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Kreise: Keine Entscheidung der Eurogruppe zu Griechenland-Hilfen

Aktualisiert am 09.02.2012

Berlin/Athen Bei dem für Donnerstagabend angesetzten Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel wird nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen keine Entscheidungen zu Hilfen für Griechenland getroffen.

Dafür fehle derzeit noch die Grundlage, hiess es in den Kreisen in Berlin.

«Es wird keine Entscheidung geben», sagte ein mit der Vorbereitung des Treffens vertrauter Regierungsvertreter am Vormittag. Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos kann nach derzeitigem Stand seinen Euro-Kollegen keine vollständige Einigung auf das geforderte Sparpaket präsentieren.

Die Parteispitzen der griechischen Übergangsregierung konnten sich in der Nacht zu Donnerstag nicht auf die gesamten von EU und IWF geforderten neuen Sparmassnahmen einigen. Zwar stimmten die Spitzenpolitiker den meisten Einschnitten zu.

Keine Einigung gab es nach Angaben der Sozialisten jedoch bei der heftig umstrittenen Kürzung der Zusatzrenten.

Trotzdem geht die griechische Regierung davon aus, dass neue Finanzhilfen nun rasch gebilligt werden können. Er hoffe, dass die Eurogruppe «hinsichtlich des neuen Hilfsplans eine positive Entscheidung» treffe, sagte Finanzminister Venizelos vor seiner Abreise nach Brüssel. Zugleich räumte er ein, dass noch einige Probleme zu lösen seien.

Erstellt: 09.02.2012, 11:16 Uhr

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