Belair am Boden

Ein Entscheid von Air Berlin bringt die Schweizer Ferien-Airline in schwere Turbulenzen.

Die Maschinen der Belair fliegen unter dem Airberlin-Logo: Ein Airbus A320. (Archivbild)

Die Maschinen der Belair fliegen unter dem Airberlin-Logo: Ein Airbus A320. (Archivbild) Bild: Keystone

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Für die Schweizer Air-Berlin-Tochter Belair gibt es nur noch wenig Hoffnung. Die Überlebenschancen seien sehr gering, wurden die Mitarbeiter gestern gemäss «Aerotelegraph» informiert. Schon Ende März droht das Grounding.

Doch gemäss «Blick» bleiben die Flieger bereits heute am Boden. «Die Crew fühlt sich nicht imstande zu fliegen», sagt ein Mitarbeiter zum Online-Portal. Demnach übernimmt Air Berlin zunächst die Flüge. «Die Angst ist nun greifbar (...) Wir wissen nicht, was nun genau passieren wird», so der Mitarbeiter.

Kleine Chance

Grund für die Turbulenzen ist ein Entscheid von Air Berlin: Ab April wird die neue Airline Niki die Flüge in die Feriendestinationen übernehmen. 285 Jobs stehen auf dem Spiel. «Die Gefahr besteht, dass Belair den Flugbetrieb einstellen muss», sagt der Mitarbeiter weiter. Gemäss Aerotelegraph gibt es noch eine kleine Chance, dass Belair bei Eurowings landet.

Belair verfügt über sieben Flugzeuge. Die Airline fliegt unter dem Namen Air Berlin hauptsächlich Destinationen rund um das Mittelmeer an.

(woz)

Erstellt: 11.01.2017, 12:14 Uhr

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