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Simon Ammann triumphiert auch in Oslo
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WC-Springen in Oslo (No)
Schlussklassement: 1. Simon Ammann (Sz) 267,7 (135,5/124,5)
2. Adam Malysz (Pol) 258,7 (128,5/136,5)
3. Andreas Kofler (Ö) 251,5 (139,5/116)
4. David Zauner (Ö) 251,4 (134/126). 5. Thomas Morgenstern (Ö) 246,8 (130/118,5). 6. Martin Koch (Ö) 245,1 (134/123,5). 7. Björn Einar Romoeren (No) 244,2 (137/121,5). 8. Antonin Hajek (Tsch) 242,1 (125,5/133,5). 9. Wolfgang Loitzl (Ö) 241,2 (124/128,5). 10. Manuel Fettner (Ö) 240,6 (126/137).
11. Anders Bardal (No) 240,5 (130,5/131,5). 12. Gregor Schlierenzauer (Ö) 237,1 (125,5/119,5). 13. Jakub Janda (Tsch) 236,0 (122/133,5). 14. Peter Prevc (Sln) 233,9 (127,5/129,5). 15. Anders Jacobsen (No) 233,0 (130,5/116,5).
Stand nach dem 1. Durchgang: 1. Ammann 149,5 (135,5). 2. Kofler 148,3 (139,5). 3. Morgenstern 138,4 (130). 4. Romoeren 137,4 (137). 5. Jacobsen 137,2 (130,5). 6. Kranjec 136,8 (135). 7. Zauner 136,3 (135). 8. Koch 133,4 (134). 9. Schlierenzauer 130,9 (125,5). 10. Keituri 129,4 (132,5). Ferner: 13. Malysz 125,3 (128,5).
Weltcup. Schlussklassement (23/23): 1. Ammann 1649. 2. Schlierenzauer 1368. 3. Morgenstern 944. 4. Kofler 893. 5. Malysz 842. 6. Loitzl 760. 7. Jacobsen 557. 8. Koch 545. 9. Romoeren 517. 10. Robert Kranjec (Sln) 503. Ferner: 33. Andreas Küttel (Sz) 111.- 90 klassiert.
Verbände: 1. Österreich 6858. 2. Norwegen 3117. 3. Deutschland 2884. 4. Finnland 2093. 5. Schweiz 1910. 6. Polen 1806. - 15 klassiert.
Nordic Tournament: 1. Ammann 1077,6. 2. Malysz 1033,0. 3. Morgenstern 990,4. 4. Schlierenzauer 969,0. 5. Zauner 965,5. 6. Kofler 955,8. Ferner: 42. Küttel 339,8. - 66 klassiert.
Auf dem Hausberg von Oslo schloss sich für den vierfachen Olympiasieger der Kreis. Vor acht Jahren hatte er am Holmenkollen wenige Wochen nach seinem Olympiacoup sein erstes Weltcupspringen gewonnen. Nun ist er auch der erste Sieger auf der neuen Schanze von Oslo, die im Hinblick auf die Weltmeisterschaften 2011 renoviert worden war.
Als Ammanns härtester Konkurrent auf dem Weg zum 17. Weltcupsieg entpuppte sich erneut Adam Malysz. Der Pole stiess im Finaldurchgang von Platz 13 auf den 2. Rang vor. Doch Ammann flog wiederum alle in Grund und Boden. Sein Vorsprung betrug zum Schluss 9 Punkte, was umgerechnet fünf Weitenmetern entspricht. Tourneesieger Andreas Kofler, der nach dem ersten Durchgang bloss 1,2 Zähler hinter Ammann gelegen hatte, wurde Dritter.
Auch Gesamtsieger der Nordic-Tournee
Ammann gewann mit seinen vier Siegen nach Olympia auch die Nordic-Tournee, das skandinavische Pendant zur Vierschanzentouree. Beim Wintersportklassiker im Alpenraum hat mit Sven Hannawald erst ein Springer alle vier Events in der gleichen Austragung gewonnen.
Für die Skispringer geht die Reise vom Weltcup-Finale in Oslo nach Planica. Auf der grössten Schanze der Welt werden am kommenden Wochenende die Skiflug-Weltmeisterschaften ausgetragen. Auch in Slowenien wird der Weg zu Gold über Ammann führen.
Berni Schödler wird Disziplinenchef
Berni Schödler (38) kehrt nach zwei Jahren beim russischen Skiverband zu Swiss-Ski zurück. Der Bündner übernimmt das Amt des Disziplinenchef Skisprung und tritt die Nachfolge von Gary Furrer an, der im Frühling beim Skiverband seine Arbeit als Chef Breitensport aufnimmt.
Vor seinem Wechsel zum russischen Team arbeitete Schödler während zehn Jahren als Schweizer Skisprung-Nationaltrainer. Der Bündner war massgeblich an den Erfolgen von Simon Ammann und Andreas Küttel beteiligt. Nach seiner Demission vor drei Jahren wechselte der Engadiner für ein Jahr im Nachwuchsbereich. «Ich freue mich sehr auf die neuen Herausforderungen, sowohl im Spitzensport als auch im Nachwuchs. Die Aufgaben als Disziplinenchef sind sehr vielfältig, gerade dies macht den Job so interessant», hielt Schödler zu seiner künftigen Tätigkeit fest.
Freude beim Verband
«In der Person von Berni Schödler konnten wir einen ausgewiesenen Fachmann und profunden Kenner der Schweizer Skisprung-Szene als Disziplinchef verpflichten. Seine Aufgabe besteht in erster Linie darin, den Grundstein für die Zeit nach Simon Ammann und Andreas Küttel zu legen und die erfolgreiche Arbeit von Gary Furrer weiterzuführen», freute sich Dierk Beisel, Chef Leistungssport von Swiss-Ski.
(fal/si/)
Erstellt: 14.03.2010, 18:33 Uhr


