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Kanadier Guay als Überflieger – Janka als Verlierer

Der Bündner Carlo Janka büsste im Kampf um den Gesamt-Weltcup leicht an Terrain ein und liegt nur noch 38 Zähler vor Benjamin Raich.

Der Überflieger: Dank zwei Siegen zum Saisonende holte sich Erik Guay noch die kleine Kristallkugel im Super-G.

Der Überflieger: Dank zwei Siegen zum Saisonende holte sich Erik Guay noch die kleine Kristallkugel im Super-G.
Bild: Reuters

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Super-G in Garmisch

Janka belegte beim Finale in Garmisch-Partenkirchen im Super-G, dem drittletzten Rennen der Saison, lediglich den 11. Platz, derweil sein grosser Gegner, der Österreicher Benjamin Raich, auf Platz 6 fuhr. Jankas Vorsprung im Gesamt-Weltcup verringerte sich damit um 16 Punkte. Mit nurmehr 38 Zählern Reserve geht der Schweizer in die beiden letzten Rennen, den Riesenslalom vom Freitag und den Slalom vom Samstag.

Im diffusen Licht, das bei leichtem Schneefall die Aufgabe der Fahrer erschwerte, fühlte sich Janka nicht so wohl wie gewohnt. Im Riesenslalom wird der Bündner gefordert sein, zumal er im Slalom damit rechnen muss, im Gegensatz zu Raich ohne Punkte zu bleiben.

Last-Minute-Sieg von Guay

Gewonnen wurde der letzte Super-G der Saison vom Kanadier Erik Guay, der schon in der Vorwoche in Kvitfjell triumphiert hatte und seinen starken Finish zum Gewinn der Disziplinen-Wertung nutzte. Guay fing den Österreicher Michael Walchhofer und den Norweger Aksel Svindal, die im Zwischenklassement der Super-G-Wertung noch vor ihm gelegen hatten, beide ab. Super-G-Olympiasieger Svindal wurde hinter Guay und dem Kroaten Ivica Kostelic Dritter, Walchhofer kam nicht über Rang 15 hinaus. Guay ist erst der zweite Kanadier nach Steve Podborski (Abfahrts-Weltcupsieger 1982), der in einer Speed-Disziplin die kleine Kugel holt. Er rehabilitierte sich auch für die Olympischen Spiele, wo die Kanadier vor eigenem Publikum ohne Medaille geblieben waren.

Die Schweizer, die im Weltcup in den letzten drei Super-G immer auf dem Podium vertreten waren, brachten diesmal mit Didier Défago ihren besten Mann lediglich auf Platz 7. Der Abfahrts-Olympiasieger verlor über eine Sekunde auf Sieger Guay. Didier Cuche musste sich mit Rang 9 begnügen, Tobias Grünenfelder wurde 13. (si)

Erstellt: 11.03.2010, 11:57 Uhr

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