Jenni und Sommer gewinnen 100-km-Lauf
100-km-Lauf
Männer: 1. (SM-1.) Walter Jenni (Oberwil b. Büren) 7:11:54. 2. (SM-2.) David Girardet (Belfaux) 11:43 Minuten zurück. 3. (SM-3.) Rolf Thallinger (Burgdorf) 26:08. 4. Konrad von Allmen (Olten) 44:37. 5. Adrian Gröbli (Oetwil a.L.) 50:20. 6. Jörg Hooss (De) 53:45. 7. Ralf Schmäding (De) 56:37. 8. Jan Blätz (De) 1:01:10. 9. Daniel Fürer (Bernhardzell) 1:01:30. 10. Matthias Zingg (Geroldswil) 1:06:58.
Frauen: 1. (SM-1.) Daniela Sommer (Sempach) 8:10:58. 2. (SM-2.) Gabriele Werthmüller (Zuchwil) 25:10. 3. (SM-3.) Deborah Balz (Grub SG) 39:12. 4. Denise Zimmermann (Mels) 43:31. Staffeln. Männer: 1. Mizuno/Rüfenacht 6:10:04 (Christian Mathys/Hansruedi Mathys/Markus Gerber/Roland Zwahlen/Hans Reichenbach. Frauen: 1. SSC Lengnau BE 8:00:01 (Sandra Siegenthaler/Katrin Renfer/Andrea Lerch/Eliane Jaun/Nicole Kunz).
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Rund 1600 Läuferinnen und Läufer nahmen die beschwerliche Strecke bei zeitweise starkem Regen und Wind unter die Füsse. «Der Wind störte mehr als der Regen», sagte Walter Jenni, der bei seiner vierten Teilnahme nach 2008 und 2009 zum dritten Mal als Sieger einlief.
Im Vorjahr musste der 43-Jährige nach einer Fersenoperation passen. Diesmal setzte er sich bereits nach rund 25 km allein an die Spitze. Auf dem Emme-Damm (zwischen Kilometer 55 und 65) hatte er eine heikle Situation zu überstehen. «Ich übertrat den linken Fuss, und es zwickte mir bis in den Oberschenkel hoch. Daraufhin bekundete ich etwas muskuläre Probleme hatte», schilderte Jenni sein Rennen, in dem er nach rund 80 Kilometern (rund 5 Minuten Vorsprung) von seinem Sieg überzeugt war.
Vorjahressieger David Girardet (Belfaux), der sich vorgenommen hatte unter sieben Stunden zu laufen, erreichte als Zweiter das Ziel nach 7:23:37 Stunden, 11:43 Minuten hinter Jenni. «Jenni war eindeutig stärker. Ich hatte keine Chance, ihm zu folgen», so der Freiburger. Als Dritter erreicht Rolf Thallinger (Burgdorf) das neue Ziel in Nidau (vorher Eisstadion Biel), 25:08 Minuten hinter Jenni.
Mit nicht weniger als 25:10 Minuten Vorsprung auf Gabriele Werthmüller (Zuchwil) erreichte Daniela Sommer das Ziel. Mit der Zeit von 8:10:58 war sie 1:14 Stunden schneller als im Vorjahr (5. Platz). «Ich sah auf der ganzen Strecke keine Konkurrentin und lief alles allein», sagte die dreifache Mutter, die im Training im letzten Winter für eine Läuferin eher unkonventionelle Wege ging. «Ich bin viel Telemark-Ski gefahren», so Sommer, die dadurch einen Kraftzuwachs in den Beinen verzeichnete. (cls/si)
Erstellt: 18.06.2011, 09:26 Uhr
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