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«Es kann passieren, dass man verwachst»

Gross waren die Hoffnungen auf Punkte und noch grösser war die Enttäuschung über die Ausfälle beider Fahrer im Sauber-Team. Die Suche nach den Gründen läuft auf Hochtouren.

Steiniger Boden: Das Rennen in der Wüste von Bahrain war für Sauber kein Highlight.

Steiniger Boden: Das Rennen in der Wüste von Bahrain war für Sauber kein Highlight.
Bild: Reuters

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Formel 1: GP Brasillien

NameTeamZeit
1.Mark WebberRed Bull 1:32:17.464
2.Sebastian VettelRed Bull +16.900
3.Jenson ButtonMcLaren +27.600
4.Fernando AlonsoFerrari +35.000
5.Felipe MassaFerrari +1:06.700
6.Adrian SutilForce India+ 1 Runde
7.Nico RosbergMercedes GP+ 1 Runde
8.Paul di RestaForce India+ 1 Runde
9.Kamui KobayashiSauber+ 1 Runde
10.Witali PetrowLotus Renault+ 1 Runde
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Stand: 27.11.2011 19:09

Formel 1: WM-Stand

NameTeamPunkte
1.Sebastian VettelRed Bull392
2.Jenson ButtonMcLaren270
3.Mark WebberRed Bull258
4.Fernando AlonsoFerrari257
5.Lewis HamiltonMcLaren227
6.Felipe MassaFerrari118
7.Nico RosbergMercedes GP89
8.Michael SchumacherMercedes GP76
9.Adrian SutilForce India42
10.Witali PetrowLotus Renault37
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Stand: 27.11.2011 18:41

Schon das Qualifying endete für Peter Sauber mit einer Ernüchterung. Die Ränge 14 und 16 waren nicht das, was sich der Zürcher Oberländer bei seiner Rückkehr in die Formel 1 vorgestellt hatte. Und im Rennen konnte sich das Team für einmal nicht auf die Zuverlässigkeit verlassen. Sowohl Pedro de la Rosa und Kamui Kobayashi mussten ihren Boliden mit Hydraulikproblemen vorzeitig parkieren.

«Es war eine herbe Enttäuschung, denn mechanische Ausfälle kennen wir eigentlich nicht», sagte Peter Sauber. «Wir müssen das Problem nun schnell analysieren und lösen.» Der vor dem Rennen vermutete Vorteil durch einen schonenderen Umgang mit den Reifen kam während dem Grand Prix gar nie zum Tragen. Der Wagen mit dem längsten Radstand im Feld schied in der 12. resp. 29 Runde aus.

«Im Nachhinein denke ich auch, dass die weicheren Reifen für den Start besser gewesen wären. Pedro war damit schneller als ich mit der härteren Mischung», sagte der Kobayashi. Sein Sauber-Ferrari streikte, bevor er zum Boxenstopp gekommen war. Dem Team ging aber nicht nur die gewohnte Zuverlässigkeit ab, es fehlte auch das Tempo. «Unser Problem war der zweiten Streckenabschnitt mit den Bodenwellen und der auch weniger Grip bot als erwartet», so Sauber. «Es kann passieren, dass man verwachst.»

Zuversicht für das nächste Rennen

Trotz aller Enttäuschung wurden gestern im Schweizer Formel-1-Team die positiven Faktoren hervorgehoben. «Das Rennen war dann von den Rundenzeiten her ganz in Ordnung», meinte Teamchef Sauber. «Das Tempo heute war ganz okay», fand der technische Direktor Willy Rampf. Und auch Pedro de la Rosa meinte, dass «unser Tempo im Rennen gut genug war, um Punkte zu holen».

Schon für das nächste Rennen in zwei Wochen in Australien versprüht Sauber schon wieder Zuversicht. «Im Mai sind es 40 Jahre, dass ich die Firma habe. Da gewöhnt man sich an so etwas. Wir schauen vorwärts. Die Welt bricht nicht zusammen, aber der Ärger ist da», sagte er gegenüber «Auto, Motor und Sport». Und Rampf erklärt, dass «Australien eine Strecke ist, die uns mehr entgegenkommt. Das Fahrzeug ist gut beim Thema Bremsstabilität.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 15.03.2010, 11:46 Uhr

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