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«Wir haben Roger nie als künftigen Wimbledon-Sieger gesehen»

Von Oliver Gut, Andreas W.Schmid. Aktualisiert am 08.08.2011 1 Kommentar

Roger Federers Eltern Lynette und Robert Federer schwelgen angesichts des 30.Geburtstags ihres berühmten Sohnes am Montag in Erinnerungen. Sie sprechen im Interview über die Jugendzeit Roger Federers und dessen frühere Geburtstagswünsche, über die Leistungen ihres Sohnes und ihren Stolz.

Der bedeutendste Schweizer Sportler der Geschichte wird heute 30 Jahre alt. Roger Federer feiert dieses Jubiläum – ganz Jetsetter, der er als Tennisweltstar ist – fernab der Heimat, in Montreal. Dort findet passenderweise der Rogers-Cup statt, Federers erstes Turnier nach Wimbledon und vierwöchiger Pause (Seite 23). Seine Eltern sind trotz des runden Geburtstags ihres Sprösslings nicht vor Ort; dafür sprechen Lynette und Robert Federer im grossen Interview über den Geburtstag ihres berühmten Sohnes und die letzten 30 Jahre.

Lynette und Robert Federer, die gemeinsame Geburtstagsfeier mit Ihrem Sohn kann nicht stattfinden, weil er sich am 8.August in Montreal aufhält.
Robert Federer (RF): Wir haben das im Zürcherischen vorgeholt. Es war eine Überraschungsparty für Roger. Er hat sich sehr darüber gefreut.

Was schenkt man eigentlich einem Roger Federer, der sich materiell alles kaufen kann, zum Geburtstag?
RF: Sicher ist: Es geht nicht darum, wie viel es kostet – sondern darum, dass es originell ist.

Lynette Federer (LF): Ich will ihm solche Dinge schenken, von denen ich weiss, dass er sie sich nicht selbst schenken kann. Zum Beispiel die gesammelten Berichte der «Basler Zeitung» seit seinem ersten Wimbledonsieg vor 8 Jahren. Die Artikelsammlung ist ein Geschenk, das ihm sonst niemand machen kann.

Sind Geschenke Muttersache?
LF: Nein, nein, auch Robert hat gute und originelle Ideen. Wir sind sehr unterschiedlich, seine Ideen sind anders als meine. Aber das ist schön. Für Roger ist es witzig, Mama macht dies, Papa das.

Was waren denn Geschenke in der jüngeren Vergangenheit?
LF: Einmal habe ich ganz alte Videokassetten von Wimbledon erhalten mit Borg und Connors, von denen ich wusste, dass es sich um Originale handelt. Das sind doch ganz besondere Geschenke.

Was ist Rogers Lieblingskuchen?
LF: Er mag Kuchen, etwa Marmorkuchen. Zu seinem Geburtstag habe ich ihm früher immer einen Schokoladenkuchen gebacken und ihn dekoriert.

Wie lange ist es her, dass Sie das letzte Mal für ihn einen Geburtstagskuchen gebacken haben?
LF: Zum 19. oder 20.Geburtstag. Wir sangen in zwölf Sprachen «Happy Birthday». Es waren so viele Nationen am Tisch.

RF: Roger hat sogar noch auf Schwedisch gesungen.

Wenn Roger Ihnen etwas zum Geburtstag schenkt, gibt es da eine Abmachung, dass er nicht über die Stränge schlagen soll?
LF: Da Roger schon im Alter von 14 an Festtagen nicht mehr zu Hause war, haben die genauen Tage keine so grosse Bedeutung. Er schenkt uns etwas, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.

RF: So kam ich auch zu meiner Harley-Davidson.

LF: Wir feiern die Feste ohnehin, wie sie fallen. Da sind dann oft so 20 oder 30 Freunde und Verwandte spontan beisammen.

Wie läuft das eigentlich, wenn Sie ein Turnier besuchen wollen?
RF: Wir sind grundsätzlich an alle Turniere eingeladen.

Von Roger?
RF: Ja – also es ist nicht so, dass er uns immer einlädt. Aber wenn ich beispielsweise Lust auf das Turnier in Rom habe, sage ich das – und dann klappt es immer.

Wollte er Sie beide auch schon einmal nicht dabei haben?
RF: 1998, als er bei den Junioren den Wimbledon-Titel gewann.

Warum?
LF: Ich denke, weil er einen Lauf hatte und nichts verändern wollte. Er war darauf bedacht, seinen Fokus nicht zu verlieren. Ich arbeitete damals ja noch bei der Ciba, also ging es nur um das Wochenende. Ich rief Roger an, und er meinte: «Nein, nein, es läuft gut, du brauchst nicht zu kommen!»

Wie war das damals, wenn Roger spielte?
LF: Wir verfolgten den Liveticker, am PC – und mussten dazu immer ins Geschäft fahren. In einer Ecke des Bildschirms lief immer der Liveticker.

RF: Wir hatten damals noch keinen eigenen PC zu Hause.

LF: Auch den Junioren-Wimbledon-Final verfolgten wir so.

RF: Dabei ist so ein Liveticker eine Qual. Bis sich der Spielstand wieder ändert, dauert es manchmal eine Ewigkeit. Das hältst du fast nicht aus.

Und heute? Haben Sie alle Abonnemente auf dem TV, damit Sie kein Spiel Rogers verpassen?
LF: Ja, wir haben so ein Abonnement, können dort aber trotzdem nicht ganz alles sehen. Die Partien an den Masters-1000-Turnieren werden meistens gezeigt. Die Spiele an den Grand Slams sowieso, falls wir nicht vor Ort sind. Aber es gibt auch Partien, die nicht gezeigt werden – und ein paar wenige, die wir verpassen.

RF: Vor allem, wenn sie zeitverschoben sind. Etwa am Australian Open. Da stehen wir nicht jedes Mal auf. Je nach Zeitpunkt kommt es sonst zur Freinacht. Allerdings kommt es bei mir oft vor, dass ich unruhig schlafe, wenn ich weiss, dass Roger spielt.

Sind Sie vor dem TV nervös?
RF: Ich bin immer nervös.

LF: Man lebt unverändert mit. Und manchmal leiden wir beide.

Wie gut erinnern Sie sich eigentlich an den Tag, als Roger das Licht der Welt erblickte?
LF: Es war ein Samstag.

RF: Und ich habe vor und nach der Geburt ein Doppel-Tennisturnier gespielt. Am Samstagmorgen kam Roger, am Nachmittag gewannen wir das Turnier.

Um welche Zeit kam Roger Federer denn zur Welt?
RF: Etwa um 8.30 Uhr.

Wie gross und schwer war er?
LF: 3610 Gramm schwer und 54 Zentimeter. Er hatte Riesenfüsse (lacht).

Wie war Roger Federer als Baby?
LF: Bis zu seinem zweiten Lebensjahr hatte er – genau wie unsere Tochter Diana – Mühe, eine Nacht durchzuschlafen. Er war immer sehr früh wach. Manchmal konnte er um 5 Uhr morgens nicht mehr einschlafen. Solche Tage waren sehr lange. Und dennoch: Roger war pflegeleicht.

Er ist ja koordinativ sehr stark. Konnte er schon früh laufen?
LF: Etwa nach elf Monaten.

RF: Er konnte bald Fussball spielen und Bälle fangen. Wir haben immer mit Roger gespielt, Fussball, Tischtennis, später Squash. Es gibt auch schöne Fotos, wo er beim Tischtennisspielen knapp über die Kante schauen kann.

LF: Wir hatten auf dem Spielplatz immer einen Ball dabei. Man konnte ihm den Ball zuspielen, und er kam sofort zurück, während die anderen Kinder die Bälle in alle Richtungen verstreuten.

Gab es einen Moment, in dem Sie feststellten, dass aus Ihrem Sohn ein Star werden würde?
LF: Diese Frage wird uns immer wieder gestellt. Aber ehrlich gesagt: Wir haben Roger nie als künftigen Wimbledon-Sieger gesehen oder als einen guten Fussballer wie Gerd Müller. Auch wenn wir natürlich um seine koordinativen Stärken wussten.

RF: Anderen Leuten fiel das mehr auf. Der Breaking Point für uns war wohl erst Rogers Sieg in der Orange Bowl, dem wichtigsten Juniorenturnier. Da war er bereits 17. Andererseits: Als Roger 14 Jahre alt war, verzichteten wir auch wegen Rogers Tenniskarriere auf eine berufliche Veränderung. Wir hätten damals in Australien arbeiten können.

Mussten Sie für Ihren Sohn viele Opfer wie dieses bringen?
LF: Da es das eigene Kind ist, empfindet man die investierte Freizeit nicht als grosses Opfer.

Wie viel Geld investierten Sie in Roger Federers Karriere?
RF: Lynette begann wieder mehr zu arbeiten, damit wir genug Geld hatten. Als Roger zwischen 13 und 17 Jahre alt war, gaben wir pro Jahr etwa 30000 Franken für seine Laufbahn aus. Parallel dazu unterstützte uns der Schweizerische Tennisverband.

Wollte Roger Ihnen den Geld-betrag einmal zurückzahlen?
RF: Das war bei uns nie ein Thema. Wir werden ja sonst schon von Roger verwöhnt.

Wie feierte er seinen Geburtstag als Kind, gab es da das klassische Kindergeburtstagsfest?
LF: Er hat zu einem sehr guten Zeitpunkt Geburtstag. Im August kann man gut draussen feiern. Wir waren sehr gerne im Wald. Dort gab es eine schöne Feuerstelle, wo wir mit Rogers Freunden den Geburtstag mit Sackhüpfen und Schnitzeljagd feierten.

Was für Geschenke wünschte sich der junge Roger Federer?
LF: Der Gameboy als Geschenk war hoch im Kurs.

RF: Das Beste war aber sein erstes Handy. Für heutige Verhältnisse war das riesig.

Wie alt war Roger Federer, als er sein erstes Handy erhielt?
LF: Ich glaube, 15 Jahre alt.

Spielte er auf dem Gameboy Tennis?
LF: Nein, sein Favorit war Super Mario. Roger spielte sehr gerne mit Freunden am Computer – etwa Fussball-Manager-Spiele. Oder ein Indiana-Jones-Game. Als er dann älter wurde, begann er auch die verschiedenen Sportarten auf den Konsolen zu spielen. Mit Peter Lundgren lieferte er sich einige Eishockeyduelle, die ziemlich intensiv waren.

Als Baby war Roger Federer pflegeleicht. Als Jugendlicher auch?
LF: Er war ein sehr lebhaftes Kind mit viel Energie. Anstrengend war, dass er stets das Limit suchte. Er testete oft, wie lange er etwas tun konnte, bis ich genervt war. Aber das machte er mit allen. In dieser Beziehung hatte er eine sehr, sehr grosse Ausdauer.

So kennt man Ihren Sohn nicht. Auf dem Tennisplatz gilt er nicht als Provokateur, im Gegenteil.
LF: Es war nicht böse gemeint. Durch seine lustige, aufgeschlossene, liebe Art brauchte es lange, bis es zur Explosion kam.

RF: Das war auch für die Lehrer teilweise nicht einfach.

Welche Bestrafung folgte auf dieses Verhalten?
RF: Er musste im Garten Steine einsammeln.

LF: Genau, im Gemüsegarten.

Welche Dinge mochte Roger Federer als Kind nicht besonders?
LF: Hausaufgaben mochte Roger in Gottes Namen einfach nicht. Ich war froh, als er die Schule bestanden hatte. Es interessierte ihn wohl zu wenig. Deshalb bin ich so überrascht, wie gut Roger Französisch spricht. Vokabellernen mochte er nämlich nicht.

Hat Roger heimlich geraucht?
LF: Ich glaube nicht.

RF: Das glaube ich auch nicht. Wir hören aber immer wieder von Geschichten: Wie er aus dem Training gejagt wurde oder wie sie in einem Spielsalon waren.

Kam er betrunken nach Hause?
LF: Niemals. Aber mit 14 wohnte er bereits nicht mehr bei uns.

RF: Roger war immer seriös.

Wann braucht Roger heute seine Eltern am meisten?
RF: Wenn er einen Babysitter benötigt (lacht).

LF: Wenn er grosse Entscheidungen fällen muss, redet er schon gerne noch mit uns.

RF: Aber er ist nicht jemand, der die Eltern immer braucht. Schon früh hat er wichtige Entscheidungen selbst gefällt – zum Beispiel, dass er mit 14 ins Leistungszentrum nach Ecublens ging.

Worauf sind Sie besonders stolz, wenn Sie an Ihren Sohn denken?
RF: Wie er weltweit in den Stadien empfangen wird. Deshalb bin ich meist früh auf meinem Sitzplatz. Der Applaus für Roger berührt mich. Und, klar, als er zum ersten Mal in Wimbledon gewann, war ich auch sehr stolz.

LF:Besonders stolz bin ich, wieer sich entwickelt hat. Als er mit 14 auszog, hatten wir ihm eine Chance eröffnet. Den weiteren Weg musste er selber bestimmen.

RF:Oder wie er jetzt mit seinen Kindern umgeht. Er ist unheimlich lieb zu ihnen. Mit den Reisen ist das manchmal nicht einfach.

Gibt es etwas, das Roger Federer besser machen könnte?

LF:Wenn er schneller Entscheidungen fällen würde, wäre es einfacher. Auf dem Platz muss er ja auch schnell handeln.

Eine späte Entscheidung war die Davis-Cup-Absage 2010, vor der Kasachstan-Begegnung.
RF:Wie er das gehandhabt hat, gefiel mir auch nicht. Aber die Gespräche mit Swiss Tennis scheinen klärend gewesen zu sein.

Gibt es etwas, das Sie von Roger gelernt haben?
RF: (lange Pause) Diszipliniertes Autofahren (lacht). Er nervt sich manchmal über mich, wenn ich zu wenig Abstand halte.

LF: Seine innere Ruhe ist toll. Nicht nur ich, sondern viele können von seiner Art, wie er mit den Leuten umgeht, lernen.

Robert Federer, was hat Roger ganz klar von seiner Mutter?
RF: In jungen Jahren spielte er die Rückhand wie seine Mutter: Lynette hatte keinen Drive, auch er spielte sie immer mit viel Slice.

Und umgekehrt – was hat Federer von seinem Vater?
LF: Er sieht aus wie sein Vater. Vom Charakter her ist er nicht wie Robert, gar nicht.

RF: Das Balltalent hat er von mir (lacht).

LF: Roger sagt immer, dass er die Gelassenheit von mir hat, die Disziplin von seinem Vater.

Wie nennt er Sie heute? Sagt er immer noch Mami und Papi?
LF: Ja.

Und wie nennen Sie ihn? «Rotschi», wie Mirka?
RF: Er ist für uns «Rotsch».

Wann bereitete Roger Ihnen das grösste Herzklopfen?
RF: Als er das Pfeiffersche Drüsenfieber hatte. Es gibt Menschen, bei denen meldet sich diese Krankheit zurück. Schwer verletzt war er ja zum Glück nie.

LF: Herzklopfen hatte man einige Male. Wenn es in Wimbledon etwa in den fünften Satz ging.

Werden Sie selber auf der Strasse ebenfalls erkannt?
RF: Ja, vor allem ich (lacht).

Fühlen Sie sich an den Tennis-partien beobachtet?

RF: Am Australian Open 2009 gab es eine Kamera, die auf uns gerichtet war. Man muss sich in einem solchen Moment wahnsinnig zusammenreissen. In einer Partie spielte Roger einen sehr wichtigen Ball ins Aus, und ich rief «Gopferdammi nomol!». Genau in diesem Moment war die Kamera auf mich gerichtet. Ich erhielt rasch einige SMS, in denen ich auf meine derbe Sprache aufmerksam gemacht wurde.

Wenn Sie sich zurücklehnen, kommen Ihnen die letzten 30 Jahre manchmal als Traum vor?
LF: Ja, es ist nicht selbstverständlich, was Roger alles geleistet hat. Es ist einfach grossartig.

RF: Ich habe immer gesagt: Freuen wir uns an den tollen Jahren. Wenn härtere Zeiten kommen sollten, kann man sich an diese Momente erinnern. Wenn heute so respektlos über Rückschläge geschrieben wird, sollte man immer an die Zeit zurückdenken, als Roger das Tennis derart dominierte. Das Problem ist: Jeder möchte derjenige sein, der als Erster das Ende von Rogers Karriere vorausgesagt hat. Deshalb wird bei jeder Niederlage vom Ende geschrieben. Fünfmal stimmte es nicht, beim sechsten Mal war es vielleicht wahr.

Was ausser Gesundheit und Glück wünschen Sie Roger zum 30. Geburtstag?
LF: Zufriedenheit.

RF: Auch mit der Familie.

Keine Grand-Slam-Titel?
RF: Das wäre schön, klar. Aber es wird schwieriger. Heute reist und lebt er mit seiner Familie zusammen. Die Konstellation ist eine andere. (Berner Zeitung)

Erstellt: 08.08.2011, 07:50 Uhr

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1 Kommentar

Rosmarie Kupferschmid

08.08.2011, 11:11 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Wie die Eltern - so der Sohn......einfach sympathisch! Ein Mensch und Sportler, auf den die ganze Nation stolz sein kann! Alles Gute zum Geburtstag, lieber Roger. Antworten



Programm & Resultate

Freundschaftsspiel
EndeSchweiz - Deutschland5:3
EndeSpanien - Serbien2:0
EndeNorwegen - England0:1
Playoff
EndeSion - Aarau3:0
Stand: 26.05.2012 20:56
Brussels Ladies Open
26.05EndeRadwanska - Halep7:5 6:0
Stand: 26.05.2012 17:02
GP Monaco 2012 - Qualifikation
1:14.3011 Michael Schumacher
1:14.3812 Mark Webber
1:14.4483 Nico Rosberg
Stand: 27.05.2012 22:08
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Roland Garros
27.05EndeCipolla - Wawrinka3:6 3:6 6:4 6:3 2:6
Stand: 27.05.2012 16:09
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Playoff
17:00Aarau - Sion
Stand: 25.05.2012 09:25
Roland Garros WTA
28.0516:15Radwanska - Jovanovski
Roland Garros
28.0512:15Federer - Kamke
28.0513:30Djokovic - Starace
Stand: 25.05.2012 15:24
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden

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