Futsal: Mobulu Bern braucht ein kleines Wunder

Nach der 3:7-Niederlage gegen Leader Geneva sind die Chancen von Mobulu Bern, in der Schweizer Futsal-Meisterschaft noch die Playoffs zu erreichen, denkbar gering. Theoretisch ist die Qualifikation noch möglich, allerdings müsste am letzten Spieltag alles für die Berner laufen.

Auch dieser Freistoss von Pascal Bodmer und Felipe Gomes (Nummer 8) brachte keinen Erfolg.

zvg

Telegramm

Geneva – Mobulu Bern 7:3 (4:1)

Bern. – 200 Zuschauer.

Tore: 1. 1:0 2. 2:0 3. 3:0. 13. Bütler (Bodmer) 3:1. 17. 4:1 31. 5:1. 34. Gomes (Burkhalter) 5:2. 36. 6:2. 38. Bütler (Thevarajah) 6:3. 40. 7:3.
Mobulu Bern: Felber; Kaelin, Imesch, Tschan, Dinis, Gomes, Bodmer, Thevarajah; Burkhalter, Boss, Bütler.

Bemerkungen: Mobulu Bern ohne Lötscher (Ersatz), sowie Nadarajah, Bajunovic, Leu und Probst (alle verletzt).

Resultate, Futsal NLA, Gruppe West.

Geneva – Mobulu Bern 7:3
Concordia Lausanne – Lausanne 6:9
Peseux Comète – Bulle 6:5
Lusitanos – NK Tomislavgrad Bern 3:3

Tabelle: 1. Geneva 14 Punkte. 2. NK Tomislavgrad 11 (+4). 3. Lusitanos 11 (-1). 4. Lausanne 9. 5. Bulle 8. 6. Peseux Comète 7. 7. Mobulu Bern 6. 8. Concordia Lausanne 1.

«Wir haben die Viertelfinalqualifikation nicht heute verspielt», resümierte Verteidiger Christoph Kaelin die bisherige Saison. Nach drei Niederlagen mit einem Tor Differenz, setzte es gegen Geneva eine Schlappe ab.

Der Leader aus Genf konnte auf die individuelle Klasse ihrer Teamstützen zählen. Der Topskorer von Geneva, Clayton, erzielte alleine vier Tore, zwei davon in den ersten sechs Minuten. Dank einem Timeout, einer ersten starken Parade von Torhüter Mischa Felber und dem Tor von Matthias Bütler konnte Mobulu kurzzeitig die Negativspirale brechen. Der Anschluss gelang anschliessend trotz bester Gelegenheiten nicht.

In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit machte Mobulu die Räume in der Defensive etwas enger, beanspruchte mit zwei Pfostentreffern durch Geneva aber auch Glück. Der Gegner musste nach etwa zehn Minuten bereits das fünfte Foul hinnehmen. Die allfälligen Zehnmeter für jedes weitere Foul brachten wieder etwas Hoffnung. Geneva spielte jedoch abgeklärt weiter und liess nur einen Zehnmeter zu, der verschossen wurde. Ein aggressives Pressing und der fliegende Goalie von Mobulu zeigten in der Schlussphase Wirkung. Die beiden Treffer in den letzten sechs Minuten kamen jedoch zu spät. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 26.01.2010, 11:15 Uhr

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