Vom Winde verweht

Den Ruhetag am 33. America's Cup nach der Rennabsage vom Montag konnten weder Alinghi noch BMW Oracle zu einem Training nutzen.

Zu viel Wind: Auch die Crew der Oracle konnte am Dienstag nicht auf See.

Zu viel Wind: Auch die Crew der Oracle konnte am Dienstag nicht auf See.
Bild: Reuters

Die Winde vor Valencia waren zu stark. Die Teams begnügten sich damit, Wartungsarbeiten an ihren Hightech-Booten zu verrichten.

Die im Vorfeld befürchteten Wetter-Kapriolen an der spanischen Mittelmeerküste halten weiter an. Am Montag hatte der Mangel an Wind die erste Regatta der Best-of-3-Serie verhindert. Einen Tag später blies der Wind so stark, dass nicht an ein gefahrloses Training auf dem Meer zu denken war. Heute (Mittwoch) soll um 10.06 Uhr ein zweiter Anlauf unternommen werden, um das Rennen um den America's Cup zu eröffnen. Die erste Regatta wird 37 km gegen den Wind und nach einem Wendemanöver 37 km mit dem Wind gefahren.

Obwohl die Wettervorhersagen mit grosser Vorsicht zu geniessen sind, ist es aber eher unwahrscheinlich, dass zur geplanten Zeit gestartet werden kann. Es wird erwartet, dass die starken Winde sich erst gegen den frühen Nachmittag abschwächen. Davon ausgehend, dass die Wettfahrt zweieinhalb bis drei Stunden dauern wird, muss der Start wohl vor 16 Uhr erfolgen, damit die Boote vor Einbruch der Dunkelheit wieder im sicheren Hafen eintreffen. (fal/si)

Erstellt: 09.02.2010, 16:21 Uhr

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