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Federer ist die Nummer 3 der Welt

Das amerikanische Wirtschaftsmagazin «Forbes» bewertete in vier Kategorien den Wert des Brands. Roger Federer rangiert bei den Einzelsportlern auf Rang 3.

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1. Nike (10,7 Milliarden Dollar)
Bild: Reuters

   

Zum zweiten Mal veröffentlichte «Forbes» die sogenannten «Fab 40». Das Wirtschaftsmagazin listet in vier Kategorien – Einzelsportler, Teams, Business und Event – die je zehn wertvollsten Sportbrands auf. Trotz seines Sexskandals überragt Tiger Woods bei den Sportlern noch immer alle anderen. Obwohl er einige Sponsorenverträge verlor, dürfte der Golfprofi auch 2010 noch immer mehr mit Werbeeinnahmen verdienen als jeder andere Sportler – auch wenn er keinen einzigen Golfball schlagen wird.

Hinter Woods ist mit David Beckham die wohl schillerndste Figur des Fussballs. Auch er hat zahlreiche persönliche Werbeverträge, die ihn zu einem der bestverdienenden Sportler machen. Und auf Ask.com ist er der meistgesuchte Sportler Grossbritanniens. Immer weiter rückt Roger Federer nach vorne. Er steigerte im letzten Jahr seine Sponsoringeinnahmen um sechs Millionen. Laut «Forbes» ist sein Brand 16 Millionen Dollar wert.

Weitere Sieger: Manchester United, Nike und die Superbowl

Die wertvollste Marke unter den Teams ist Manchester United. Die «Red Devils» haben den lukrativsten Sponsorvertrag und rund die Hälfte der Anhänger kommen aus dem wirtschaftskräftigen asiatischen Raum. Überhaupt dominiert der europäische Fussball diese Sparte. Mit Real Madrid, Bayern München, Arsenal, AC Milan und dem FC Barcelona schafften es fünf weitere Mannschaften in die Top Ten – neben drei Baseball-Teams sowie einem Team aus dem American Football.

Dass Nike mit einem geschätzten Markenwert von 10,7 Milliarden Dollar in der Kategorie Business an der Spitze steht, mag kaum überraschen. Das geschwungene Logo und der Slogan «Just Do It» sind rund um den Globus bekannt und als einziger Sportartikel-Hersteller legte Nike in den letzten zwei Jahren zu. Damit verdrängte Nike den TV-Giganten ESPN knapp auf den 2. Platz. «Forbes» vermutet, dass der Disney-Sender im Moment pro Abonnent 4 Dollar kassiert.

Die Superbowl ist zum wichtigsten Sportevent gewachsen. «Forbes» berücksichtigte bei der Bewertung die Einnahmen pro Tag, die eine Veranstaltung generiert. Der Final der NFL lockt in den USA rund 100 Millionen Zuschauer vor den Fernseher und setzte rund 420 Millionen Dollar um. Das ist mehr als ein durchschnittlicher Tag von Olympischen Sommerspielen und Fussball-WM, die auf den nächsten Plätzen folgen, zusammen. Die erste Superbowl wurde 1967 übrigens noch vor halbleeren Rängen ausgetragen. So ändern sich die Zeiten.

(Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 09.03.2010, 13:39 Uhr

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