Woods kommt – und alle freuen sich
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Am 8. April werden alle Augen auf Augusta gerichtet sein. Für dann hat Tiger Woods seine Rückkehr auf die PGA-Tour angekündigt. Davon gehen zumindest die Firmensprecher jener Sponsoren aus, die Woods nach dem Bekanntwerden der Seitensprünge nicht untreu geworden sind. Woods’ Comeback soll auch den Motor der Golfindustrie wieder ankurbeln.
Im wirtschaftlich schwierigen letzten Jahr gingen die Umsätze mit Golfartikeln in den USA um 15 Prozent zurück. Woods soll nun das Geschäft wieder ankurbeln. «Woods ist wie kein anderer», sagte Marty Hanaka, Geschäftsführer von Golfsmith International, der Nachrichtenagentur Reuters.
Wie sind die Reaktionen der Zuschauer?
Freude herrscht auch bei den TV-Anstalten, die das Turnier übertragen. Steht auch Woods am Abschlag steigen die Einschaltquoten um 50 Prozent. CBS und ESPN rechnen für das Masters gar mit Rekordquoten. «Das wird neben der Ernennung von Barack Obama zum US-Präsidenten ein, wenn nicht sogar das grösste Medienspektakel der jüngsten Geschichte», wird Sean McManus, Präsident von CBS, in «Die Presse» zitiert. Die Sender rechnen mit ähnlichen Zahlen wie bei Woods erstem Masters-Erfolg 1997, als rund 14 Prozent der amerikanischen Haushalte die Golf-Übertragung schauten.
Auch wenn die Fans sich kaum vom Golf-Idol abgekehrt haben, darf man auf das Verhalten der Zuschauer gespannt sein. «Es wird interessant zu sehen, wie Tiger Woods mit den Reaktionen der Zuschauer umgehen wird», meint PGA-Tour-Chef Tim Finchen. Es scheint jedoch klar, dass Woods seine Imagekorrektur weiter vorantreiben muss. Schliesslich weiss auch niemand, wie gut Woods nach Skandal und Pause noch ist (son)
Erstellt: 18.03.2010, 11:26 Uhr




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