Schweizer Sieg im New-York-Marathon
Die Schweizer sorgten in den Rollstuhl-Wettbewerben für Aufsehen. Edith Hunkeler triumphierte im «Big Apple» bereits zum fünften Mal, Marcel Hug wurde Dritter. Viktor Röthlin fehlte, weil er noch nicht topfit ist.
Der 34-jährige Keflezighi, in Eritrea geboren, wegen des Kriegs mit Äthiopien geflohen und 2004 in Athen Olympia-Zweiter, lief solo ins Ziel und verwies Robert Kipkoech Cheruiyot (Ken) und Jaouad Gharib (Mar) auf die weiteren Podestplätze. Erstmals seit 1982 gewann wieder ein Amerikaner den prestigeträchtigen Marathon in New York.
«Diesen Tag werde ich nie vergessen», sagte Keflezighi hinterher und hielt stolz seine beiden Töchter in den Armen. Auf den letzten Metern hatte er immer wieder auf die drei Buchstaben «U-S-A» auf seinem Trikot gezeigt. «Dieses Land hat mir alles gegeben. So beispielsweise Bildung und Lifestyle. Ich bin stolz, dass ich die USA repräsentieren darf.»
Das Frauen-Rennen war spannender. Die Äthiopierin Derartu Tulu, zweimalige Olympiasiegerin über 10'000 Meter, hatte lediglich acht Sekunden Vorsprung auf die 41-jährige Russin Ludmilla Petrowa, die sich zum zweiten Mal in Serie von nur einer Konkurrentin geschlagen geben musste. Die britische Titelverteidigerin Paula Radcliffe wurde bei ihrem Comeback nach der langen Verletzungspause Vierte. (si)
Erstellt: 01.11.2009, 20:19 Uhr




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