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Tiger Woods verliert wegen Sex-Skandal 100-Millionen-Sponsor
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 27.02.2010
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Nach dem Telekommunikationsriesen «AT&T» und der Beraterfirma «Accenture» ist «Gatorade» der dritte Konzern, der Tiger Woods, den besten Golfprofi der Welt, für seine ausserehelichen Sex-Eskapaden abstraft. Der Getränkehersteller löst den 2007 geschlossenen Fünfjahres-Werbevertrag mit sofortiger Wirkung auf. Es ist das Ende eines Superdeals für Woods: Es ging um die unglaubliche Summe von 100 Millionen US-Dollar, rund 73,5 Millionen Euro. Zwei Drittel der Summe dürfte Woods schon erhalten haben, er verliert aber durch den wiederholten Betrug an seiner norwegischen Frau Elin Nordegren rund 40 Millionen Dollar, rund 29,4 Millionen Euro. Und eine Verlängerung des 100-Millionen-US-Dollar-Megadeals kommt schon gar nicht mehr in Frage. Eine Sprecherin von "Gatorade" sagte: «Wir sehen für Tiger nicht länger eine Verwendung in unserer Marketingstrategie, aber wir wünschen ihm nur das Beste.»
Das beste wird sein, wenn sich der Amerikaner in Zukunft an seine eigenen Worte hält, die er live im Fernsehen in einer Rede über 13 Minuten ausgesprochen hatte. «Ich habe die Schande über mich selbst gebracht. Ich habe meiner Ehefrau wehgetan, meinen Kindern, meiner Mutter, der Familie meiner Ehefrau, meinen Freunden. Es liegt jetzt an mir, Entschädigungen zu leisten. Und die fangen damit an, nie wieder die Fehler zu wiederholen, die ich gemacht habe.»
Für die Firmen, die einst mit seinem scheinbar makellosen Image Werbung machten, kommt diese Einsicht zu spät. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 27.02.2010, 15:39 Uhr


