sollten die Rechten hierauf hinweisen? Ging es den Linken nicht um den Renten Klau zu verhindern? Die hätten darauf hinweisen sollen. Nein, nein, es geht den Linken gar nicht drum die Renten Klau zu verhindern. Mann will schlussentlich eine Einheitskasse, sprich Pensionskasse mit AHV zusammenlegen, damit das AHV Loch wieder schön mit unser Spargeld gedichtet wird. Antworten


Pius Tschirky

09.03.2010, 16:00 Uhr
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Wichtig ist, dass die Herren Verwalter und Berater schlussendlich gut wegkommen. Die Herren werden es bestimmt schaffen, ihre Pfründe noch zu Lebenszeiten zu sichern. Das ganze scheint mir langsam ein staatlich verordneter Selbstbedienungsladen zu sein. Antworten


eugen bissegger

09.03.2010, 15:52 Uhr
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Die 2. Säule war doch von Anfang an ein Konstrukt um an den Finanzmärkten zu handeln. Man hätte ebenso Arbeitgeber/Arbeitnehmer Prozente bei der AHV erhöhen können. Da war das AHV-Gesetz sicherer bezüglich Kapitalmarktanlagen (bevor es klammheimlich am Volk vorbei geändert wurde). AHV / IV wurden offensichtlich ca. 32 Mia vernichtet. Siehe Videos: Harry J. Heutschi . Wie füllt sich diese Lücke? Antworten


Ivan Casale

09.03.2010, 15:47 Uhr
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Wo sind die Statistiken, welche die heutige Lebensertwartung ohne die Medikamente und medizinischen Behandlungen (ab 50) zeigen? Wo sind die Statistiken die zeigen wie teuer die momentan errechnete Lebenserwartung ist? Wieso kommt niemand auf die Idee, dass es noch immer den Fünfer und den Wegen gibt - und beides immer noch nicht zu haben ist (Geld und Leben)? Antworten


Sibylle Weiss

09.03.2010, 15:44 Uhr
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Die Pensionskassen haben ihre Aufgaben nicht gemacht, indem sie während der Boomzeiten, die Reserven nicht aufstockten,die Kapitaldecke nicht stärkten,die Rendite nicht unten hielten, die Bilanzsumme nicht heruntergefahren haben.Und jetzt wundern sie sich, dass sie ein Loch in der Kasse haben.Stattdessen wurden über Fusionen etc.nachgedacht,was auch nicht gratis ist!Was nicht zunimmt,nimmt ab! Antworten


Urs Würgler

09.03.2010, 15:36 Uhr
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Es ist furchtbar wichtig, dass wir 2400 Vorsorgeeinrichtungen haben und Pensionskassenfürsten teilweise phänomenale Saläre kassieren. Um die von bürgerlicher Seite als realistisch betrachteten 1.5% Gewinn zu erzielen, brauchen wir hellseherische Leuchtgestalten, die Obligationen und Festverzinsliches kaufen. Das kann ein normaler Angestellter natürlich nicht ... Antworten


majo naef

09.03.2010, 15:06 Uhr
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@Martin Waeber Statt 10 % vom Bruttogewinn, diese vom Nettogewinn, dann ist alles in Butter. Nur sträuben sich die Versicherungen, weil angeblich dann die Geldgeber - dachte das Geld gehört uns - und die Aktionäre blöd tun. Was haben unsere Alters-Ersparnisse in einem solchen Konstrukt verloren. Antworten


Henri Ginther

09.03.2010, 14:43 Uhr
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Natürlich diejenigen welche unsere Renten bestimmen sind ja sicher recht Vermögend und haben unsere kleinen Renten gar nicht nötig, und pfeiffen darauf ob die Rentner genügend Geld haben um anständig zu leben!!!!!!!! Antworten


Willi Geissbuehler

09.03.2010, 14:14 Uhr
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Dass die Abstimmungen verloren gehen wuerde war wohl jedem normalen Menschen klar Unser schwachen Parlamentarier und Politiker wuerden gescheiter endlich mal ihre Hausaufgaben machen: Koordinationsabzug aendern oder weglassen, die Altersfalle hoerer Beitragsprozente auf einen einzigen Satz fuer alle gleich hoch setzen, Obligatorium und Ueberobligatorium genau gleich, Beitragspflicht sparen ab 20J Antworten


Martin Beutler

09.03.2010, 13:58 Uhr
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"Durch die Senkung des Umwandlungssatzes im überobligatorischen Bereich werden Verteilungswirkungen zugunsten kleiner Einkommen erzielt" Dies zumindest tönt in meinen Ohren nicht so schlecht. Wenn das stimmt, hab ich mein Ziel bei der Abstimmung erreicht. Wenn, dann sollen nicht die armen Rentner bluten,...! Antworten


willi aerne

09.03.2010, 13:38 Uhr
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Im Sparprozess erfolgt die Quersubventionierung vom überobl. zum oblig. Bereich, indem ein Mikrozins oder gar kein Zins gutgeschrieben wird. Bei paritätischen Beiträgen ist die Lösung aber immer noch vorteilhafter als das reine Obligatorium. Bei Pensionierung ist es möglicherweise vorteilhafter, den oblig. Teil als Rente und den überobligatorischen als Kapital zu beziehen. Antworten


Fred Büchi

09.03.2010, 13:37 Uhr
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Natürlich sind die Schuldzuweisungen wieder rasch parat. Es wird kaschiert, wo's nur geht, um der Wahrheit nicht ins Auge schauen zu müssen. Es wird von Demokratie, schlimmer noch: direkter Demokratie geredet ohne zu wissen, was das genau ist. Eine bescheidene Frage: Wen interessiert, was nach einem Urnengang geht? Für die Umsetzung von Bahn 2000 oder Alpeninitiative etwa? Trauer wäre angebracht. Antworten


Werner Wittmann

09.03.2010, 13:36 Uhr
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Das 600-Millionenloch - verglichen mit den 36-Milliarden, die der Staat zur UBS-Rettung aufwendete - ist doch nur ein Pappenstiel. Warum werden denn hier keine Staats(Steuer)gelder zur Stopfung eingesetzt? Oder könnten die monatlichen Rentenzahlungen nicht auf 8'000.-- bis max. 10'000.-- CHF. beschränkt werden? Da müssten kleinere Renten gar nicht angetastet werden. Antworten


ANita Fisker

09.03.2010, 13:33 Uhr
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@Mark Hauser: und die Rechten sind auf diese Idee wohl auch nicht gekommen, sonst wär diese Überlegung zusammen mit einer klaren Kommunikation ja vielleicht im Wahlkampf mal aufgetaucht, oder? war die rechte zu doof ? Wie wärs statt "rechts" und "links" mal mit Selberdenken? Antworten


Franz Brunner

09.03.2010, 13:29 Uhr
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volk stimmt nein und trotzdem weniger rente---volk stimmt ja zu neuen vorschriften im asylwesen, trotzdem viel mehr asylanten (werden 90& abgelehnt, dürfen aber bleiben, weil irgendwelche neuen gründe gelten, nach 20 jahren verfahren, ist ja schon lange hier, kann auch bleiben) SO LÄUFTS IMMER, egal ob links oder recht---wieso geht ihr eigentlich stimmen? und wieso wählt hr immer die zuoberst? Antworten


Martin Waeber

09.03.2010, 13:28 Uhr
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@ Silvia Müller. Stimmt so nicht, wenn eine Lösung des Problems abgelehnt wird muss eben eine andere Lösung für das Problem gefunden werden, die allen genehm ist. Auch wenn die Alternative sich im Nachhinein vielleicht als schlechter herausstellt. Wie beim BVG Umwandlungssatz: Was die eine Hand gibt muss die andere irgendwie wieder einnehmen. Fragt sich dann halt nur wo. Antworten


Mark Hauser

09.03.2010, 13:21 Uhr
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@ Walter Walder: "aber wieso gehen wir noch abstimmen?" Das gejammer wieder. Sind es nicht die Linken die euch diese Information vorenthalten haben. Meint ihr jetzt wirklich dass die Linken nicht wussten das die Versicherungen diese legale Möglichkeit zur Rentensenkung zur Verfügung haben. Ihr seit halt die Marionetten der Linken, und lässt euch von denen politisch missbrauchen. Antworten


Steve Meier

09.03.2010, 13:17 Uhr
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Die Politik zeigt uns das wir in unserem Land nicht zu melden haben. Wir werden die ganze Zeit abgezockt wo es nur geht. Man kann alles schön reden doch Ihrgend wann ist es zu viel. Vielleicht sollte mann wie Herr Walther sagt auf die Strasse gehen und für unser Recht zukämpfen. Antworten


Anita Fisker

09.03.2010, 13:13 Uhr
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Und wieder beschleicht mich das Gefühl, dass sehr viele abstimmende Bürger nicht gewusst haben, über was genau sie abstimmen. Wenn man sich vorher informiert, hätte man diese Konsequenz schon kennen können. Aber hier glaubt die Mehrheit dem Strassenpopulismus, blinder Gehorsam den Parolen, selber Denken nicht möglich.. Die direkte Demokratie hat ausgedient, wenn Parolen die (Massen-)Meinung machen Antworten


Ruthild Auf der Maur

09.03.2010, 13:09 Uhr
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@Alexandra Hamilton: Ich habe besagte Literatur zwar nicht gelesen. Aber es deutet in der Tat alles darauf hin. @Matthias Allenspach: Gilt aber nur für diejenigen, die etwas davon verstehen und mit Geld entsprechend umgehen können. Für einen grossen Teil der Bevölkerung ist die Form des Zwangssparens eine zwingende Massnahme, und dieses Wissen nutzen Banken wie Versicherer weidlich aus. Antworten


Emmanuel Ullmann

09.03.2010, 12:59 Uhr
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Super, dass Sie das nun erwähnen. Als Fachspezialist war mir das schon lange klar. Im Gespräch mit verschiedenen Bekannten merkte ich aber, dass die wenigsten sich darüber bewusst waren. Geht man von einer sachlichen Berichterstattung aus, so hätte diese Information bereits im Vorfeld erfolgen müssen, und nicht erst jetzt! Wie kommen Sie also damit erst jetzt??? Antworten


Matti Hoch

09.03.2010, 12:45 Uhr
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@Michael Belz Das ist eine unwahre Behauptung wie so oft nach Abstimmungen. Auch bei der Minarett-Initiative hatten wir genau gewusst, warum nein zu stimmen ist. Die Ursache für diese Misere ist die Unehrlichkeit, die Habgier und der Geiz unserer Geldwirtschaft! Die Bibel bringt es auf den Punkt: Geiz ist die Wurzel allen Uebels! Geldbarone- u. Hengste müssten über die Bücher gehen! Schnell!! Antworten


Markus Meier

09.03.2010, 12:45 Uhr
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Schon komisch! 40 Jahre in eine Kasse einzahlen. 40 Jahre wird mit dem Geld (zu Recht!) gearbeitet. 40 Jahre soll es damit fast keine Zinsgutschrift geben, obwohl 4% im Schnitt möglich wären. Danach wird von dem Geld im Schnitt von 65 bis 80 (15 Jahre) aufgebraucht. In diesen 15 Jahren kann weiterhin mit dem Geld gearbeitet werden im Schnitt mit 4%. Und nun soll das Geld nicht reichen? Antworten


Michael Sold

09.03.2010, 12:43 Uhr
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Die Pensionskassen waren solange eine gute Idee wie sie nicht über ihre eigene Stränge schlugen und inhochrisikoreiche Papiere anlegten. Dazu noch der aufgeblasene Verwaltungsapparat. Wenn ich die Pensionskasse gleich finanziert wie jetzt also 50% Arbeitnehmer/50%Arbeitgeber (oft zahlt er mehr) anlege, dann soll mal einer sagen, dass das nicht mehr Pension bringt. Also dafür kämpfen und Paroli! Antworten


Kevin Käser

09.03.2010, 12:41 Uhr
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Die raffgierigen Pensionkassen finden natürlich Wege, den klaren Volksentscheid zu umgehen - alles andere hätte mich gewundert. Das Volk wird am Laufmeter für dumm verkauft und über den Tisch gezogen (siehe auch Strommarktliberalisierung), die einst hochgelobte direkte Demokratie der CH stinkt längst wie ein fauler Fisch. Antworten


peter meier

09.03.2010, 12:33 Uhr
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na ja, was anderes erwartet.......und an die SP, war wohl vergebens, eures Gejubel....an sowas müsste man eben vorher denken.... Antworten


Angelo Stoffel

09.03.2010, 12:32 Uhr
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Ich frage alle nein sager wie sie in Zukunft die Renten der Pensionskassen sichern wollen, nachher sind wieder alle Politiker schuld,und jeder fragt was wohl die Politik falsch gemacht hat, man sollte eben vorher denken. SPARE IN DER ZEIT SO HAST DU IN DER NOT ich bin sicher dass das Sprichwort noch so manchem in den Sinn kommen wird wenn es zu späht ist Antworten


hans peter

09.03.2010, 12:29 Uhr
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@Michael Belz Sie sind einer der wenigen die das Komplexe durchschauen. Gratulation! Vielleicht machen Sie aber kleine Überlegungsfehler. Grundsätzlich wollten die Befürworter weniger Pesionsgelder auszahlen, da wir ja anscheinend immer älter werden. Es ist aber nicht so, dass wenn man länger lebt weniger Geld benötigt. Ist bis hier noch alles klar? Antworten


Peter Müller

09.03.2010, 12:20 Uhr
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Schaut mal bei Google nach, was Neoliberalismus bedeutet, dann wisst Ihr ganz genau was läuft: Weniger Staat, mehr Markt, Umverteilung von unten nach oben. Volkeswille? Hinderlich! Unterstützer: alle Parteien die Mitte-Rechts stehen. Belege gibts genug: Banken erhalten Milliardenhilfen ohne Rückzahlungsverpflichtung, Sozialstaat wird gekürzt, Egoismus wird gefördert! Antworten


André Betz

09.03.2010, 12:19 Uhr
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Wieso überhaupt eine Pensionskasse? Besser wäre, dass das Sparguthaben auf ein Banksperrkonto eingezahlt wird und dort mit Obligationen angelegt wird. Nach der Pension kann/soll jeder über den ganzen Sparbetrag verfügen. Da kommt man sicher auf eine Verzinsung von 4-5% pro Jahr. Da schaut denke ich mehr raus als von den Pensionskassen. Sofern möglich wäre dies doch eine Volksinitiative wert. Antworten


Daniel Stich

09.03.2010, 12:13 Uhr
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Man sollte nicht über eine 'Pseudo-Demokratie' jammern, wenn man sich nur aufgrund der populistischen Schlagworte auf Plakaten und Inseraten informiert. Vielleicht würde sich die Enttäuschung in Grenzen halten, wenn man sich v o r h e r fundiert über eine Vorlage informieren würde. Die Rattenfänger waren diesmal diejenigen, die Euch Glauben machten, Ihr stimmt über die gesamte 2. Säule ab. Antworten


karl schweri

09.03.2010, 12:04 Uhr
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wir mutieren von einer demokratie zu einer diktatur. wozu abstimmen, wenns eh hintenrum gebogen wird? ein absolutes armutszeugnis für die schweiz! vermindert endlich die anzahl der pk's! aber da ist der filz zu gross! es geht nicht mehr lange, dann geht sogar der träge schweizer auf die strasse! Antworten


Theo Fellmann

09.03.2010, 11:59 Uhr
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Da hatten etliche Kommentatoren nicht aufgepasst. Es war immer klar, dass wir nur über den Umwandlungssatz für den obligatorischen BVG-Anteil abstimmen. Die Empörung ist unwirklich. Allerdings müsste man auch über jene Kassen berichten, die weiterhin (auch für den überoblgatorischem Teil) Umwandlungssätze von >7% rechnen. Das wäre ausgewogen berichtet - aber halt mit weniger Aufregungspotential. Antworten


Ulrich Scheidegger

09.03.2010, 11:54 Uhr
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Was Insider längst wissen, wird nun in diesem Artikel erst Publik -nach der Abstimmung. Und unter den herrschenden Bedingungen ist es eine Mär sich in Pensionskassen einzukaufen -dass muss auch noch gesagt werden. Alles was an diesem Obligatorium Pensionskasse umgangen werden kann, soll auch umgangen werden -im Interesse der betroffenen. Antworten


Eugenio Rodriguez

09.03.2010, 11:51 Uhr
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Der Frust sitzt tief, zeugt aber nicht von übermässiger Intelligenz. Man muss betrachten, über was tatsächlich abgestimmt WURDE, und nicht das, worüber man gerne abgestimmt HÄTTE. Antworten


Kurt Hauser

09.03.2010, 11:49 Uhr
Melden

Was kann sich Merz eigentlich noch alles leisten, da sieht man einmal mehr, dass er nur für Banken und Versicherungen da ist und nicht für das Volk, da gibt es nur eine Alternative: BR-Wahl durchs Volk! Antworten


Ernst Bolliger

09.03.2010, 11:49 Uhr
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Gemäss einer Pressemitteilung von heute zahlt der Bund über 60 Millionen für die Integration Serbien in die EU. Der Bund zahlte im weiteren Milliarden für die Osterweiterung ! Ich frage mich aus wessen Grunde nun unsere hart erarbeitenden Renten gekürzt werden sollen ? Antworten


Alexander Eusebio

09.03.2010, 11:47 Uhr
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@Eugen Keller: ich wette, Sie sind der erste, der bei einem Börsencrash und -40% Rendite auf die Barrikade geht und behauptet, dass mit Pensionskassengeldern spekuliert wurde. Antworten


Carlo Schnydrig

09.03.2010, 11:45 Uhr
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Wenn die Pensionskassen den Weg zur Umgehung des Versichertenentscheides finden, werden auch die Versicherte den Weg finden den Pensionskassen hierzu den Riegel zu schieben. Statt die nötige Transparenz zu pflegen und die Profitgier auf Kosten der Versicherten zu senken, ist diese Arroganz erneut ein Hinweis, dass die Banken und Versicherungen den Macht- und Profithunger noch nicht gestillt haben. Antworten


Alexander Eusebio

09.03.2010, 11:44 Uhr
Melden

All jene die jetzt behaupten, der Volkswille werde mit Füssen getreten haben sich vor der Abstimmung offenbar nicht mit den effektiven Konsequenzen eines JA oder NEIN auseinandergesetzt sondern sind dem rein emotionalen Wahlkampf der Linken auf den Leim gegangen. Eine seriöse Auseinandersetzung mit der Vorlage hätte von Anfang an gezeigt, dass die Abstimmung nur "Minimalkassen" betrifft. Antworten


Fritz Rüegsegger

09.03.2010, 11:43 Uhr
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Die Diskussion ist einseitig. Eine Erhöhung des Rentenalters, z.B. auf 67 Jahre wird die Rentensitaution ver-bessern. Im Durchschnitt werden wir bedeutend älter als bei der Einführung des Rentenalter 65, deshalb ist auch eine Erhöhung des Rentenalters gefordert. Zudem wird auf Grund der Alterspyramide in den nächsten Jahren sowieso ein Mangel an Menschen im arbeitsfähigen Alter entstehen. Antworten


marc michel

09.03.2010, 11:42 Uhr
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es wird deutlich, dass man nicht alles der marktwirtschaft und ihren modernen vögten überlassen kann. sie nutzen unser vertrauen aus! börsenspekulanten verteuern rohstoffe, bringen ganze länder in die bredouille (griechenland). wir müssen uns davor schützen. danke an dieser stelle herrn thomas minder, der für uns alle einen besseren schutz unseres geldes anstrebt! keine spekulation mit rohstoffen! Antworten


Walter Kunz

09.03.2010, 11:41 Uhr
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Wenn dieselben Damen und Herren die es nicht verstehen mit den, den Pensionskassen anvertrauten fremden Geldern sorgfältiger umzugehen in Versuchung kommen sollten die eingefahrenen Verluste trotzdem den Pensionierten anzulasten wird es allmählich Zeit solche verwerfliche Geschäftsgebaren rigoroser zu überwachen wenn nötig auch mit entsprechenden Vorkehrungen zu ahnden. Antworten


urs engelberger

09.03.2010, 11:39 Uhr
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Wenn der Volkswille nicht respektiert wird, gibt es nur eine Lösung. Die Lösung ist die Einheits Pensionskasse. Die Versicherungen sollen sich vom Pensionkassengeschäft zurückziehen. Antworten


Agnes Capraro

09.03.2010, 11:39 Uhr
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Wieso nicht einfach den Markt spielen lassen? Könnte das Pensoinskassenwesen nicht organisiert werden wie die Krankenkassen? Das heisst Erwerbstätige müssen in eine Kasse einzahlen, dürfen aber selber wählen in welche. Antworten


Peter Brun

09.03.2010, 11:38 Uhr
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Was soll das Geschrei? Wer sich vor der Abstimmung informierte wusste genau, dass die abgeschmetterte Senkung des Umwandlungssatzes nur den obligatorischen Teil der 2. Säule betrifft! Die Befürworter des Refendums haben mit Slogans wie Rentenklau etc. operiert und das Volk ist ihnen auf den Leim gekrochen. Dies hat überhaupt nichts mit Arroganz, Missachtung des Volkswillens etc. zu tun! Antworten


Alexander Walther

09.03.2010, 11:35 Uhr
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Ich denke es wird langsam Zeit, dass wir alle wieder auf die Strasse gehen. Aus diesem Unmut könnte durchaus, und ich meine Weltweit, ein Hass und Konflikt entstehen, der nicht mehr aufzuhalten wäre. Dem Frieden zu liebe sollten sich diese Gangster jetzt endlich zurücknehmen. die Geschichte zeigt es immer wieder. Der Anfang beginnt im Kleinen. Antworten


Michael Belz

09.03.2010, 11:35 Uhr
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Liebe Nein Stimmer - ihr hattet von der Thematik keine Ahnung deshalb seid ihr auf Populisten reingefallen und habt Nein gestimmt - solange nicht der Steuerzahler (also wir selbst) Quersubventioniert, wird nicht mehr Geld verteilt werden können, als vorhanden ist. Unsinnige Gesetze fügen uns nur Schaden zu. @Eugen Keller: Referenzwert für Rendite in PK ist nicht SMI sondern Bundesobligationen! Antworten


Rolf Schlumpf

09.03.2010, 11:34 Uhr
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Es gibt auch Statistiken in anderen Ländern, die sagen, dass die zukünftigen Generationen nicht mehr solange leben. Man betrachte nur den heutigen Lebenswandel bzgl. Drogen, ungesundem Essen, Trinken, Stress etc... Natürlich meine ich das nicht verallgemeinert, nur eben, es gäbe auch noch andere Tendenzen ausser, dass die Menschen immer älter werden... Antworten


Remo Razzinger

09.03.2010, 11:30 Uhr
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Macht nichts! Überobligatorischer Teil = beziehen und selber anlegen. Obligatorischer Teil als Rente beziehen. So einfach ist die Lösung. Antworten


Silvia Müller

09.03.2010, 11:26 Uhr
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Einmal mehr - wie immer und jedesmal - wird einem deutlich vor Augen geführt, wie witzig unsere Schweizer Pseudo-Demokratie ist. Wir dürfen zwar abstimmen juhe (Strommarktliberalisierung) und hinterher wird stets und jedesmal gemacht, was sowieso vorher bereits beschlossen worden ist, bereits angebahnt wurde, ob mit oder ohne Ja oder Nein - total egal. Abstimmungen und Wahlen sind Farcen. Antworten


Peter Marbacher

09.03.2010, 11:26 Uhr
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Wenn es um die Rente geht, dann denkt die ü50 Generation kurzfristig und nur für ihren eigenen Sack, anstatt sich der Realität des Markets und der Demografie zu stellen. Heute klagen die ü50 über ein paar Fränkli die weniger auf ihre prall gefüllten Konti vergütet werden könnten und Morgen klagen Sie dann darüber, dass die Versicherungen zu hohe Risiken eingehen(wegen den hohen Umwandlungssätzen) Antworten


Hansruedi Schmid

09.03.2010, 11:21 Uhr
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BR Merz hat praktisch im Alleingang die Versicherungen - entgegen den gesetzlichen Regelungen - begünstigt. Dies ist ein grosser Beschiss am Volk, der bereits seit einem Jahr bekannt ist. Warum tun die von uns gewählten Regierungsvertreter nichts dagegen? Dreimal darf man raten. Antworten


Eugen Keller

09.03.2010, 11:16 Uhr
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@Matthias Allenspach Wieso Nettorendite von 3.5%? Der SMI ist in den letzten 20 Jahren von unter 2000 auf ca. 7000 gestiegen.... Warum haben die Kassen in dieser Zeit nicht mehr als 3,5% erwirtschaftet? Antworten


Alexandra Hamilton

09.03.2010, 11:12 Uhr
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Es empfiehlt sich die Lektüre des Kommunistischen Manifests von 18(!)48. Auch wer keine Affinität zu Links zu haben glaubt wird nicht bestreiten können, dass die damals angeprangerten Probleme im Grunde immer noch dieselben sind und keineswegs gelöst wurden: Wir sind mitten im Klassenkampf. Antworten


Peter Dummel

09.03.2010, 11:07 Uhr
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Es ist ein Hohn! Die Banken zahlen Milliardenboni, die Ceos kassieren Millionen, die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer reicher, auf kosten der Armen! Und unser Bundesrat, allen voran Merz, hilft wacker den Reichen! Wo ist in unserem Land noch eine Gerechtigkeit? Antworten


André Egger

09.03.2010, 11:05 Uhr
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Und wofür bitte gingen wir alle abstimmen, wenn es immer noch einen gesetzeskonformen Weg gibt den Willen vom Bundeshaus durchzusetzen? Antworten


Rolf Iseli

09.03.2010, 11:02 Uhr
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An die Jugend: Ich bezahlte und bezahle AHV Beiträge für die noch ältere Generation die keine AHV bezahlen musste, aber davon profitieren kann/konnte. Ich bezahle seit Jahrzenten Arbeitslosenbeiträge und war noch nie arbeitslos. Soll ich mich nun auch aufregen ? Spare in der Zeit so hast du in der Not. Sollte keine Not kommen umso besser. Antworten


Sibylle Weiss

09.03.2010, 11:02 Uhr
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Also warum zum Geier geht man abstimmen,wo danach ein haushohes NEIN kommt und dann wird fröhlich trotzdem gekürzt. Da gibt es nur eines. Schafft das Stimm- u.Wahlrecht AB!Dann gibt es wenigstens eine Grund dafür, warum es dann zu solchen Trotzreaktionen und Handlungen führt! Antworten


Alexander Eusebio

09.03.2010, 11:01 Uhr
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@Allenspach: Und wer bezahlt dann noch die Witwenrente? Mal ehrlich: wer kann als Privatperson schon 3.5% Netto ohne Risiko erwirtschaften? Und vergessen wir auch den Verlust durch die Kapitalbesteuerung des bezogenen Vermögens sowie die Vermögenssteuer nicht. Da msn durch den Vermögensverzehr zudem noch ständig Anlagen verkaufen muss, gibts auch hier Gebühren und Steuern, sowie viel Kursrisiko. Antworten


Marcel Aegerter

09.03.2010, 10:48 Uhr
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Dreiviertel Volkswillen und die Kassenchefs scheren sich einen Deut drum. Wofür gehen wir überhaupt noch abstimmen ? Das ist doch wieder mal eine einzige Farce. Antworten


Franz Klammer

09.03.2010, 10:33 Uhr
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Und wieder einmal wurde scheinbar der Beweis erbracht wieso wenige Bürger Ihr Stimmrecht wahrnehmen. Die in Bern und deren Lobbyisten machen sowieso das was Ihnen in den Kram passt. Leider, leider muss ich mir dies auch überlegen ob ich naher Zukunft mir noch die Mühe mache etwas bewirken zu wollen. Leider leider... Classe politique? Antworten


roland felix

09.03.2010, 10:29 Uhr
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Genau so wird der Volkswille mit Füssen getreten! Zuerst Verwaltungsgebühren Absahnen, dann Zinssätze oder anderes auf Minimum senken. Empfehlenswert ist wohl alles aus der PK für Immobilien zu investieren. Alle 5 Jahre besteht ja die Möglichkeit dazu! Antworten


ruth leemann

09.03.2010, 10:27 Uhr
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Wenn die Politik die Demokratischen - Abstimmungen nicht umsetzt wie abgestimmt wurde, so ist das Volk gezwungen, bei den nächsten anstehenden Wahlen, Korrekturen bei den Abwahlten von Poilitiker vorzunehmen, insbedsondere bei der FDP - CVP - Antworten


Hans Schenk

09.03.2010, 10:25 Uhr
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Es ist eine 10 % Entlassung bei den Pensionskassen nötig. Da die Leistungen PK nicht mehr erbracht werden. Antworten


Eli Says

09.03.2010, 10:25 Uhr
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Da fühlt man sich so richtig machtlos als fleissiger Stimmbürger, der seine Abstimmungspflicht ernst nimmt. Wenn ich wie die Minderheit stimme, so bin ich über das Resultat enttäuscht, kann aber zumindest sagen, dass die Mehrheit so entschieden hat, aber wenn eine riesige Mehrheit einfach übergangen wird, ist das nicht in Ordnung. Antworten


Ruth Chartrand

09.03.2010, 10:23 Uhr
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Das ist ja wohl der Gipfel der Arroganz ! Jetzt wäre eigentlich der BR und Parlamentarier gefragt um sich für den Volkswillen einzusetzen. Träumen darf man ja noch, oder ? Unsere Kuschelregierung wird sich bestimmt nicht für das "gemeine" Volk einsetzen ! Da gibt es nur eins : Per Volksinitiative 2. Säule abschaffen und AHV ausbauen !! Der Versicherungsfilz muss weg. Antworten


Alain Burlet

09.03.2010, 10:15 Uhr
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Zum Glück dieses Nein am Sonntag. Die Gewerkschaften und die SP gehen gestärkt aus diesem Resultat. Die zwei Fronten sind ganz deutlich zu erkennen. Wir können also hoffen, dass die Rentenkürzung gebremst wird, auch wenn nicht so stark, wie wir es möchten. Es wird sicher noch viel zu diskutieren geben. Antworten


Orlando Tscharner

09.03.2010, 10:13 Uhr
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@Walter Walder. Sorry aber warum wählen wir noch die Elite und nicht normale Menschen? Antworten


majo naef

09.03.2010, 10:12 Uhr
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Dann werden wir einen Weg finden den Kassen die 2. Säule wegzunehmen. Es muss ein anderes Modell her. 10% vom Bruttogewinn, da hat Merz uns auch über den Tisch gezogen. 10% vom Nettogewinn reicht vollkommen, dann ist das Minus wieder gedeckt und zwar bevor die geplante Senkung gemacht wird. Antworten


Matthias Allenspach

09.03.2010, 10:11 Uhr
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Bei einer durchschnittlichen Nettorendite von 3,5% und einem Umwandlungssatz von 6,8, reicht das Kapital über 20 Jahre für die Rente. Dies lässt sich einfach tabelarisch aufzeigen, bei 5% Rendite sind es schon fast 30 Jahre. Fast jeder hat aber die Möglichkeit, das Vorsorgekapital zu beziehen und es selber anzulegen. Die Schuld nur bei den Pensionskassen zu suchen, ist etwas zu einfach. Antworten


marie berner

09.03.2010, 10:09 Uhr
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Die Renten sinken, die Boni steigen. Antworten


Walter Schmid

09.03.2010, 10:04 Uhr
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Viele Kassen verderben den Brei! Sollte alles nur noch über die eine AHV Kasse ablaufen, dann könnten wir massiv Verwaltungskosten sparen. Antworten


alice Schärer-gurini

09.03.2010, 10:01 Uhr
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Ja kürzt die Renten dann fällt alles zusammen !die Alten sind doch die die die Wirschaft aufrecht erhalten ! wenn Sie ein bisschen mahr Geld ^bekämen Kaufen Sie auch mehr das ist mal Sonnenklar !! Mehr Möbel Neue für das Rentenalter Neue Kleider weil Sie mehr Essen gehen in die Restaurants Und auch hie und da mal eineReise nach Lugano wo auch immer!das können wir uns nicht leisten mit 1740.- AHV Antworten


Joe Amberg

09.03.2010, 10:01 Uhr
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Dass die BVG Vorlage betr. Umwandlungssatz für die Mehrheit der Stimmbürger bedeutungslos ist, hätte jeder schon vor der Abstimmung wissen können. Der einzige Nutzeffekt des wuchtigen Neins ist hoffentlich das Ende der Abzockerei durch die ganze Finanzbranche. Die heutige massive Umverteilung von Jungen zu Alten kann kurzfristig ausschliesslich durch tiefere Umwandlungssätze gestoppt werden. Antworten


Walter Walder

09.03.2010, 09:57 Uhr
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sorry, aber wieso gehen wir noch abstimmen? Die vermeintlichen Machthaber machen immer was sie wollen. Renten, Ausländerpolitik, Verwahrungsinitiative, Minarettinitiative. Nach der Abstimmung kommt eine Elite und macht so weiter wie sie will. Privatisierung der Post / Postfinance und der Stromversorgung werden die nächsten Dinge sein. Das kann einen doch Verrückt machen. Antworten


Kurt Hauser

09.03.2010, 09:53 Uhr
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Wie gestern im 10vor10 berichtet wurde, sollten die Versicherungen 10% vom Nettogewinn und nicht vom Bruttogewinn erhalten (wie unser lieber BR Merz uns das wieder eingebrockt hat) dann wären die Kassen wieder aus dem Schneider! Antworten



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