Moskau will Nordkaukasus mit Massentourismus befrieden
Geplant seien fünf grosse Winterkurorte, in der Teilrepublik Dagestan am Kaspischen Meer auch Badeorte, sagte Senator Achmed Bilalow am Mittwoch vor Journalisten in Moskau.
In der von hoher Arbeitslosigkeit geprägten Region sollen bis zu 330'000 Jobs entstehen. Das Projekt soll auch die Region Sotschi einbinden, den Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014.
Das russisch-französische Gemeinschaftsunternehmen International Caucasus Development habe seine Arbeit für die Entwicklung der wirtschaftlich rückständigen Region aufgenommen, sagte Bilalow als Aufsichtsratsvorsitzender des Joint Ventures.
Das mit insgesamt 30 Milliarden US-Dollar veranschlagte Projekt hatten Kremlchef Dmitri Medwedew und der französische Präsident Nicolas Sarkozy im vorigen Jahr angekündigt.
Ganzjahrestourismus ist nach offiziellen Angaben geplant in Lagonaki (Region Krasnodar), Elbrus-Bezengi (Kabardino-Balkarien), Mamison (Nordossetien) und Matlas (Dagestan).
Als erstes der fünf Zentren soll Archys (Republik Karatschai- Tscherkessien) schon diesen Dezember die ersten Touristen empfangen. In der Ferienregion liegt der Elbrus, der - je nach Definition der innereurasischen Grenze - mit 5642 Metern als höchster Berg Europas gelten kann.
Erstellt: 08.02.2012, 13:36 Uhr
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