Sport
Ein Kantersieg fĂĽr die Moral
Michael Imesch (Nr. 15) erwartet den Freistoss (Bild: zvg)
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NK Tomislavgrad Bern – Mobulu Bern 5:15 (2:3)
Villars-sur-Glâne. – 80 Zuschauer.
Tore: 2. Thevarajah (Tschan) 0:1. 4. Imesch (Probst) 0:2. 9. Imesch (Thevarajah) 0:3. 11. 1:3. 13. 2:3. 22. Imesch (Probst) 2:4. 22. Bodmer (MĂĽhlemann) 2:5. 22. Bodmer 2:6. 24. MĂĽhlemann 2:7. 25. Thevarajah (MĂĽhlemann) 2:8. 27. 3:8. 27. Thevarajah (Bodmer) 3:9. 28. 4:9. 31. Thevarajah (Bodmer) 4:10. 34. MĂĽhlemann (Thevarajah) 4:11. 35. Thevarajah (Tschan) 4:12. 36. 5:12. 36. Tschan (MĂĽhlemann) 5:13. 37. Thevarajah (Imesch) 5:14. 40. Thevarajah (Probst).
Mobulu Bern: Felber/Leu; J. Tschan, Imesch; Bodmer, Thevarajah, De la Rosa, Probst; K. Burkhalter, Mühlemann; Kälin.
Bemerkungen: Mobulu ohne Dinis und Giger (beide verletzt), Heri (krank) sowie D. Tschan und H. Burkhalter (beide rekonvaleszent).
Resultate Futsal-SM NLA, Gruppe West
Concordia Lausanne – Bulle 5:7
Lausanne – Lusitanos 9:4
Peseux Comète – Genf 11:2
Tomislavgrad – Mobulu Bern 5:15
Rangliste (alle 7 Spiele): 1. Bulle 18 Punkte. 2. Mobulu Bern 17. 3. Lusitanos 13. 4. NK Tomislavgrad Bern 9. 5. Concordia Lausanne 8. 6. Peseux 7. 7. Lausanne 6. 8. Genf 3.
Bulle, Mobulu Bern, Lusitanos und NK Tomislavgrad sind in den Playoffs, Genf steigt ab.
Mobulu Bern ging das sportlich bedeutungslose Spiel – beide Teams waren schon vor der Partie für die Viertelfinals qualifiziert – äusserst inspiriert an. Bereits weit in der gegnerischen Platzhälfte setzten sie die Spieler von NK Tomislavgrad unter Druck und schalteten bei Ballgewinn blitzschnell auf Offensive.
Nach zehn Minuten lag Mobulu bereits 3:0 in Front und steuerte einen ungefährdeten Sieg entgegen. Dann riss aber der Faden. Hochkarätige Chancen wurden im Multipack vergeben und in der Defensive schlichen sich Fehler ein. Zudem hatte das Team Foulprobleme. Zur Pause stand das Berner Derby auf des Messers Schneide.
In der Pause nahm sich Mobulu-Spielertrainer Kaspar Burkhalter sein Team zur Brust. «Wir müssen wieder zu unseren Stärken finden und die Ballverluste minimieren.» Seine Ansprache trug Früchte. Mobulu kam wie verwandelt aus der Kabine und zog innerhalb von fünf Minuten auf 8:2 davon.
Damit war das Spiel entschieden und die restlichen Tore noch Zugabe. In zwei Wochen trifft Mobulu im Viertelfinal auf Seefeld ZĂĽrich, ein Team, an welches die Berner keine besonders guten Erinnerungen haben, scheiterten sie doch in den letzten zwei Jahren jeweils an den ZĂĽrchern. (Roger Probst)
Erstellt: 26.01.2009, 14:16 Uhr
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