Erdbeben haben Schäden von 276 Milliarden Dollar verursacht
Dollar verursacht. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Rückversicherers Swiss Re. Zwar übernehmen Versicherungen einen grossen Teil der Schäden, dennoch seien viele gefährdete Länder unterversichert.
Im Vergleich zu anderen Katastrophen seien Erdbeben allgemein schlechter abgedeckt, kommt die am Dienstag publizierte Studie zum Schluss. Grund für die geringere Risikoeinschätzung ist demnach selteneres Vorkommen.
Die grössten Erdbeben gab es in den vergangenen beiden Jahren in Mexiko, der Türkei, Haiti, Chile, Neuseeland und Japan. Jenes in Japan hat Schäden zwischen 210 und 300 Milliarden Dollar verursacht.
Die Versicherungen würden davon rund 17 Prozent übernehmen, schreibt Swiss Re. In Neuseeland übernehmen sie hingegen rund 80 Prozent der Schäden von rund 15 Milliarden Dollar.
Während Neuseeland bezüglich Erdbebenrisiken vergleichsweise gut abgesichert sei, sei in Japan das Gegenteil der Fall. Gemäss Swiss Re sind gerade gefährdete Länder oftmals unzureichend versichert.
Erstellt: 17.01.2012, 12:30 Uhr
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