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Obama: US-Wirtschaft wächst nicht schnell genug

Aktualisiert am 30.08.2010

Washington US-Präsident Barack Obama hat sein Land auf eine anhaltend zähe Wirtschaftserholung eingestimmt.

«Die Wirtschaft wächst noch immer, aber sie wächst nicht so schnell wie es nötig wäre», sagte Obama am Sonntag dem TV-Sender NBC.

Gut zwei Monate vor den Kongresswahlen beklagte er eine Lähmung der Politik durch den Wahlkampf. «Wir stecken in einer blöden Phase, politischen Phase», sagte er. Kurzfristige Interessen vor der Abstimmung im November verhinderten, dass konjunkturfördernde Schritte eingeleitet werden könnten.

«Wir sollten die Kreditvergabe an kleinere Unternehmen vereinfachen und durch eine Abschaffung von Steuern auf Kapitalgewinne dafür sorgen, dass gerade jetzt mehr investiert wird», sagte Obama. Es gebe eine Menge Massnahmen, die beschlossen werden könnten. Keine einzige davon sei jedoch eine Wunderpille.

Die grösste Volkswirtschaft erholt sich nur langsam von der schwersten Rezession seit Jahrzehnten. Besonders der Arbeits- und Immobilienmarkt kommen kaum aus der Krise heraus.

Erstellt: 30.08.2010, 07:14 Uhr

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