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Stefan Edberg kämpft John McEnroe nieder

Die Finalisten des Zurich Open stehen fest: Stefan Edberg trifft am Samstag auf Goran Ivanisevic.

Immer noch ein Könner: Stefan Edberg.

Immer noch ein Könner: Stefan Edberg.
Bild: Keystone

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Zurich Open

Champions. Gruppe A: Goran Ivanisevic (Kro) s. Jewgeni Kafelnikow (Russ) 6:4, 6:3. Gruppe B: Stefan Edberg (Sd) s. John McEnroe (USA) 6:4, 4:6, 13:11. - Talents. Daniel Berta (Sd) s. Claude Benz (Sz) 6:4, 6:1. Kevin Krawietz (De) s. Dimitri Bretting (Sz) 6:3, 6:2. Yuki Bhambri (Ind) s. Andrea Collarini (Arg) 3:6, 7:6 (7:1), 11:9.
Ranglisten. Champions. Gruppe A: 1. Goran Ivanisevic 3 Spiele/3 Siege. 2. Jewgeni Kafelnikow 2/1. 3. Sergi Bruguera (Sp) 2/0. 4. Michael Chang (USA) 1/0. - Gruppe B. 1. Stefan Edberg 2/2. 2. John McEnroe 2/1. 3. Richard Krajicek (Ho) 2/1. 4. Henri Leconte (Fr) 2/0. - Ivanisevic und Edberg im Final.
Talents. Gruppe A: 1. Andrea Collarini 3/2. 2. Kevin Kravietz 3/2. 3 Yuki Bhambri 2/1. 4. Dimitri Bretting 2/0. - Gruppe B. 1. Marton Fucsovics (Un) 2/0. 2. Daniel Berta 2/1. 3. Facundo Arguello (Arg) 2/1. 4. Claude Benz 2/0. - Collarini und Fucsovics im Final.
Programm am Freitag. 10.00 Uhr: Bhambri - Bretting. 11.30 Uhr: Arguello - Berta. 13.00 Uhr: Fucsovics - Benz. 14.30 Uhr: Doppel. 16.00 Uhr: Richard Krajicek (Ho) - McEnroe. 18.00 Uhr: Leconte - Edberg. 19.30 Uhr: Chang - Kafelnikow. 21.00 Uhr: Doppel.

Die Spitzenpartie in der vollbesetzten Saalsporthalle hatte nicht zu viel versprochen. Stefan Edberg und John McEnroe lieferten sich beim 6:4, 4:6, 13:11 ein grossartiges Duell. Nach der knappen Niederlage kämpft McEnroe heute Freitag gegen den Holländer Richard Krajicek um den Einzug in den kleinen Final.

Der 51-Jährige McEnroe forderte den sieben Jahre jüngeren Schweden und brachte diesen an den Rand einer Niederlage. Nach verlorenem ersten Satz kam McEnroe immer besser ins Spiel. Im Champions Tiebreak auf 10 Gewinnpunkte, das anstelle des dritten Satzes gespielt wird, führte er gar 5:0. Er erspielte sich zwei Matchbälle, den ersten wehrte Edberg grandios ab. «Unglaublich was er da für einen Ball spielte», sagte McEnroe, der nach dem Ballwechsel seinem Gegner viel Beifall zollte.

Edbergs Lob für McEnroe

«Gegen John ist es immer schwierig, er ist ein grosser Kämpfer und Spieler», lobte der Sieger seinen Gegner. «John nimmt es immer ernst, das Feuer brennt noch in ihm», sagte Edberg. Und er fordere einem das letzte ab. Es sei ein Wahnsinn, er sei schliesslich 51 Jahre alt. «Es war ein sehr intensives, ernstes Match», erklärte Edberg. Er habe sich sehr konzentrieren müssen. «Wenn man es nicht ernst nimmt, dann hat das gar keinen Sinn», betonte McEnroe.

Etwas anders sahen das wenig später Jewgeni Kafelnikow und Goran Ivanisevic. Sie unterhielten die Besucher mehr mit Spässen, denn hart umkämpften Punkten. Ivanisevic siegte 6:4, 6:3 und steht mit seinem Sieg als zweiter Finalist fest. (vin/si/)

Erstellt: 11.03.2010, 22:58 Uhr

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