Wie Wawrinkas Tochter zum Schläger greift
Von Sebastian Rieder, Fribourg. Aktualisiert am 08.02.2012 2 Kommentare
Bildstrecke
Dossiers
Artikel zum Thema
- Sogar Fans aus China huldigen Federer in Freiburg
- «Ich habe schon harte Sachen durchgemacht»
- Couriers Gedanken zu McEnroes Scheidung
- Federer wehrt sich
- Röstigraben zwischen Federer und Wawrinka?
- «Ich werde gelobt, ohne einen Ball zu spielen»
Stichworte
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Stanislas Wawrinka scheint seine private Krise definitiv überwunden zu haben. Wie schon letztes Jahr beim Davis-Cup in Bern gegen Portugal zeigte sich der 25-jährige Romand mit seinem Töchterchen. Nach dem öffentlichen Training vor über 2'000 Fans löste sich die zweijährige Alexia von Mutter Ilham und tanzte wortwörtlich auf den Platz. Erst herzte Vater Wawrinka seine Kleine, dann aber machte sie sich auf und griff zu Ball und Schläger.
Roger Federer verfolgte die rührende Szene mit einem breiten Grinsen, ehe er selbst wieder seinen Schläger zur Hand nahm und die Zuschauer auf den Tribünen mit einem Kübel Bälle eindeckte. Wäre der Aufmarsch seiner Anhänger nicht so gross gewesen wie an diesem Mittwochnachmittag, hätte King Roger dem Tennisvolk gar eine Autogrammstunde gewährt. Lediglich zwei Dutzend Fans konnten sich am Ende über eine Signatur des 16-fachen Grand-Slam-Siegers freuen.
Die Mutter im Hintergrund
Freuen konnte sich Wawrinka, der nach dem Abgang von Federer wieder auf den Platz stürmte und die Bühne zusammen mit seinen Teamkollegen Michael Lammer und Marco Chiudinelli für sich alleine hatte. Immer im Hintergrund: seine Frau Ilham Vuilloud. Die 36-jährige TV-Moderatorin hat sich damit abgefunden, dass sich Stan nach der Trennung 2010 voll und ganz aufs Tennis konzentrieren will.
(Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 08.02.2012, 17:49 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
2 Kommentare
Wir dürfen grosszügigerweise einen Kommentar über das Eheleben abgeben? Die anrüchige französische Raffalle-Sarko-SVP (Thoma Hurter) dürfen wir nicht kommentieren? Wir dürfen das süsse Töchterchen beschreiben, den UBS-Kundengeldbruch aber nicht kommentieren. Ist das die neue schöne Tagi-Welt? Die Kommentare sind ein ganz wesentliches Fenster für solche, ohne Millionenpropagandakampfkasse. Antworten


Bitte warten