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Olympische Ruinen
Aktualisiert am 02.03.2010 75 Kommentare
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Sprungschanzen bei Olympischen Winterspielen kennen oft das gleiche Schicksal. Aufgebaut mit viel Geld, verlottern sie in der Regel, wenn die Athleten nach der Medaillenjagd wieder abgezogen sind. Von den 21 Winterspielen seit 1924 in Chamonix sind 4 stillgelegt und 3 verfallen. Wobei das nicht das ganze Ausmass des Übels zeigt. Weitere Anlagen werden zwar noch instand gehalten, allein es fehlt das Interesse für Veranstaltungen. So zum Beispiel die Anlage, die für die Olympischen Spiele in Turin von 2006 gebaut wurde. Umgerechnet 50 Millionen Franken investierten die Italiener in die Sportstätte von Pragelato. Heute wird sie bei einem jährlichen Aufwand von 2 Millionen Franken nur für wenige Veranstaltungen gebraucht. Das nahe gelegene Jumping Hotel mit 120 Betten ist schon vor einiger Zeit geschlossen worden. Klar, Italien ist traditionell keine Skisprungnation. Kritiker monierten, man hätte die Skisprung-Wettkämpfe im nahen Frankreich austragen können. Dort, wo schon solche Anlagen bestehen.
Aber nicht nur Sprungschanzen stehen auf der Abschussliste. Auch die Bobbahnen kriegen oft die Kurve nicht, wenn es darum geht, weitere angemessene Verwendung zu finden. Auch hier steht wieder die Anlage von Turin im schlechten Licht. Aufgebaut für rund 100 Millionen Franken steht Sansicario offenbar vor der Schliessung.
Abbaubare Anlagen als Lösung?
Mit dem Versprechen, nach den Spielen internationale Wettkämpfe an die neu aufgebauten Sportstätten zu holen, erhaschten sich die Promotoren von Turin die Zustimmung der Bevölkerung. Allein, die Hoffnungen erfüllten sich nicht. Nicht besser erging es dem Stadion, das für die Biathlon-Wettbewerbe errichtet wurde. Und wenn wir schon bei den Stadien sind: Für die gigantische Olympia-Arena von Montreal, die 1976 die Eröffnung und die Leichtathletik-Wettbewerbe beherbergte, soll es bis heute keine echte Verwendung geben. Der spektakuläre Bau ging als riesige Schuldenfalle in die Geschichte ein.
Immerhin hat man in Vancouver etwas von den Sündenfällen ihrer Vorgänger gelernt. Die Sprungschanzen zum Beispiel wurden so konzipiert, dass sie nach den Spielen relativ einfach wieder abgebaut werden können.
Der Letzigrund taugt nicht
«Gebt den Olympischen Spielen ein Zuhause», lautete gestern der Titel eines Artikels in der «New York Times». Es war ein Vorschlag, der genau darauf abzielte, dass sich solche Fälle mit olympischen Sportstättenruinen nicht wiederholen. Die Spiele sollten zwar immer noch alle vier Jahre, aber dafür immer an gleicher Stätte stattfinden. Als Ort immerwährender Austragung nannte der ehemalige Spitzenruderer Charles Banks-Altekruse die Schweiz.
Bei den Lesern von Bernerzeitung.ch/Newsnet löste das gemischte, tendenziell aber positive Reaktionen aus. «Super Idee. Also lieber Bundesrat, Ärmel hochkrempeln und los. Dafür würde sich ein Einsatz doch mal lohnen», heisst es in einem Kommentar. Andere glauben, dass in der Schweiz nur Winterspiele, nicht aber Sommerspiele ausgetragen werden sollten. «Wo fänden in Zürich die Wettkämpfe der Leichtathleten statt? Auf dem Sihlhölzli?», fragt ein anderer schalkhaft mit einem Seitenhieb gegen die Probleme mit dem Letzigrund-Stadion. Obwohl die Idee einer permanenten Austragungsstätte nicht neu ist – sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Griechenland propagiert und in den 80er-Jahren wegen der Boykotte erneut aufgewärmt – halten einige Leser die Idee für völlig utopisch. «Der Vorschlag ist ungefähr so unrealistisch wie wenn man in Zukunft das Eidgenössische Schwingfest international austragen würde.» Trotzdem darf darüber sinniert werden. Und in Anlehnung an die mit unseren östlichen Nachbarn ausgetragene Fussball-Europameisterschaft 2008 fordert ein Leser: «Wenn schon, dann Schweiz-Österreich, wie bei der EM.» Kein schlechter Vorschlag. So hätte Austria auch im Fall ausbleibenden Medaillensegens ein tolles Fest. (cpm)
Erstellt: 02.03.2010, 20:18 Uhr
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75 Kommentare
Die Lösung ist nicht, die Olympiade, Winter oder Sommer immer am gleichen Platz abzuhalten. Wenn die Spiele Sommer/Winter abwechselnd an 4 - 5 Orten die die Infrastruktur von früheren Spielen erstellt haben, gäbe es auch weniger Olympische Ruinen, da die Anlagen dementprechend aufrechterhalten blieben. Dieselben Anlagen könnten auch für den Weltcups etc. benützt werden. Gruss aus Vancouver. Antworten
Statt von der EM zu sprechen, solte man von einem vergleichbaren Anlass sprechen und da muss man die Ski WM 2003 in St.Moritz / Weltcuprennen St. Moritz z.B. nehmen. Das Stadion wird mobil auf- und abgebaut, von Ruinen ist nichts zu sehen. Ist alles machbar ohne Ruinen. Das einzige Novum wäre die Eisschnell-Lauf-Arena. DIe bestehenden Eis-Hallen würden saniert ev. leicht vergrössert werden. Antworten
Eine Idee die eigentlich vom olympischen Komite erwartet werden sollte, die Wirtschaft der verschidenen Austragungslaendern ist meist sehr stark angeschlagen und so glaube ich gibt es fuer die meisten dieser Laender andere prioritaeten als die Kosten der Infrastruktur der Spiele. Wenn die Spiele in einem oder zwei Laendern ausgetragen werden so waere es auch leicht die Unterhaltskosten zu decken Antworten
Was für eine super blöde Idee! Haben wir nicht bei der Euro 08 gelernt, was uns das kostet? Haben wir nicht gelernt, dass es nur immer denselben Organisationen (die übrigens kaum Steuern zahlen) etwas bringt? Als Steuerzahlerin wehre ich mich wehement - nicht mit meinem Geld!!! Antworten
Ein schöner aber naiver Vorschlag. Dutzende von Millionen werden jedesmal von den Kandidaten mittels gallopierender Korruption umverlagert. Hunderte von Millionen werden alle 2 Jahre irgendwo auf der Welt für Olympische Spiele hinausgeworfen. Glaubt noch wirklich jemand, nur das IOC mit ihren Funktionären hätte ein Interesse dieser Verschwendung Einhalt zu gebieten. Business as usual. Antworten
Es ist doch ganz einfach ! Diejenige Nation, welche seit Beginn der Olympischen Winterspiele die meisten (Anzahl und nicht nach Goldmedaillen) Medaillen gewonnen hat, darf diese Spiele fuer immer behalten. Diese Nation hat ja damit auch bewiesen, dass sie es kann und viel fuer die Wintersportarten tut, getan hat und tun wird. Schaut doch mal nach, wer diese Medaillen-Tabelle anfuehrt. Viel Spass. Antworten
Ich wäre auch dafür, zumindest die Winterspiele abzuschaffen. Immer wieder dieser immenser Aufwand, um die Sportfans zwei Wochen zu unterhalten - ein WAHNSINN!!! Von der Umweltbelastung ganz zu schweigen. Und ich bin wohl nicht der einzige, der froh ist, dass der Olympia-Zirkus vorbei ist. Wer Sport will, soll das selber bezahlen. Wie lange noch wird man dafür Steuergelder verschwenden. Antworten
Warum werden Olympische Spiele nicht von Sportartikelherstellern, Pharmafirmen und anderen "zugewandte" Orte, die damit gutes Geld verdienen, finanziert? Das wäre ehrlicher. Ich könnte auch ein Riesengeschäft machen, wenn mir der Staat das Defizit übernimmt! Die heutigen "Spiele" sind reine Verkaufsevents und haben mit Sport nicht mehr viel zu tun. Antworten
Die Idee, den olympischen Spielen ein "Zuhause" zu geben ist sehr gut. Ja, man müsste fast sagen, weshalb ist man bisher noch nicht auf diese Lösung gekommen. Das dieses "Zuhause" aber in der Schweiz sein soll, ist toaler Blödsinn. Wer kommt nur auf die hirnverbrannte Idee, einen solchen Anlass dort wohnen zu lassen wo es jede Menge Leute gibt, die mit der übrigen Welt nichts zu tun haben wollen. Antworten
Die Winterspiele könnten in Graubünden stattfinden. Die alpinen Disziplinen in Arosa, auf der Lenzerheide und im Oberengadin.. Die nordischen und der Eislauf in Davos. Der geplante Tunnel von Lenzerheide über Arosa nach Davos würde diese Wettkampfstätten (per Shuttle von Chur aus) erschliessen. Snow Board in Laax. Bob und Rodeln in St. Moritz. Idealer geht es nicht. Austragungsort wäre Chur. Antworten
Gute Idee, keine Frage. Wenn auch nicht sehr realistisch. Aber die CH soll weiter versuchen wieder einmal Spiele zu organisieren. Warum nicht auch Sommerspiele. Die Werbung fuer das Tourimusland Schweiz ist unbezahlbar, die ganze Sportinfrastruktur wird mit einem Schlag erneuert und der Sport allgemein erhaelt frische Impulse. Antworten
Dann müssten wir uns - wie bei der EM - alle 4 Jahre tanzende Kühe anschauen? Bitte nicht! Zum Schluss singen wir "Alle 4 Jahre wieder" - das ist ja so betrüblich wie die alte Tante, die jeden Tag Weihnachten feiern wollte. Obwohl - an der Geschichte ist was dran: anstatt Schauspieler verkleiden wir dann die Kanadier als Schweizer - dann herrscht wenigstens Freude und Gastfreundschaft... Antworten
St. Moritz wäre ideal. Sprungschanzen sanieren und ein Stadion dort bauen, Hallenwettbewerbe in Chur, Davos und Arosa, Eisschnellaufarena in Davos bauen, Snowboard in Laax, Skifreestyle in Arosa, Ski Alpin in St.Moritz, Curling auf dem See (Mobile Überdachung/Tribüne) Langlauf in Davos, Biathlon im Oberengadin/Val Müstair. Es müsste vor allem saniert und wenig gebaut werden. Hotels hat es genug. Antworten
Auf dem Flugplatz Dübendorf ein Leichtathletikstadion für 70'000 Zuschauer bauen, letzi abreisen und dort ein richtiges Fussballstadion hinstellen und anstelle vom Hardturm eine Eishockeyhalle bauen. die Schrebergärten wären gerettet und alle haben ihr stadion. Und Dübendorf wird das neue Mekka der schweiz für Konzerte während der Olympiade. Finanziert wird alles von der Hotteleriebranche! Antworten
Unnütze Diskussion - der Vorschlag eines Journalisten wird vom Olympischen Komitee doch niemals in Erwägung gezogen, da es genug Regierungen gibt, die um die Durchführung der Spiele buhlen. Richtig abgerechnet wird ja erst danach. Wen kümmert's dann, wenn die Kostenwahrheit (falls sie jemals offen gelegt wird) Katzenjammer verursacht? Antworten
Da staune ich Bauklötze! Für Sport ist man sofort bereit sehr viel zu opfern. Chöre, Theaterleute, die wir unsere Freizeit für die Kultur einsetzen, müssen jeden Franken selber auftreiben, bezahlen noch Miete für die Konzertorte. Die Sportklubs sind da viel fordender und bekommen Milionen in den Rachen geworfen! Siehe Fussball EM in Bern. Der Steuerzahler bezahlt die Sicherheit, FIFA garniert ab! Antworten
"Eine ragt heraus." Eben nicht! Jede Olympiade hat Infrastruktur, welche danach keinen Nutzen mehr hat. Hier wird besonders Turin hervorgehoben, aber in Atlanta (Sommerspiele 96) war die Verschwendung noch grösser und es wird sich zeigen, wie lange in Peking noch leerstehende Bauten unterhalten werden. Deswegen würde ein permanenter Austragungsort Sinn machen... Antworten
Gleich beide Olympiaden wäre wohl vermessen, aber die Winterolympiaden immer in den Alpen (inkl. Frankreich und Italien) ist machbar und da sollte der Bundesrat die Hinteren nach Vorne nehmen: Visionen sind gefragt. Dass das ganze ein grosses touristisches Plus wären müsste man nicht speziell erwähnen. Antworten
und warum nicht? Gute Schneeverhältnisse, alles gut erreichbar, die Schweiz hat Erfahrung mit Turismus- viele Olympiade Städte haben viele Vorteile daraus gezogen- Schulden gibt es wenn Korruption mitspielt- und da bilden sich die Schweizer ja ein dass das hier nie vorkommt- also kein Problem.- Ich würde Schweiz-Oesterreich unterstützen.. Antworten
Fred Büchi - recht haben Sie! Wir hätten da seit 20 Jahren ausser grossen Spielen noch ganz andere Hausaufgaben im Alpenraum zu bewältigen: den Verfassungsauftrag der Alpeninitiative. Aber das liesse sich noch mit Olympia vereinbaren. Und @ Hr Hiestand: der Druck auf die Umwelt ist in der CH grösser als in dünnbesiedelten Ländern wie CAN oder AUS. Jede CH-Umweltsünde haben wir sofort im Vorgarten. Antworten
rudolf Hediger - Die Aussage, die Schweiz meistere die momentane Krise wie "kein anderes Land weltweit" stimmt nur bedingt: Laut OECD-Berichten hat Australien mit blendender Wirtschaftsleistung und einer starken Waehrung die Krise schadenfrei ueberstanden. Und Olympische Spiele haben wir auch erfolgreich ausgetragen [Sydney und Melbourne], warum nicht Sommerspiele auf immer in Down Under? Antworten
Rudolf Hediger: Ich möchte eine Wette eingehen, dass Kanada die momentane Wirtschafts Krise besser als die Schweiz überstehen wird. Ihr dürft weiter träumen, es hat so viele Länder die die Anlagen von vergangenen Olympischen Spielen immernoch aufrechterhalten, somit könnte die Winter Olympiade in einigen Ländern ohne allzu grosse Infrastruktur Kosten abgehalten werden. Gruss von Vancouver. Antworten
Das würde unter Umständen gehen, die in der Alpeninitiative festgeschrieben und bis heute nicht eingehalten sind. Wer glaubt, dass dieser Volkswille, der allen nützen würde ausser den Geldsäcken, jemals umgesetzt wird, ist wohl nicht auf legale Weise zu retten. Antworten
Super! So kann es nicht weiter gehen. Mein vorschlag; 2 Stationen für die Olympischen Winter- und 2 für die Sommerspiele. Dann wird im Turnus abgewechselt. Es kann doch nicht sein, dass Anlagen wie in Turin nachher unbenutzt stehen bleiben.Finanziell kann sich das kein Land mehr leisten, solche Aufwendungen für eine Olypiade aufzubringen. Antworten
Ruedi Huesser hat recht. Man schaue sich das Szenario an: an den Finanzmärkten wird spekuliert mit dem Staatsbankrott Griechenlands, als wenn nichts gewesen wäre. Der nächste Crash kommt wie das Amen in der Kirche. Und dann ist schluss mit lustig. Das Modell Schweiz ist ein Auslaufmodell, wenn darauf nicht reagiert wird, dann ist die Krise ganz schnell da, und viele hier werden sich böse umgucken. Antworten
@Kurt Dolder: Da lesen bekanntlich bildet, (manchmal), empfehle ich den Beitrag von Ludger noch einmal zu lesen. Er bezieht sich auf die Zukunft, und nicht auf ein Buch, welches mit verklärendem Blick ein Modell der Vergangenheit und Gegenwart beschreibt, welches demnächst obsolet sein dürfte, wenn man die Realitäten nicht ausblendet. Antworten
Mit Miesmachern die den wirtschaftlichen Absturz der Schweiz voraussagen und uns in einigen Jahren im Armenhaus Europas sehen ist an eine Durchführung eines Grossanlasses wie das Olympia ist nicht zu denken. Für die Bewältigung solch gigantischer Herausforderungen braucht es weitsichtige,positiv denkende Akteure von denen es in der Schweiz leider immer weniger gibt. Antworten
Ein, bzw. zwei permanente Austragungsorte würden wohl dazu beitragen, dass der heute oft kritisierte Gigantismus reduziert werden könnte. Da nach heutigem System jeder Kandidat nur auf diese Art und Weise in die Endrunde kommt ist das kaum vermeidbar. Die finanziellen Konsequenzen daraus sind klar feststellbar. Die Investitionsamortisierung für eine permanente Lösung wäre ebenfalls einfacher. Antworten
Fände es schade, wenn die Spiele nur noch in einem Land stattfinden würden. Ich finde es bereichernd, wenn sie einmal in Kanada, dann wieder in Japan etc. durchgeführt werden. Die Kosten könnten reduziert werden, wenn das IOC davon absähe, dass alles nahe eines Ortes ausgetragen werden muss. Die Schweiz wird so die Spiele nicht mehr austragen können, auch wenn alle Anlagen im Land vorhanden wären. Antworten
Super Idee ! Da hat wohl einer gemerkt wer noch Potential hat um Schulden zu machen. Er hat nur vergessen, dass wir mittlerweile ausländerfeindlich sind. Das macht sich dann nicht so gut. Vielleicht ein ander Mal wenn wir das Bankgeheimnis verabschiedet haben, der EU beigetreten sind und auch sonst nichts mehr zu melden haben. Antworten
Realistisch wäre, die Schweiz bloss zum permanenten Schauplatz olympischer Winterspiele zu machen, das käme an Volksabstimmungen durch und entspricht unserem Ruf als Alpen- und Tourismusland. Vor allem St. Moritz würde davon profitieren, aber z.B. auch Zürich, grössere Investitionen würden sich lohnen. Eine gute Idee. Hingegen würede man die Sommerspiele besser auf die Erdteile aufteilen. Antworten
gott bewahre! sport ist überbewertet, oder um westerwelles worte zu gebrauchen: teil der spätrömischen dekadenz. zum glück finden diesen vorschlag alle profilierungssüchtigen stadt - und landespräsidenten schlecht, so dass wir uns nicht vor einer umsetzung fürchten müssen. trotzdem vielen dank für die blumen. Antworten
Eine grossartige Idee. Die Schweiz wäre der richtige Platz als permanenter Standort. Wir haben Berge, Seen, Stadien (sofern die Bausubstanz es zulässt!), zwei interkontinentale Flughäfen und eine gut ausgebaute Hotelerie von Weltruf. Wir sind uns gewohnt, grosse Anlässe durchzuführen und haben gerne, wenn diese dann noch selbsttragend sind, was bei einer Olympiade eine reine Rechenaufgabe ist. Go! Antworten
Warum denn eigentlich nicht? Ist doch eine bestechende Idee. Winterspiele wären auf jeden Fall in der Schweiz realisierbar. Zuerst Olympiafonds gründen welcher von allen Ländern alimentiert wird, damit wir bei uns schöne Stadien und Infrastruktur unterhalten können. Und dann alle vier Jahre eine tolle Party feiern. Und wer nicht mitfeiern will, fährt zwei Wochen in die Ferien. Antworten
Hahaha - ein neuer Angriff psychologischer Kriegsführung, um die CH zu bodigen? Wir würden Olympia wohl nachhaltig in die Gewinnzone bringen, würde eine solche Idee realisiert. Dennoch - die Schweiz ist sowieso schon übervölkert, darum lieber nicht noch ein weiterer permanenter Zirkus hier... Antworten
Jetzt haben wir doch gerade erlebt WO die Spiele immer abgehalten werden muessten.Freundlichkeit ,und eine richtige Einstellung mit Herz und Humor .Nur so werden wir alt.Neider und negative Denker werden aber immer wieder versuchen dies zu verhindern!Dank einem Olympischen Spirit den wir gerade erlebt haben werden die davon nicht alt .Danke Kanada das war FANTASTISCH Antworten
Mein lieber Herr Oswald, was ist Ihnen denn über die Nieren gefahren? Wenn alle so negativ wären gäbe es ja kaum mehr Hoffnung. Ich bin auch nicht derjenige, der für irgendwelchen nichtfinanzierbaren Gigantismus einsteht. Bestehen nicht gerade in der CH schon taugliche Infrastrukturen wie der Bob Run St. Moritz oder Sprungschanzen, welche nicht erst gebaut werden müssten und dann verlottern? Antworten
Braucht es überhaupt noch Olympische Spiele? Der Spitzensport wird viel zu hoch bewertet. Was man mit dem vielen Geld alles machen könnte? Wenn schon Spiele, müssten sie von Privaten-Firmen bezahlt werden. Diese teilen sich je nach Betrag den sie geleistet haben, die Einnahmen. Der Staat müsste nur das Gelände, und eventuell Personal zur Verfügung stellen. Antworten
Eigentlich möchte ich die Olympiaden auch nicht in der CH haben. Verteuert den Wintersport für die Einheimischen; Witterungsunsicherheit; zieht zuviele temporäre EuroArbeiter an etc. Zudem ist das CH Gastgewerbe ziemlich übel dran iS Höflichkeit, Qualität und aber auch Preis/Leistung. Antworten
Blendende Idee. Ich werde in rund zwei Jahren die Schweiz für den wohl verdienten Ruhestand verlassen. Das ist gerade noch rechtzeitig bevor die Steuern angehoben werden müssen. Allen armen "Cheiben", die hier bleiben müssen wünsche ich viel Vergnügen bei "Eternal Swiss Olympics". Oder etwas weniger zynisch: Helvetia - lass deine Finger auf alle Zeiten von Olympia! Antworten
@L.Oswald. Hätten Sie wohl gerne! Der Bankensektor erwirtschaftet 8.8% des Schweizerischen BIP, ein Grossteil davon im Inland. Das Auslandgeschäft erwirtschaftet soviel ich weiss so um die 3% des BIP. Weniger hätten wir schon, aber wahrscheinlich immer noch mehr als in ihrem Heimatland. Antworten
Haha, Ludger Oswald! Scherzkeks... kein anderes Land weltweit meistert die momentane Krise so gut wie die Schweiz! Wie jedesmal werden wir auch diesmal gestärkt aus der Krise gehen und zu den Gewinnern der Umwälzungen gehören - wait and see! Von dem her wären permanente Olympische Spiele ein gehöriger PR-Gag, aber dennoch v.a. logistisch unerwünscht. Antworten
@Ludger: Die Schweiz steht international immer noch (oder dank der tiefen Staatsverschuldung) besser denn je da, was der Artikel der renommierten NYT bezeugt. Wir sind uns einfach nicht gewohnt, mit harten Bandagen zu kämpfen und schreien bei jedem politischen Rempler gleich FOUL. Meine amerikanischen, deutschen und holländischen Freunde beneiden uns aufrichtig. Antworten
Endlich wieder eine Herausforderung, der sich die Schweiz stellen kann. Und nicht immer nur jammern und Armenhaus. Nur weil die Olympischen Spiele in der CH stattfinden sollten heisst es noch lange nicht, dass sie auch nur von uns bezahlt würden. Wir sollten nicht vergessen, dass nur Calgary die einzigen Spiele waren, die nachhaltig etwas brachten und die Anlagen noch intakt sind. Go for it CH!!! Antworten
@Oswald: Armenhaus? Dass ich nicht lache. Immense Wirtschaftskrise? Zuerst wohl bei allen übrigen Staaten! Politische Reputation gerade verzockt? Andere Staaten haben diese schon längsten verzockt, wir sind also nur ein Stückchen mitgegangen. Man kann die Schweiz auch schlechter machen, als sie wirklich ist! Dies fällt in der aktuellen Situation natürlich nicht schwer! Mitlaufen ist einfach... Antworten
Dieser Gedanke wird mit Sicherheit von jedem Olympia-Funktionaer sofort ins Reich der Fantasie verwiesen. Schliesslich waere es fuer diese Funktionaere dann vorbei damit, um die Welt zu jetten und sich von jeweiligen Honoratioren der potentiellen Austragungsorte, - sagen wir es vorsichtig - : hofieren zu lassen. Antworten
Ein amüsanter Vorschlag! Olympia permanent an ein Land zu vergeben, das seine politische Reputation gerade verzockt und eine immense Wirtschaftskrise zu erwarten hat, weil der Bankensektor zusammenbrechen wird, das ist wahrlich lustig. In spätestens 20-30 Jahren wird CH zum Armenhaus Europas gehören, da sind Olympische Spiele nicht mehr zu finanzieren. Antworten




peter hollenstein
es lebe der groessenwahn! in der schweiz laesst sich docn nichts mehr realisieren. glauben sie wirklich, dass riesenanlagen nach der olympiade in der schweiz verwendung finden wuerden? es lebe die illusion! Antworten