Sexaffäre: 20-Jähriger verurteilt
Aktualisiert am 31.10.2008 14 Kommentare
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- Strafanzeige auch gegen zwei Spieler der ersten Mannschaft
- Schon ein Urteil in der Sex-Affäre
- Geldstrafe für junge Fussballer
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Ein knapp 20-jähriger Mann ist in Thun wegen sexueller Handlungen mit einem Kind zu einer bedingten Geldstrafe von 21 Tagessätzen à 15 Franken verurteilt worden.
Der junge Mann muss zudem zwölf Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und die Verfahrenskosten tragen. Die gemeinnützige Arbeit trete an die Stelle einer Busse, weil der Beschuldigte - ein Handelsschüler - am Existenzminimum lebe, befand die Richterin. Deshalb fiel auch die Geldstrafe tief aus.
Vorfälle aus dem Frühling 2007
Zu beurteilen waren Vorfälle im Frühling 2007. Der Mann hatte sich in Thun gemeinsam mit zwei Kollegen mit dem damals fünfzehneinhalbjährigen Mädchen getroffen, das für den FC Thun schwärmte. Einer der Kollegen war ein Spieler der U21-Mannschaft des FC Thun.
Zuerst fuhren die vier mit dem Auto herum, dann kam es im Klubhaus eines Fussballvereins der Region zu mehreren sexuellen Handlungen zwischen dem Mädchen und allen drei jungen Männern, wie die Richterin bei der Urteilsbegründung sagte.
Der Handelsschüler wäre um ein Haar um eine Strafe herumgekommen. Er ist genau drei Jahre und zwei Tage älter als das Opfer. Das Strafgesetzbuch ahndet sexuelle Handlungen mit einem Kind nicht, wenn der Altersunterschied zwischen den Beteiligten weniger als drei Jahre beträgt.
Das zehnte Urteil
Mittlerweile liegen nun in der Sex-Affäre rund um den FC Thun zehn Urteile vor. Sie bestehen ausnahmslos aus bedingten Geldstrafen und/oder Bussen.
Gegen 13 Personen eröffneten letztes Jahr die Berner Strafverfolgungsbehörden ein Verfahren. Zwei sind noch hängig, ein Verfahren wurde aufgehoben.
Am 21. November steht der nächste Prozess in dieser Affäre auf dem Programm. An diesem Tag muss sich ein ehemaliger oder aktiver Spieler des FC Thun vor derselben Thuner Strafeinzelrichterin verantworten. Auch dieser Prozess wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt. (fal/sda)
Erstellt: 31.10.2008, 17:31 Uhr
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14 Kommentare
ist schon unglaublich, da geben sich die jungen mädchen als erwachsen hin, und spielen sich auf bei den jungs, bis es zum sex kommt. sicher wollte das mädchen es auch, und nun müssen die jungs den kopf hinhalten. womöglich dem opfer noch eine abfindung oder sogenanntes schmerzensgeld zahlen. nehmt doch mal die mädchen unter die lupe, denn sie sind es wo die jungs provozieren!!!!! Antworten
Mal unverblümt: Die Jungs waren genug alt um zu wissen was sie tun. Die Strafen sind lächerlich tief. Da wird 2x Parkieren im Parkverbot schlimmer geahndet! Und nun zum Mädchen: Letzten Samstag "auf der Gasse" sah ich 15 jährige die den Begriff "Schlampe" alle Ehre machten. Kein Wunder gibt es Probleme, wenn die sich so benehmen. Antworten
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