Sport

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

Grosser Wirbel wegen Roger Federer

Von Adrian Ruch. Aktualisiert am 08.02.2012

Im Vorfeld der Davis-Cup-Partie gegen die USA hat sich das Schweizer Team den Medien gestellt. Besonders gefragt war, wie könnte es anders sein, Roger Federer.

Ein gefragter Mann: Roger Federer musste gestern Print-, Radio- und Fernsehjournalisten Auskunft geben – in drei Sprachen.

Ein gefragter Mann: Roger Federer musste gestern Print-, Radio- und Fernsehjournalisten Auskunft geben – in drei Sprachen.
Bild: Keystone

Artikel zum Thema

Das Video des Teamsongs

Optimismus und Respekt

Nach den ersten Trainingseinheiten im Forum in Freiburg hinterliess das US-Team einen zuversichtlichen Eindruck. «Der Sandbelag ist relativ schnell und sollte uns entgegenkommen», erklärte Captain Jim Courier. Er erwarte eine umkämpfte, aber faire Partie gegen zwei absolute Topspieler. «Unschöne Szenen und Provokationen wie vor 20 Jahren im Final wird es sicher keine geben. Der gegenseitige Respekt ist gross», meinte Courier. Fürs samstägliche Doppel wird die ehemalige Weltnummer 1 aller Voraussicht nach Mardy Fish und Mike Bryan nominieren. phr

Stichworte

Bedächtigkeit war letzte Woche. Familiäre Atmosphäre war letzte Woche. Ruhe war letzte Woche. Doch jetzt haben Medienschaffende aus dem ganzen Land zum Sturm aufs Freiburger Forum geblasen. Nun steht nicht mehr die Fed-Cup-Partie Schweiz - Australien bevor, sondern die Davis-Cup-Begegnung Schweiz - USA. Roger Federer ist dabei, und daher auch gleich mittendrin. Der Baselbieter wurde gestern am ersten Medientermin richtiggehend belagert, zahlreiche Mikrofone wurden ihm entgegengestreckt. Und manch ein Journalist überschritt die Grenze zum Fan und machte mit dem Smartphone gleich noch ein paar Fotos fürs Familienalbum. Federer blieb –wie gewohnt – gelassen und geduldig. Der Superstar, den man heute im öffentlichen Training der Schweizer (13 bis 16 Uhr) gratis bewundern kann, äusserte sich ausführlich zu zahlreichen Themen. Er sagte zum Beispiel...

...zu seiner körperlichen Verfassung: «In Doha erlebte ich einen Schreckmoment mit dem Rücken. Trotzdem gelang es mir, am Australian Open gut zu spielen. Ich fühle mich mental und physisch gut, ich bin in Form.»

...zur Belastung durch den Wechsel von der Hitze und den Hardcourts in Melbourne in die Kälte und auf den Sandplatz in Freiburg:«Eine gewisse Verletzungsgefahr besteht immer, aber wir sind diese Umstellungen gewohnt und wissen, wie wir uns verhalten müssen. Ich habe schon krassere Sachen durchgemacht – zum Beispiel, als ich nach dem Australian Open direkt an den Davis-Cup nach Rumänien reiste und dort auf Sand drei Tage durchspielte. Jetzt hatte ich immerhin eine Woche Zeit, mich zu erholen und vorzubereiten.»

...zu den Nachwirkungen der Niederlage gegen Rafael Nadal in Melbourne: «Ich fiel nicht ein Loch, denn ich hatte in Melbourne gut gespielt. Es war einfach schade, dass es nicht gereicht hatte.»

...zum epischen Final zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal: «Ich habe den Match leider nicht gesehen, weil ich unterwegs war. Für das Tennis sind solch spannende, hochklassige Finals aber gut. Einerseits sagte ich mir, schade, bin ich nicht dabei, anderseits aber auch, zum Glück bin ich nicht dabei. Denn ein solcher Match ist für den Körper ein grosser Stress.»

...zu seiner Zusage, Davis-Cup zu spielen:«Wir hatten eine fantastische Zeit im letzten Jahr, zuerst in Bern und dann auch in Sydney. Nach unserem grossen Effort und dem heroischen Sieg von Stanislas Wawrinka gegen Lleyton Hewitt war für mich klar, dass ich gegen die USA dabei sein wollte. Ich spiele jetzt mal diese Begegnung, dann schauen wir weiter. Das Programm ist sehr chargiert.»

...zu seinem ersten Spiel gegen John Isner: «Es ist noch nicht sicher, ob ich auf ihn treffe. Aber wenn es so weit kommt, erwarte ich einen schwierigen Match. Er hat viel Potenzial, ist über 2 Meter gross und verfügt über einen unglaublichen Aufschlag – ich muss mich auf einiges gefasst machen, zumal die Bedingungen in der Halle trotz Sandplatz nicht besonders langsam sind.»

...zur sportlichen Ausgangslage: «Wir spielen zu Hause und auf Sand, daher sind wir die Favoriten. Doch es wird nicht einfach, die Amerikaner haben wohl im Doppel etwas Vorteile. Uns bietet sich die Chance, an US-Captain Jim Courier Revanche zu nehmen, denn er gehörte zum Team, das 1992 im Final die Schweiz schlug.» (Berner Zeitung)

Erstellt: 08.02.2012, 06:29 Uhr

0

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.
Noch keine Kommentare

Programm & Resultate

Freundschaftsspiel
EndeSpanien - Serbien2:0
EndeSchweiz - Deutschland5:3
EndeNorwegen - England0:1
Playoff
EndeSion - Aarau3:0
Stand: 26.05.2012 20:56
Brussels Ladies Open
26.05EndeRadwanska - Halep7:5 6:0
Stand: 26.05.2012 17:02
GP Monaco 2012 - Qualifikation
1:14.3011 Michael Schumacher
1:14.3812 Mark Webber
1:14.4483 Nico Rosberg
Stand: 27.05.2012 22:00
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Roland Garros
27.05EndeCipolla - Wawrinka3:6 3:6 6:4 6:3 2:6
Stand: 27.05.2012 16:09
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Playoff
17:00Aarau - Sion
Stand: 25.05.2012 09:25
Roland Garros WTA
28.0516:15Radwanska - Jovanovski
Roland Garros
28.0512:15Federer - Kamke
28.0513:30Djokovic - Starace
Stand: 25.05.2012 15:24
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden

Sport

Populär auf Facebook Privatsphäre