«Es kann passieren, dass man verwachst»
Von Sascha Rhyner. Aktualisiert am 15.03.2010
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Formel 1: GP Monaco
| Name | Team | Zeit | |
|---|---|---|---|
| 1. | Mark Webber | Red Bull | 1:46:06.557 |
| 2. | Nico Rosberg | Mercedes | +0.600 |
| 3. | Fernando Alonso | Ferrari | +0.900 |
| 4. | Sebastian Vettel | Red Bull | +1.300 |
| 5. | Lewis Hamilton | McLaren | +4.100 |
| 6. | Felipe Massa | Ferrari | +6.100 |
| 7. | Paul di Resta | Force India | +41.500 |
| 8. | Nico Hülkenberg | Force India | +42.500 |
| 9. | Kimi Raikkonen | Lotus | +44.000 |
| 10. | Bruno Senna | Williams | +44.500 |
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Formel 1: WM-Stand Fahrer
| Name | Team | P | |
|---|---|---|---|
| 1. | Fernando Alonso | Ferrari | 76 |
| 2. | Mark Webber | Red Bull | 73 |
| 3. | Sebastian Vettel | Red Bull | 73 |
| 4. | Lewis Hamilton | McLaren | 63 |
| 5. | Nico Rosberg | Mercedes | 59 |
| 6. | Kimi Raikkonen | Lotus | 51 |
| 7. | Jenson Button | McLaren | 45 |
| 8. | Romain Grosjean | Lotus | 35 |
| 9. | Pastor Maldonado | Williams | 29 |
| 10. | Sergio Perez | Sauber | 22 |
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Schon das Qualifying endete für Peter Sauber mit einer Ernüchterung. Die Ränge 14 und 16 waren nicht das, was sich der Zürcher Oberländer bei seiner Rückkehr in die Formel 1 vorgestellt hatte. Und im Rennen konnte sich das Team für einmal nicht auf die Zuverlässigkeit verlassen. Sowohl Pedro de la Rosa und Kamui Kobayashi mussten ihren Boliden mit Hydraulikproblemen vorzeitig parkieren.
«Es war eine herbe Enttäuschung, denn mechanische Ausfälle kennen wir eigentlich nicht», sagte Peter Sauber. «Wir müssen das Problem nun schnell analysieren und lösen.» Der vor dem Rennen vermutete Vorteil durch einen schonenderen Umgang mit den Reifen kam während dem Grand Prix gar nie zum Tragen. Der Wagen mit dem längsten Radstand im Feld schied in der 12. resp. 29 Runde aus.
«Im Nachhinein denke ich auch, dass die weicheren Reifen für den Start besser gewesen wären. Pedro war damit schneller als ich mit der härteren Mischung», sagte der Kobayashi. Sein Sauber-Ferrari streikte, bevor er zum Boxenstopp gekommen war. Dem Team ging aber nicht nur die gewohnte Zuverlässigkeit ab, es fehlte auch das Tempo. «Unser Problem war der zweiten Streckenabschnitt mit den Bodenwellen und der auch weniger Grip bot als erwartet», so Sauber. «Es kann passieren, dass man verwachst.»
Zuversicht für das nächste Rennen
Trotz aller Enttäuschung wurden gestern im Schweizer Formel-1-Team die positiven Faktoren hervorgehoben. «Das Rennen war dann von den Rundenzeiten her ganz in Ordnung», meinte Teamchef Sauber. «Das Tempo heute war ganz okay», fand der technische Direktor Willy Rampf. Und auch Pedro de la Rosa meinte, dass «unser Tempo im Rennen gut genug war, um Punkte zu holen».
Schon für das nächste Rennen in zwei Wochen in Australien versprüht Sauber schon wieder Zuversicht. «Im Mai sind es 40 Jahre, dass ich die Firma habe. Da gewöhnt man sich an so etwas. Wir schauen vorwärts. Die Welt bricht nicht zusammen, aber der Ärger ist da», sagte er gegenüber «Auto, Motor und Sport». Und Rampf erklärt, dass «Australien eine Strecke ist, die uns mehr entgegenkommt. Das Fahrzeug ist gut beim Thema Bremsstabilität.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 15.03.2010, 11:46 Uhr

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