Regen dominierte den 30. Grand Prix von Bern
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Resultate GP Bern
Grand-Prix von Bern
Grand-Prix von Bern. 10 Meilen (16,093 km). Männer: 1. Daniel Chebii (Ken) 48:18. 2. Tadese Abraham (Eri) 49:16,2. 3. Alemayehu Wodajo (Äth) 49:16,9. 4. Simon Tesfaye (Eri) 49:32. 5. Wasil Matwitschuk (Ukr) 49:37. 6. Berhe Zeremariam (Eri) 50:05. Ferner: 12. Christian Belz (ST Bern) 51:49. 14. Lukas Ebneter (TV Teufen) 51:55. 16. Patrick Wieser (Run Fit Thurgau) 52:09. 18. Matthias Bieri (Uettligen) 53:14.
Frauen: 1. Monica Jepkoech (Ken) 55:55,7 2. Aniko Kalovics (Un) 55:55,8. 3. Yuri Kano (Jap) 57:25. 4. Maja Neuenschwander (ST Bern) 58:33. 5. Yumi Hirata (Jap) 58:44. 6. Ursula Spielmann-Jeitziner (All Blacks Thun) 59:03. 7. Bernadette Meier (LC Uzwil) 59:06. 8. Monika Fürholz (Marly) 59:36. 9. Evelyne Jeitziner (All Blacks Thun) 59:47. 10. Fiona Kirk (Bellikon) 1:00:05.
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Der Sieger des diesjährigen Grand Prix von Bern heisst erneut Daniel Chebii. Mit einer Laufzeit von 48 Minuten und 18 Sekunden gewann der Kenianer im strömenden Regen überlegen vor Tadese Abraham aus Eritrea und dem Äthiopier Alemayehu Wodajo. Monica Jepkoech, die schnellste Frau im Teilnehmerinnenfeld, kommt ebenfalls aus Kenia. Sie legte die «zehn schönsten Meilen der Welt» in der Zeit von 00:55:55.7 Minuten zurück. Dicht hinter ihr folgte Aniko Kalovics aus Ungarn und die Japanerin Yuri Kano.
Neuenschwander und Belz stark
Die Berner Marathonläuferin Maja Neuenschwander lief wie im Vorjahr (3.) als beste Schweizerin durchs Ziel und verpasste das Podest als Vierte nur knapp. GP-Botschafter Christian Belz trat erstmals als Hobbyläufer über die 10 Meilen an und klassierte sich als bester Schweizer auf Rang 11. Von einem Comeback wollte der Berner, der Ende letzten Jahres vom Spitzensport zurückgetreten ist, freilich nichts wissen.
Teilnehmerrekord im Jubiläumsjahr
Zum 30. Jubiläum des Grand Prix von Bern meldeten sich 28'186 Läufer an, das sind ganze 10,4 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Zudem waren heuer 78 sogenannte «Golden Runners» am Start, solche Läuferinnen und Läufer also, die bei allen 30 GPs dabei waren. Der strömende Regen und die niedrigen Temparaturen konnten den Teilnehmer die Stimmung nicht verderben. Gut gelaunt und gestärkt durch Isostar und Bananen, starteten die Sportler in über 20 Startblöcken in der Papiermühlestrasse, durch und durch nass, bevor das Rennen überhaupt angefangen hatte.
Perfekte Temparaturen für Läufer
Die niedrigen Temperaturen seien ideale Voraussetzungen für den Lauf, gaben mehrere Spitzenläufer durchs Mirkrofon zu Protokoll. So zum Beispiel auch Anita Weyermann, die ehemalige Profiläuferin, die dieses Jahr nicht mitlief. Im Gegensatz zu den beiden letzten Jahren, in denen stets sehr warme Temperaturen herrschten, war es heuer eher kalt und vor allem nass. Doch der Regen schien selbst den Zuschauern und Fans nichts auszumachen, und so standen sie denn, in der Altstadt verteilt, zahlreich am Strassenrand und unterstützen ihre Favoriten.
Sämtliche Ranglisten sind auf der Homepage des Grand Prix Bern einsehbar. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 14.05.2011, 18:27 Uhr

