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Viel Ärger und grosse Sorgen für Ecclestone

Von Florian A. Lehmann. Aktualisiert am 13.01.2012

20 Formel-1-Rennen sind 2012 vorgesehen – so viele wie noch nie. Doch gleich mehrere sind aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen gefährdet.

1/8 Bernie Ecclestone, der Vermarkter der Formel 1, hat normalerweise alles unter Kontrolle. Doch in diesem Jahr hat der Boss grosse Sorgen und noch grösseren Ärger. Denn diverse Organisatoren haben finanzielle Probleme.
Bild: Reuters

   

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Formel-1-Kalender 2012

18.03.2012 GP Australien (Melbourne)
25.03.2012 GP Malaysia (Sepang)
15.04.2012 GP China (Schanghai)
22.04.2012 GP Bahrain (Manama)
13.05.2012 GP Spanien (Barcelona)
27.05.2012 GP Monaco (Monte Carlo)
10.06.2012 GP Kanada (Montreal)
24.06.2012 GP Europa (Valencia)
08.07.2012 GP Großbritannien (Silverstone)
22.07.2012 GP Deutschland (Hockenheim)
29.07.2012 GP Ungarn (Budapest)
02.09.2012 GP Belgien (Spa-Francorchamps)
09.09.2012 GP Italien (Monza)
23.09.2012 GP Singapur (Singapur)
07.10.2012 GP Japan (Suzuka)
14.10.2012 GP Südkorea (Yeongam)
28.10.2012 GP Indien (Noida)
04.11.2012 GP Abu Dhabi (Abu Dhabi)
18.11.2012 GP USA (Austin)
25.11.2012 GP Brasilien (Interlagos)

Links

Formel 1: GP Monaco

NameTeamZeit
1.Mark WebberRed Bull 1:46:06.557
2.Nico RosbergMercedes +0.600
3.Fernando AlonsoFerrari +0.900
4.Sebastian VettelRed Bull +1.300
5.Lewis HamiltonMcLaren +4.100
6.Felipe MassaFerrari +6.100
7.Paul di RestaForce India +41.500
8.Nico HülkenbergForce India +42.500
9.Kimi RaikkonenLotus +44.000
10.Bruno SennaWilliams +44.500
Mehr...
Stand: 27.05.2012 21:29

Formel 1: WM-Stand Fahrer

NameTeamP
1.Fernando AlonsoFerrari76
2.Mark WebberRed Bull73
3.Sebastian VettelRed Bull73
4.Lewis HamiltonMcLaren63
5.Nico RosbergMercedes59
6.Kimi RaikkonenLotus51
7.Jenson ButtonMcLaren45
8.Romain GrosjeanLotus35
9.Pastor MaldonadoWilliams29
10.Sergio PerezSauber22
Mehr...
Stand: 27.05.2012 15:50

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Bernie Ecclestone, der Chef der Königsklasse, ist gleich zu Jahresbeginn gefragt. Gleich mehrere Veranstalter von Formel-1-Events kämpfen um das finanzielle Überleben oder haben andere Probleme wie in Bahrain oder in den USA. Vermarktungsgenie Ecclestone blickt jedoch voraus und verkündet stolz: «Die Formel 1 macht 2014 in Russland halt und vielleicht schon 2013 in Südafrika.»

Es ist durchaus möglich, dass der 81-jährige Brite bald neue Standorte für den GP-Kalender braucht. Denn die Organisatoren in den spanischen Städten Valencia und Barcelona sowie im südkoreanischen Yeongam sind in Finanznot geraten und könnten die Segel streichen. Alle drei Veranstalter haben Mühe, die Millionenantrittsgage zu berappen. So erklärte ein Regierungsrat von Valencia gegenüber «RP online»: «Wir schliessen nichts aus.» Und der katalanische Wirtschaftsminister meinte in Bezug auf die angespannte ökonomische Lage in seiner Region: «In solch schwierigen Zeiten muss man schon genau schauen, wohin das Geld geht.»

Die Zeit läuft Texas davon

Aber Ecclestone gilt als harter Verhandlungspartner. Er sieht es nicht gerne, wenn die Veranstalter nicht imstande sind, die Noten auf den Tisch zu blättern. Den Südkoreanern teilte er lapidar mit: «Es gibt viele Dinge, die man sich nicht leisten kann. Dann hat man es eben nicht.» Auch andere Organisatoren dürften diesen Satz zu hören bekommen, etwa jene von Spa-Francorchamps oder vom Nürburgring.

Die Geldgier des Briten ist bei Verhandlungen nicht immer förderlich. Weil er sich mit den Betreibern um die Barschaft stritt, musste das texanische Austin bis zuletzt um das Rennen bangen. Es wurde sogar ein Baustopp verhängt. Inzwischen laufen die Arbeiten am Circuit of the Americas wieder. Aber die Zeit drängt. In elf Monaten muss die 290 Millionen Schweizer Franken teure Anlage fertig gebaut sein. In der Branche geht das Gerücht um, dass längst nicht alle Baukosten auch finanziert sein werden.

Was passiert in Bahrain?

Anders verhält es sich mit der Situation in Bahrain. Der Wüstenstaat überwies die vertraglich abgemachte Summe von 36 Millionen Franken an Ecclestone, obwohl der GP wegen der blutigen Unruhen im Land abgesagt wurde. Der GP von Bahrain ist auf den 22. April 2012 fixiert. Doch Menschenrechtler könnten der Formel 1 wieder einen Strich durch die Rechnung machen. Sie fordern hartnäckig, das Rennen abzusagen. «Wir hoffen, dass Fahrer und Teams das Rennen boykottieren», erklärt das Bahrain Centre for Human Rights. Der Formel-1-Boss hat keine Lust, dieser Forderung nachzukommen: «Wenn wir eingeladen werden, kommen wir gern.» Vor einem Jahr ging Ecclestones Taktik aber nicht auf, am Ende musste er sich dem Druck der Öffentlichkeit und der Teams beugen.

Dem Chef-Vermarkter wird es auch aus einem anderen Grund nicht langweilig. Das Concorde-Agreement, die Vereinbarung über die Verteilung der Preisgelder und Einnahmen an die Rennställe, läuft Ende dieses Jahres aus. Ein hartes Feilschen der Formel-1-Teams, des Motorsport-Weltverbandes FIA und des Inhabers der Vermarktungsrechte FOA mit Ecclestone an der Spitze ist programmiert. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 12.01.2012, 15:51 Uhr

Programm & Resultate

Freundschaftsspiel
EndeSpanien - Serbien2:0
EndeSchweiz - Deutschland5:3
EndeNorwegen - England0:1
Playoff
EndeSion - Aarau3:0
Stand: 26.05.2012 20:56
Brussels Ladies Open
26.05EndeRadwanska - Halep7:5 6:0
Stand: 26.05.2012 17:02
GP Monaco 2012 - Qualifikation
1:14.3011 Michael Schumacher
1:14.3812 Mark Webber
1:14.4483 Nico Rosberg
Stand: 27.05.2012 22:46
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Roland Garros
27.05EndeCipolla - Wawrinka3:6 3:6 6:4 6:3 2:6
Stand: 27.05.2012 16:09
Keine Daten vorhanden
Keine Daten vorhanden
Playoff
17:00Aarau - Sion
Stand: 25.05.2012 09:25
Roland Garros WTA
28.0516:15Radwanska - Jovanovski
Roland Garros
28.0512:15Federer - Kamke
28.0513:30Djokovic - Starace
Stand: 25.05.2012 15:24
Keine Daten vorhanden
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