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Angestellte Schweiz verlässt Gewerkschaftsverbund Travail Suisse

Aktualisiert am 16.07.2012

Die Arbeitnehmerorganisation Angestellte Schweiz verlässt auf Ende Jahr den Gewerkschafts-Dachverband Travail Suisse.

Angestellte Schweiz sieht sich als Anwalt und Stimme des Mittelstands und will bewusst nicht als Gewerkschaft wahrgenommen werden.

Von Tavail Suisse, dem politisch eher auf die Mitte und christliche Grundsätze ausgerichteten Verbund von Arbeitnehmerorganisationen, trennten die Angestellte-Schweiz- Mitglieder unterschiedliche Ansichten zum Kurs, hiess es dazu in einer Stellungnahme. Angestellte Schweiz sei die einzige Arbeitnehmerorganisation der gesellschaftlichen Mittelschicht.

Den geplanten Austritt publik gemacht hatte am Montag die Winterthurer Zeitung «Der Landbote». Angestellte Schweiz mit 22'000 Mitgliedern will demnach in Zukunft unabhängig agieren und verfolgt das Ziel, als Vertretung der Angestellten weiter zu wachsen.

Travail Suisse, nach dem politisch links positionierten Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) zweitgrösster Schweizer Arbeitnehmerdachverband, bedauert den Austritt von Angestellte Schweiz. Sein Mitgliederbestand dürfte nun von rund 170'000 auf unter 150'000 sinken.

Erstellt: 16.07.2012, 12:32 Uhr

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